Presse-News 5/12

Die ÖFT-Presseaussendungen
im Mai 2012


  Rhythmische Gymnastik   / ÖFT (Wien), Mittwoch 30. Mai 2012
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Grand Prix vom 29. Juni bis 1. Juli in Hard/V als Highlight der
Rhythmischen Gymnastik mit London-Starterinnen:

EM-Revanche und Olympia-Feeling.

 

Die Gymnastik-Weltklasse fiebert den kommenden Wochen entgegen. Europa-
meisterschaft in Nizhny Nowgorod, Grand Prix in Hard und die Olympischen
Spiele in London. Im „Sandwich“ der zwei wichtigsten Wettkämpfe dieser Sai-
son kommt dem Grand-Prix-Wettkampf vom 29. Juni bis 1. Juli in Hard am Bo-
densee besondere Bedeutung zu: als EM-Revanche und Generalprobe für die
Olympischen Spiele zugleich!
 

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RG-Superstar Eugenia Kanaeva hat
ihren Start beim GP in Vorarlberg
ebenso bereits zugesagt, wie ein
Gutteil der weiteren absoluten
Weltspitze.

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>> Grand-Prix-Website

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Nach zwei Jahren Pause kommt der Grand Prix der
Rhythmischen Gymnastik wieder nach Österreich.
Hard ist die dritte Station dieser Wettkampfserie.
Im Teilnehmerfeld stehen fast durchwegs Gym-
nastinnen, die auch in London antreten werden.
Angeführt von Olympiasiegerin, Welt- und Europa-
meisterin Evgenia Kanaeva. Sie hat in London die
sporthistorische Chance, als erste Gymnastin ihren
Olympiasieg von Peking zu wiederholen.

Österreich wird mit dem Nationalteam um Rekord-
Staatsmeisterin Caroline Weber beim Grand Prix
vertreten sein. Weber ist Österreichs Beitrag zur
absoluten Weltklasse. Die in Wien lebende 26-
jährige Dornbirnerin ist Inhaberin sämtlicher heimi-
scher Gymnastik-Rekorde und wird in London als
erste Österreicherin ihren zweiten Olympiastart
absolvieren.
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Zur Vorarlbergerin Weber wird Österreich in Hard
auch durch Nicol Ruprecht (Tirol), Natascha Weg-
scheider (Steiermark) und Sophia Lindner (Nieder-
österreich) vertreten sein. Im Rahmenprogramm
werden Vorarlberger Nachwuchsgymnastinnen
erstmals vor großer Publikumskulisse ihr bereits
beachtliches Können zeigen.

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Knapp drei Wochen nach der Europameisterschaft
ist die Weltelite in absoluter Topform, ein hoch-
klassiger Wettkampf in Hard ist zu erwarten. Für
die Gymnastinnen aus 18 Nationen ist der Grand
Prix Vorarlberg eine der allerletzten Möglichkeiten
vor dem Beginn der Londoner Spiele, ihr Olympia-
programm vor Publikum und Wertungsrichterinnen
zu präsentieren. Eine EM-Revanche mit Olympia-
Feeling als Generalprobe für London.

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Organisiert wird der Grand Prix Vorarlberg in Hard von der Vorarlberger Turnerschaft und
der Gesellschaft zur Förderung der Rhythmischen Gymnastik in Österreich. Die Wettkämpfe
werden in der Sporthalle am See in Hard ausgetragen. Nach dem öffentlichen Training am
29. Juni werden die Grand-Prix-Wettkämpfe am 30. Juni (Mehrkampf) und 1. Juli (GP-Finali
der Handgeräte, Siegerehrung und Gala) ausgetragen. [
Text: Franz Srnka]

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  Sportaerobic   / ÖFT (Sofia/Wien), Dienstag 29. Mai 2012
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Gazov will ins Sportaerobic-WM-Finale!
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Heute (29.5.) beginnt in Sofia die Weltmeisterschaft der Sportaerobic mit den
Nachwuchsbewerben. Vom Freitag (1.6.) bis Sonntag (3.6.) werden die Titel-

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V.l.: Michelle Sieberer, Vanessa
Adamec, Jasmin Strobl, Lubi Gazov
kämpfe in den Elitebewerben gipfeln. Österreichs
EM-Vierte Lubi Gazov setzt sich das erstmalige Er-
reichen des WM-Finales der besten Acht zum Ziel.
„Ich bin fit, auch mein Herz fühlt sich bereit“, gibt
sich die Linzerin betont zuversichtlich.

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Insgesamt beteiligen sich in der bulgarischen Hauptstadt
850 Aktive aus 42 Ländern (385 Elite, 465 Junioren). Ös-
terreich trägt neben Gazov mit drei Juniorinnen zum WM-
Rekordfeld in diesem Sport bei: Michelle Sieberer (Wörgl)
und Jasmin Strobl (Stockerau) bestreiten den Bewerb der
AK 15-17. Vanessa Adamec tritt in der AK 12-14 an.

