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..Dieter
..Egermann

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Im  Jahr 2012 kommen auf die österreichischen Turner folgende Großveranstaltungen zu, bei denen sich der Trainerstab ehrgei-
zige Ziele gesteckt hat:


Beim
Olympischen Testevent von 7. bis 14. Jänner 2012 in
London kämpft Fabian Leimlehner um die Qualifikation für die Olympi-
schen Spiele 2012. Er möchte damit eine mehr als 50-jährige Abwe-
senheit des österreichischen Männer-Kunstturnens bei Olympischen
Spielen beenden.

Die Zielvorgabe bei den EM und Junioren-EM Ende Mai
2012 in Montpellier ist eindeutig: Finalqualifikationen im Mehrkampf
und an einem Einzelgerät. Diese Ziele haben wir bei den Eliteturnern
in den Vorjahren teilweise nur hauchdünn verfehlt (Baldauf 2008 um
0,025 Punkte), im Mehrkampf 2011 durch Fabian Leimlehner jedoch
erstmals seit 12 Jahren wieder erreicht. Bei den Junioren liegen die
Erwartungen ähnlich, auch hier erhoffen wir die eine oder andere
Finalqualifikation.

In der Teamwertung wollen wir das Ergebnis der letzten EM 2010
halten. Dies wird jedoch sehr schwierig, da 2010 in Birmingham, be-
dingt durch viele Flugausfälle infolge Vulkanausbruchs, mit Russland,
Weißrussland und der Ukraine drei sehr starke Nationen nicht am
Start waren.

Fabian Leimlehner ist als Erster der Challenger-Cup-Rangliste 2011 am
Reck für den
Weltcup qualifiziert. In diesem Wettkampfformat sind
nur die Finalisten der WM 2011, sowie die Erst- und Zweitplatzierten
der Weltcup- und Challenger Cup-Rangliste startberechtigt.

Für die
Challenger-Cup-Turniere, bei denen alle Turner weltweit
startberechtigt sind, werden Finalqualifikationen und Podiumsplätze
erhofft, und insgeheim natürlich erstmals die oberste Treppe.

Für die Zukunft sind zwei große Ziele zu verfolgen:

Im organisatorischen Bereich muss versucht werden, für die Turner,
die von der Junioren- in die Eliteklasse wechseln, ein professionelles
Umfeld
zu schaffen, um ihnen weiterhin das Training auf höchstem
Niveau zu ermöglichen. Nach dem Schulabgang beginnt für die meis-
ten unserer Turner der Alltag mit Studium oder Arbeit. Die Plätze für
eine Verpflichtung als Zeitsoldat sind begrenzt, und Turner, die diesen
Sprung nicht schaffen, müssen entweder studieren oder einer Arbeit
nachgehen. Neben dem Studium sollte auch noch etwas Geld verdient
werden. Diese zusätzlichen Belastungen machen ein Training, das in-
ternationalen Standards entspricht, nahezu unmöglich.

Im Bereich Trainer versuchen wir, vermehrt Unterstützung der
Cheftrainer in den einzelnen Zentren
auszubilden und einzusetzen.
Wir veranstalten im Jänner erstmals nach zehn Jahren eine mehrtägi-
ge Trainerfortbildung, um das Fachwissen der Mitglieder des österrei-
chischen Trainerstabes vermehrt in den Bereich des Vereinstrainings
einzubringen. Leider sind nach wie vor nicht genügend finanzielle Mit-
tel vorhanden, um ausgebildete Trainer entsprechend zu entlohnen.
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