>> Sportaerobic-WM-Info-Plattform
   

Rhythmische Gymnastik / ÖFT (Nischni Nowgorod / Wien), Dienstag 29. Mai 2012
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Vor EM Rhythmische Gymnastik: Weber auf Olympia-
kurs, Neustart im Gruppenbewerb.
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Vom Freitag 1. bis Sonntag 3. Juni findet in Nischni Nowgorod (Russland) die
28. Europameisterschaft 2012 der Rhythmischen Gymnastik statt. 34 Länder
sind gemeldet. Österreich entsendet elf Sportlerinnen für die drei verschiede-
nen Bewerbsformate. Die größten Hoffnungen ruhen einmal mehr auf Olympia-
teilnehmerin Caroline
Weber.

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Das RG-EM-Team 2012 (o.v.l.):
Melissa Schidt, Lisa Nais, Caroline Weber,
Anna Hosp, Karin Schreiber, (u.v.l.) Michelle
Breuss, Vanessa Nachbaur, Nicole Weinl,
Daniela Hohl und Christiana Sandri. Nicht
am Foto: Lea Huber.

>> alle EM-Infos

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Weber hatte sich bei der EM 2011 als Qualifika-
tions-Zehnte sehr sicher für das am Samstag-
abend (2.6.) auszutragende
Mehrkampf-Finale
der besten Zwanzig qualifiziert. Prognosen möch-
te die in Wien lebende Dornbirnerin, die am kom-
menden Donnerstag ihren 26. Geburtstag feiert,
keine abgeben.
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„Meine ganze Planung ist auf die Olympischen
Spiele ausgerichtet. Die EM stellt für mich heuer
vor allem eine Standortbestimmung dar“, gibt sich
die Sportsoldatin bedeckt. Trainerin Luchia Eger-
mann: „Wenn Caros Leistung zum jetzigen Sai-
sonzeitpunkt stimmt, ist jede Platzierung in Ord-
nung.“
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Im
Gruppenbewerb startet nach der verpassten
Olympiaqualifikation eine mit einer Ausnahme völlig
neu zusammen gesetzte ÖFT-Formation. Für Mi-
chelle Breuss (V), Anna Hosp (St), Lisa Nais (St),
Christiana Sandri (NÖ), Melissa Schmidt (OÖ) und
Karin Schreiber (St) ist „zwischen Platz 10 und
18 alles möglich“, meint Sportdirekrorin Gabriela
Welkow-Jusek und fügt hinzu: „Es wird auf die
Stabilität der neuen Programme ankommen.“

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Das österreichische RG-EM-Aufgebot komplettieren vier Zukunftshoffnungen, die den
Juniorinnen-Teambewerb
bestreiten. Nicole Weinl (V), Vanessa Nachbaur (V), Daniela
Hohl (St) und Lea Huber (T, Ersatz) sollen den 15. Rang ihrer Vorgängerinnen aus 2010
verteidigen.
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  Kunstturnen   / ÖFT (Montpellier/Wien), Sonntag 27. Mai 2012
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Marco Baldauf EM-Sechster am Reck!
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Marco Baldauf erreichte im Reckfinale der Europameisterschaft in Montpellier
den sechsten Rang. In einem nervösen Bewerb patzten drei der acht Finalisten
schwer, leider auch der 32-jährige Dornbirner: „Ich bin dennoch mit mir zufrie-
den, weil ich voll riskiert habe. Selbst mit einer optimalen Kür wäre für mich
nicht mehr als Platz 4 möglich gewesen.“

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Marco Baldauf in Aktion (Archivfoto)

>> alle EM-Infos

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Ein nicht 100%ig ausgeturntes Vorauselement er-
schwerte die Ausgangslage für den „Katschow mit
1/2-Drehung“. Baldauf konnte diesen Flugteil zwar
fangen, aber nicht halten. Der Sturz kostete ihn
einen Punkt in der Ausführungs- sowie einen hal-
ben in der Schwierigkeitsnote.

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Nach 14.700 Punk-
ten im Vorkampf
resultierte für den Sportsoldaten im
Finale die Wertung 13.700. Dies lässt erkennen, dass Bal-
dauf bis zum Fehler noch besser unter-
wegs war, als in der Qualifikation. Doch
auch mit einer feh-
lerfreien Vorstellung hätte er sich damit knapp hinter dem drittplatzierten Ex-Reck-Doppelwelt-

.

Baldauf und Trainer Kou-
dela direkt nach dem Fi-
nale: Ausgelaugt und zu-
friedener, als es aussieht

meister Vlasios Maras aus Griechenland gereiht,
der mit 15.266 die Bronzemedaille gewann.
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Neuer Europameister wurde der Russe Emin Garibov
(15.833) vor dem Kroaten Marijo Moznik (15.566).
Die Top 3 bestätigten die Reihung aus der Qualifi-
kation. Marco Baldauf sorgte mit dem ersten EM-
Gerätefinalplatz in der österreichischen Turnge-
schichte für das zweitbeste Ergebnis bei einer EM
nach Hans Sauters drittem Pferdrang 1955 (damals
noch kein extra ausgetragenes Finale).

ÖFT-Teamchef Dieter Egermann: „Wir haben hier
Blut geleckt. Das war das erste, aber sicher nicht
das letzte österreichische EM-Finale!“
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  Kunstturnen   / ÖFT (Montpellier/Wien), Donnerstag 24. Mai 2012
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Marco Baldauf als erster Österreicher in einem Turn-
EM-Gerätefinale!
Leimlehner 2x Top Ten; 13. Rang als Rekord im Teambewerb..
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Marco Baldauf gelang in Montpellier als bislang erstem Österreicher die Qualifi-
kation für ein Gerätefinale bei einer Turn-EM. Der 32-jährige Dornbirner klass-
ierte sich als Fünfter des Vorkampfes für die Entscheidung der besten Acht am
kommenden Sonntag (27. Mai, ab 16:45 Uhr): „Ich bin überglücklich und habe
mir meinen größten Traum erfüllt!

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Marco Baldauf hat sein Traumziel EM-Finale erreicht (Archiv-Foto WM 2011)


Ein Bravo an das gesamte Team
für den 13. EM-Rang - so gut lag
Österreich zuvor noch nie!

>> alle EM-Infos

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„Für das Finale erhoffe ich mir gar nichts. Ich
muss meine Übung sauber durchturnen, das ist
schwer genug“, ergänzt der in Innsbruck trainier-
ende Sportsoldat. Nach den Rängen 9 (2008), 10
(2010) und trotz eines Fehlers 13 (2011) hat es
für Baldauf bei seiner bereits zwölften EM nun
endlich für den Einzug in den Reck-Medaillen-
kampf gereicht.
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Baldaufs „schlechtesten Falls“ achter Rang am
Sonntag ist jedenfalls Österreichs zweitbestes
Turn-EM-Geräteergebnis nach Hans Sauters
drittem Rang am Pauschenpferd im Jahr 1955
(damals wurden noch keine Finali ausgetragen
und alle Einzelplatzierzungen direkt aus dem
Mehrkampf heraus gerechnet).
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Ein „Denkmal in der Turngeschichte“ hat sich Bal-
dauf bereits jetzt gesetzt: Das EM-Kampfgericht
hat das von ihm kreierte Element „Gesprungene
ganze Drehung aus dem Adlerschwung in den
Zwiegriff“ als neu anerkannt und als E-Höchst-
schwierigkeit eingestuft. Damit steht einer Auf-
nahme dieses Elements als „Baldauf“ in die inter-
nationalen Wertungsvorschriften nichts mehr ent-
gegen.
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Leimlehner 2x Top Ten.
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Auch Österreichs Olympiateilnehmer Fabian Leim-
lehner absolvierte einen ausgezeichneten EM-
Wettkampf. Im Mehrkampf (heuer keine Medaillen-
entscheidung in diesem Bewerb) wurde er – nach
Platz 5 in derselben Wertung vor zwei Jahren –
nun starker Sechster. Am Reck fehlten Leimlehner
als Zehntem nach einer fehlerfreien Kür nur 67

Tausendstelpunkte auf den letzten Finalisten, Deutschlands Vizeweltmeister Philipp Boy.

Bislang bestes EM-Team-Ergebnis: Platz 13.
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Im Teambewerb übertraf das österreichische Quintett mit Leimlehner, Baldauf, Xheni Dyr-
mishi, Lukas Kranzlmüller und Matthias Schwab seine eigenen Erwartungen. Ursprünglich
war man davon ausgegangen, dass der 14. Rekordrang der letzten Team-EM 2010 nicht
zu halten sein würde. Denn damals hatten wegen des Vulkanasche-Flugverbots mehrere
Spitzennationen gefehlt.
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Heute arbeitete sich die Mannschaft im direkten Bewerb mit allen führenden Ländern je-
doch um einen weiteren Rang nach oben, beendete den Bewerb auf Platz 13. ÖFT-Team-
chef Dieter Egermann: „Das war ein aufregender Wettkampf mit einer guten, aber nicht
fehlerfreien mannschaftlichen Leistung.“ Leimlehner: „Wenn wir jetzt unsere Trainingsbe-
dingungen strukturell weiter verbessern können, schaffen wir beim nächsten Mal die bes-
ten Zehn. Vielleicht sogar das Achter-Teamfinale. Diese Mannschaft hat Zukunft!“
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  Kunstturnen   / ÖFT (Montpellier/Wien), Dienstag 22. Mai 2012
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Vor der EM der Turner: Fabian Leimlehner will in die
Top Ten, Marco Baldauf ins Reckfinale.
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Von morgen Mittwoch 23. Mai bis Sonntag 27. Mai findet in Montpellier (Frank-
reich) die Europameisterschaft und Junioren-EM der Kunstturner statt. Marco

Baldauf hat sich den „Einzug ins Reckfinale“ der besten Acht zum Ziel gesetzt.
Fabian
Leimlehner will „einen sicheren Mehrkampf turnen und eine Top10-Platz-
ierung“ erreichen.

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Das österreichische Turner-EM-Elite-Quintett (v.l.): Xheni Dyrmishi und die vier HSZ-"Sport-
soldaten" Matthias Schwab, Fabian Leimleh-
ner, Marco Baldauf und Lukas Kranzlmüller.
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>> alle EM-Infos

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Baldauf belegte zuletzt die EM-Ränge 9
(2008), 10 (2010) und trotz eines Fehlers
13 (2011). Mit einem nochmals aufgestock-
ten Reck-Kürprogramm soll der ersehnte
Finaleinzug für den 32-jährigen Dornbirner
Routinier bei seiner bereits zwölften EM
seit 1998 endlich klappen.
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Für Leimlehner bedeutet die EM den letz-
ten großen internationalen Vergleich vor
den Olympischen Spielen in London: „Mein
Hauptaugenmerk gilt dem sicheren, sturz-
freien Auftritt als Basis einer guten Team-
leistung“, meint der 24-jährige in Innsbruck
lebende Oberösterreicher.
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309 Turner (150 Elite, 159 Junioren)
aus 36 Ländern sind für die – vorrangig
- Mannschafts-EM gemeldet.
Darunter
befinden sich zehn Österreicher. Das
ÖFT-
Eliteteam
bilden neben Leimlehner (OÖ)
und Baldauf (V) weiters Xheni Dyrmishi

(W), Lukas Kranzlmüller (OÖ) und Matthias Schwab (V). Dieses Quintett bestreitet seinen
Bewerb am Donnerstag nachmittags (Endergebnisse am späten Abend).
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Teamchef Dieter Egermann: „Unser 14. Rekordrang der letzten Team-EM 2010 wird nicht
zu halten sein. Denn damals fehlten aufgrund des Vulkanasche-Flugverbots mehrere Spit-
zennationen.“ Zuvor, bei den EM 2008 und 2006 gelang jeweils der 20. Mannschaftsrang.
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Bei den Junioren nominiert Österreich ein ausgeprägt junges Team: Florian Braitsch (V),
Dirk Kathan (V), Daniel Kopeinik (T) und Johannes Mairoser (T) debütieren am Mittwoch
nachmittags auf dem internationalen Turnparkett, nur Severin Kranzlmüller (OÖ) stand
bereits vor zwei Jahren im Aufgebot. ÖFT-Junioren-Teamtrainer Lubomir Matera: „Wir
möchten sicher auftreten, ich setze keinen Platzierungsdruck.“
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 Kunstturnen  +  Rhythmische Gymnastik  / ÖFT (Wien), Montag 21. Mai 2012
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Einladung zum Pressegespräch
(auch für alle Vereins-Redakteure):
Nach der EM ist vor Olympia.
Dienstag, 5. Juni 2012, 10:30 Uhr.
im Bel Etage des Cafe Landtmann,
1010 Wien, Oppolzergasse 6, Mezzanin TOP 2B.
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Die drei Olympia-Teilnehmer/
Innen des ÖFT vor ihrem Auf-
tritt in London.
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Gesprächspartner:
Caroline Weber, Rhythmische Gymnastik
Barbara Gasser
, Turnerin
Fabian Leimlehner
, Turner
Prof. Friedrich Manseder
, ÖFT-Präsident
Mag. Hannes Maschkan
, ÖOC-Chef de Mission
Eva Pöttschacher
, Turn10-Challenge
.


Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Medienvertreter,
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der Österreichische Fachverband Turnen (ÖFT) bietet am Dienstag, 5. Juni (10.30 Uhr), im
Bel Etage des Cafe Landtmann eine Pressekonferenz mit den drei ÖFT-Olympiateilnehmern
zum Thema „Nach der EM ist vor Olympia“ an.
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Gesprächspartner sind Caroline Weber (Rhythmische Gymnastik), Barbara Gasser (Turnerin),
Fabian Leimlehner (Turner), Prof. Friedrich Manseder (ÖFT-Präsident), Mag. Hannes Masch-
kan (
ÖOC – Chef de Mission London 2012) und Eva Pöttschacher (Turn10-Challenge).
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Außerdem vor Ort werden Katharina Wieser (Sportdirektorin Kunstturnen), Gabriela Welkow-
Jusek (Sportdirektiorin Rhythmische Gymnastik) und Mag. Robert Labner (ÖFT-Generalsek-
retär) sein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
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Anmeldung erbeten an office@oeft.at

   

  Turnen   | ÖFT (Wien), Montag 21. Mai 2012
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Turnverein-Gütesiegel-Rangliste 2012:
Das sind die besten Turnvereine Österreichs!

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Der Österreichische Fachverband für Turnen vergibt seit 14 Jahren das
Turn-
verein-Gütesiegel
. Aus den dabei erhobenen Daten entsteht jährlich eine Rang-
liste. Die
Sportunion West-Wien
führt diese Liste seit Beginn an und liegt auch
2012 wieder souverän an der Spitze. Dahinter kletterten die Turn-Gym-Union
Salzburg (2.) und die Sportunion St. Pölten (3.) heuer um je einen Platz nach
oben.

.

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Turnen ist eine Basis-Sportart und sehr vielfältig. Es reicht
vom Kleinkinderturnen bis zum Hochleistungsport. Das ÖFT-
Vereinsgütesiegel klassifiziert daher viel: Die Bewegungs-
Aktivitäten im Freizeit- und Gesundheitsturnsport, natürlich
auch
den Erfolg bei Wettkämpfen (Turnen, Gymnastik, Tram-
polin, Akrobatik, Aerobic, Rope Skipping). Weitere wichtige
Beurteilungs-Kriterien sind die Qualität des Kinderturnens,
die Kompetenz der Trainer und die Infrastruktur der Vereine.
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Das Turnverein-Gütesiegel misst (ähnlich der Hotel-Katego-
risierung) von 1 bis 5 Sternen. Mehr als 70 der
knapp 500
ÖFT-Mitgliedsvereine
*
haben diese Auszeichnung bereits
in den beiden besten Kategorien erhalten. Sehr gute und

moderne Vereine können alle fünf Sterne erreichen, selbst wenn sie eher klein sein sollten.
Allerdings scheitern Großklubs mit schwächelndem Angebot an den Qualitätshürden. Im
Top-20-Ranking geben natürlich jene Vereine den Ton an, die „groß und gut“ sind.

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*: Laut aktueller Statistik ist
der ÖFT mit derzeit 88.000
anerkannten Vereinsmitglie-
dern der sechstgrößte der
60 österreichischen Sport-
Fachverbände nach Fußball
(502.000), Tennis (172.000),
Ski (148.000), Eisstockschießen (118.000) und Golf (104.000).

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Die Top20 anhand des Turnver-
ein-Gütesiegels 2012:
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Rg.

±

Verein

Land

Pkte

1.

=

Sportunion West-Wien

W

581

2.

+

Turn-Gym-Union Salzburg

S

345

3.

+

Sportunion St. Pölten

308

4.

-

Allgemeiner Turnverein Graz

St

277

5.

+

Sportvereinigung Schwechat

253

6.

-

Union Eisenstadt Turnen

B

222

7.

=

ASKÖ Kunstturnen Mattersburg

B

208

8.

+

Sportunion Stockerau

189

9.

-

Innsbrucker Turnverein

T

187

10.

+

ÖTB Turnverein Ried 1848

179

11.

-

Welser Turnverein 1862

174

12.

-

ÖTB Turnverein Linz

172

13.

-

Turnverein MTV Hernals

W

168

14.

+

Turnsportzentrum Dornbirn

V

151

15.

=

Sportunion Leopoldau

W

146

16.

+

Klagenfurter Turnverein 1862

K

135

17.

+

Sportunion Mariahilf

W

132

18.

+

Salzburger Turnverein 1861

S

128

19.

+

ÖTB Turnverein Braunau 1873

125

20.

=

Tecnoplast TS Höchst

V

123

 


  Team-Turnen   | ÖFT (Dornbirn), Sonntag 13. Mai 2012
.
TSZ Dornbirn und Villacher/Klagenfurter TV für EM im
Team-Turnen nominiert.
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Die Europameisterschaft im Team-Turnen findet vom 17. bis 20. Oktober 2012
in Aarhus (Dänemark) statt. Um eine konzentrierte Vorbereitung zu ermöglich-
en, führte der ÖFT bereits jetzt seine interne EM-Qualifikation durch: Das Turn-
sportzentrum Dornbirn (Frauen) und das Kombi-Team aus Villach und Klagenfurt
(Mixed) setzten sich gegen die nationale Konkurrenz durch.

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TSZ Dornbirn (Archivfoto)

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Ein Meeting der Europäischen Cup-Serie im
Team-Turnen am 12. Mai 2012 in Dornbirn
[
Info] fungierte zugleich als österreichi-
sche EM-Ausscheidung. Das gastgebende
TSZ Dornbirn siegte in der Damenwertung
souverän vor der TS Wolfurt und A.S.D.
Expri Noceto aus Parma (Italien). Die seit
2007 in Österreich ungeschlagenen EM-
Zehnten 2010 können sich dank der früh-
zeitigen Nominierung nun mit ganzer Kraft
auf ihre vierten europäischen Titelkämpfe
in Folge vorbereiten.

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Vor seiner EM-Premiere steht das im Vorjahr neu gegründete Team „Vikla“ des Villacher und
des Klagenfurter Turnvereins. Es musste beim Dornbirner Meeting zwar der Sportuniversität
Rom im Mixed-Bewerb den Vortritt lassen, setzte sich allerdings im entscheidenden Moment
erstmals gegen Team Steiermark durch.
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Team-Turnen stammt aus Skandinavien, wo diese Form des Turnens die am weitesten ver-
breitete ist. Es besteht aus einem Dreikampf mit Tempobodenturnen auf der Tumblingbahn,
Minitrampolinspringen und einem akrobatisch-gymnastischen Showtanz. In Serien von je-
weils 3x sechs Athlet/inn/en direkt hintereinander bestreiten die Teams Tumbling und Mini-
tramp. Im Kontrast dazu stehen die komplexen Tanz-Darbietungen, die mit künstlerischer
Note choreografiert und umgesetzt werden.
.
Das Dornbirner Meeting war die dritte Station des sechsteiligen Europäischen TeamGym-
Cup 2012, der heuer außerdem nach England, Schweden, Deutschland (2x) und Spanien
führte und führt. In Vorarlberg beteiligten sich insgesamt 27 Mannschaften in den Elite-
und Jugendkategorien.
.


  Rhythmische Gymnastik   | ÖFT (Klagenfurt), Sonntag 13. Mai 2012

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Der Rhythmus, wo man mit muss:
Erfolgreiche „4. Österreichische B(undes)-Meister-
schaft für Rhythmische Gymnastik“.
.
Rhythmische Gymnastik als Leistungssport, aber nicht als Spitzensport: 115
Mädchen und junge Frauen aus acht Bundesländern beteiligten sich in der Kla-
genfurter Sporthalle Waidmannsdorf an der vierten Austragung einer Österrei-
chischen B(undes)-Meisterschaft. ÖFT-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek:
„Jährlich mehr beteiligte Vereine beweisen, dass wir goldrichtig liegen!“

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Erstmals seit elf Jahren fand in Kärn-
ten wieder eine ÖFT-Meisterschaft
der Rhythmischen Gymnastik statt:
Das Comeback gelang ausgezeichnet!

>> alle BM-Details
>> (Ergebnisse uvm.)

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Doppelt goldrichtig lagen die Siegerinnen: Verena
Schmuck (ÖTB Linz) gewann die Allgemeine Klasse,
Nadine Lizar (ATV Wr. Neustadt) bei den Juniorin-
nen und Katharina Konzett (TS Satteins/V) in der
Jugend. Im Duo-/Trio-Bewerb sowohl der Jugend-
als auch der Allgemeinen Klasse blieb der Allgemei-
ne Turnverein Graz ungeschlagen. Der ATV Wiener
Neustadt sicherte sich den Gruppentitel der Allge-
meinen Klasse zum dritten Mal in Folge, die Sport-
union Mödling setzte sich bei den Kinder- und den
Jugendgruppen durch.
.
Nur wenige Hochbegabte sind für Rhythmische
Gymnastik im olympischen Spitzensport geeignet.
Man muss dafür über beste koordinative Fähigkei-
ten und Musikalität verfügen, besonders körperlich
flexibel sein und zur „Model-Figur“ tendieren. Als
Kind muss man fast auf Anhieb einen Spagat kön-
nen – und bereit sein, von klein an über viele Jah-
re hinweg täglich stundenlang zu trainieren. Da
bleiben nur wenige übrig, doch Rhythmische Gym-
nastik fasziniert viel mehr Mädchen und Frauen!
.
In der ÖFT-Bundesmeisterschaft besitzen nun alle
Gymnastik-Begeisterten eine Plattform, die ihren
Sport lieben, aber den Weg zur Elite nicht gehen
können oder wollen. Sportdirektorin Welkow-Jusek:
„Die Leistungen in Klagenfurt waren im Querschnitt
besser, als ich erwartet hätte. Alle waren mit Feu-
ereifer dabei, so viele lachende Gesichter tun dem
Sport gut!“

   

  Kunstturnen   | ÖFT (Wolfurt), Samstag 12. Mai 2012
.
Turner-Länderkampf in Wolfurt:
1. Schweiz, 2. Österreich, 3. Deutschland B.
Junioren: 1. Deutschland, 2. Österreich, 3. Polen, 4. Tschechien.
.
In Wolfurt (Vorarlberg) ereignete sich am Samstag 12. Mai 2012 ein sportlich
hochkarätiger Länderkampf der Kunstturner. Eine Woche vor der Abreise zur
Europameisterschaft vom 23. bis 27. Mai in Montpellier (Frankreich) turnten
alle Teams in Hochform. Die Schweiz (258.600) setzte sich schließlich erwar-
tungsgemäß vor Österreich (251.050) und einer deutschen B-Auswahl (243.35)
durch.

.

Österreichs Turner-EM-Team beim
Länderkampf in Wolfurt (v.l.: Baldauf,
Dyrmishi, Schwab, Leimlehner,
Kranzlmüller und Trainer Koudela)



Fabian Leimlehner war
erneut bester Österreicher

.
Vor knapp tausend Zusehern gewann der Schwei-
zer Olympiastarter Claudio Capelli (87.450 Punkte)
die Einzelwertung klar vor seinem österreichischen
Pendant Fabian Leimlehner (85.400). Die ÖFT-Nr.1:
„Das war heute eine gelungene Vorbereitung auf
die EM. Einige kleine Unsicherheiten gilt es in der
kommenden Woche noch auszumerzen, dann soll-
te alles passen.“
.
Österreichs EM-Team war mit Leimlehner, Marco
Baldauf, Matthias Schwab, Lukas Kranzlmüller und
Xheni Dyrmishi bereits zuvor festgestanden. Es
bestätigte in Wolfurt das Vertrauen von National-
trainer Petr Koudela: „Wir haben den EM-Auftritt
simuliert, alles hat fast fehlerfrei funktioniert. Ich
bin zufrieden und optimistisch“. Herausragend der
Auftritt am Reck mit optimalen Küren von Baldauf
und Leimlehner auf Weltniveau.
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Nach dem Wettkampf nominierte ÖFT-Junioren-
trainer Lubos
Matera sein JEM-Team offiziell: Flo-
rian
Braitsch (V), Dirk Kathan (V), Daniel Kopeinik
(T), Severin
Kranzlmüller (OÖ) und Johannes Mai-
roser
(T) erarbeiteten sich das Ticket für Montpel-
lier. Stephan
Trattnig (K) hatte schließlich hauch-
dünn das Nachsehen.
.
>> Länderkampf-Ergebnisliste

   

  Kunstturnen   | ÖFT (Brüssel/Wien), Freitag 11. Mai 2012
.
Österreichs Turnerinnen bei EM auf Platz 20.
Hämmerle 23. im Mehrkampf, Mader 25. im Sprungbewerb.
.
Die Kunstturn-EM der Frauen verlief für Österreich nicht optimal. Angesichts
der Verletzungsserie während der Vorbereitung sind die Ergebnisse allerdings
in Ordnung. In der Teamwertung reihten sich Elisa Hämmerle, Barbara Gasser,
Jasmin Mader und Katharina Fa in Brüssel als 20. Im Einzelmehrkampf arbeitete
sich Hämmerle trotz einiger Fehler auf Platz 23. Die beste Einzelgeräte-Platz-
ierung gelang Mader als 25. im Sprungbewerb.

.

V.l.: Hämmerle, Gasser,
Mader und Fa.
>> alle EM-Infos.

.
Elisa Hämmerle blieb mit 50.673 Punkten wegen Unsicherhei-
ten am Balken und Boden gut zwei Punkte hinter ihren Mög-
lichkeiten. Im insgesamt 138 Turnerinnen aus 36 Ländern
starken EM-Feld „habe ich leider einige Plätze verschenkt“,
meinte die erst 16-jährige Lustenauerin.
.
Die für die Olympischen Spiele nominierte Barbara Gasser
musste wegen einer noch nicht ausgeheilten Daumenverletz-
ung auf den Mehrkampf verzichten. Am Schwebebalken und
am Sprung gelangen ihr fehlerfreie Küren: „Ich bin relativ zu-
frieden.“

.
Jasmin Mader absolvierte ihren Sprung wie ihr Stufenbarren-Programm nach Wunsch, hat-
te am Boden einige Unsicherheiten zu verkraften. Katharina Fa musste einmal vom Balken
und stürzte beim Stufenbarren-Abgang, zeigte am Boden ein etwas reduziertes Programm
fehlerfrei.
.
ÖFT-Sportdirektorin Katharina Wieser: "Aufgrund der Vorgeschichte mit so vielen Proble-
men in der direkten Vorbereitung sind wir mit unserem Wettkampf zufrieden: Wir haben
uns trotz der Stürze gut verkauft. Wenn man mir allerdings vor ein paar Monaten dieses
Ergebnis prophezeit hätte, hätte ich es nicht geglaubt. Bei einer optimalen, d.h. verletz-
ungsfreien Vorbereitung wäre für uns bei dieser EM deutlich mehr möglich gewesen."
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„Super-Turn-Samstag“ in Vorarlberg: Kunstturner-5-Länderkampf
und Europäischer Cup Team-Turnen gleichzeitig am 12. Mai.
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Am Samstag 12. Mai, findet in Wolfurt (Hofsteighalle, 13:30 bis 16 Uhr) ein Kunstturn-
Länderkampf im Vorfeld der Männer-EM (21. bis 27. Mai in Montpellier) statt. Dabei mess-
en sich die Nationalteams der Schweiz und Österreichs sowie die Junioren-EM-Teams aus
Deutschland, Polen, Tschechien und Österreich. Weiters geht ein deutsches Elite-B-Team
an den Start.
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Parallel ereignet sich in Dornbirn ein Meeting der europäischen Cupserie im Team-Turnen
(Dreikampf aus Tumbling, Minitrampolin-Springen und Akro-Showtanz).
Für die Teams aus
Österreich fungiert dieser Bewerb als Qualifikation für die EM im Oktober.
Messehalle 1 ab
13 Uhr, Höhepunkte von 19 bis 20:30 Uhr.
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  Kunstturnen   | ÖFT (Brüssel/Wien), Dienstag 8. Mai 2012
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Frauen-Turn-EM in Brüssel: Aufstellung für Donners-
tag fix.
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Von morgen 9. bis Sonntag 13. Mai werden in Brüssel die Europameisterschaf-
ten 2012 der Kunstturnerinnen
stattfinden. Wie alle zwei Jahre handelt es sich
(vorrangig) um eine Mannschafts-EM. Barbara
Gasser (V), Elisa Hämmerle (V),
Jasmin
Mader (T) und Katharina Fa (V) werden am Donnerstag 10. Mai ab 10
Uhr vormittags für Österreich an den Start gehen.

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V.l.: Hämmerle, Gasser,
Mader und Fa.

>> alle EM-Infos
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„Heute
absolvierte das Team ein sehr zufriedenstellendes Po-
diumstraining“, freut sich ÖFT-Sportdirektorin Katharina Wie-
ser und spricht besonders Mader ein Riesenkompliment aus:
„Jasmin ist gestern erst um 23
Uhr nach der schriftlichen Ma-
tura eingetroffen, war heute dennoch topfit.“
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Nach dem Podiumstraining verlautbarte die Sportdirektorin
die konkrete Aufstellung (pro Gerät sind drei Übungen für das
Teamergebnis notwendig):
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Sprung

Barren

Balken

Boden

Hämmerle

X

X

X

X

Gasser

X

 

X

 

Mader

X

X

 

X

Fa

 

X

X

X

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Die für die Olympischen Spiele bereits fix nominierte Barbara Gasser kämpfte zuletzt mit
einer Daumenverletzung, wird deshalb nicht an allen Geräten eingesetzt. In Brüssel
bestreitet sie ihr letztes Großereignis vor den Spielen in London: „Mit einem fehlerfreien
Wettkampf haben wir eine reelle Chance, unseren Punkterekord aus 2010 zu brechen.“
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Gasser, Mader und Fa standen auch vor zwei Jahren bereits im Team-EM-Aufgebot und
erreichten Platz 19 (Hämmerle war damals noch zu jung). Sportdirektorin Wieser: „Obwohl
unsere Vorbereitung wegen mehrerer Verletzungsprobleme keineswegs optimal verlief, er-
warte ich eine Platzierung zwischen 15 und 20.“
Hämmerle: „Der 15. Platz ist nur möglich,
wenn wir nicht nur sturzfrei, sondern auch sehr sauber turnen.“
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  Sportaerobic   | ÖFT (Linz/Wien), Sonntag 6. Mai 2012
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Elfter österreichischer Sportaerobic-Meistertitel für
Lubi Gazov.
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Österreichs Sportaerobic-Meisterschaft am 6. Mai 2012 in Linz wurde durch
Favoritensiege geprägt: Lokalmatadorin
Lubi Gazov gewann den Elitebewerb
mit einer Kür auf Weltniveau souverän. Die 23-jährige Linzerin ist seit Kindes-
beinen in Österreich ungeschlagen, besitzt nun schon elf ÖM-Einzel-Goldme-
daillen. „Diese Meisterschaft war für mich eine gute Generalprobe für die WM
in vier Wochen“, meinte die zurzeit viertbeste Europäerin.

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V.l.n.r.: Michelle Sieberer, Vanessa
Adamec, Jasmin Strobl und Lubi Gazov
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>> alle ÖM-Infos
>> und Ergebnisse

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In den Nachwuchsklassen der Österreichischen
Meisterschaft blieben Überraschungen ebenso
aus: Michelle Sieberer (Wörgl) gewann vor Jas-
min Strobl (Stockerau) bei den Juniorinnen (U18),
Vanessa Adamec (Stockerau) setzte sich deutlich
gegen ihre Konkurrenz in der Jugendklasse (U15)
durch. Diese drei und Gazov bilden das ÖFT-WM-
Quartett für Sofia. Nationaltrainer Nik Hadzhiev:
„Alle vier zeigten heute gute Leistungen, unser
Aufbau stimmt. Jetzt geht es an den letzten
Feinschliff.“
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In Summe beteiligten sich 121 Einzelsportlerinnen
und 22 Formationen an der Meisterschaft, denn
es gelangten weiters Kinder-, Trio- und Gruppen-
bewerbe (Sportaerobic, Dance und Step Aerobic)
zur Austragung. Bundesfachwartin Christina Phili-
ppi: „Dance- und Step sind im Kommen, heuer so-
gar erstmals im WM-Programm. Wir in Österreich
waren und sind Vorreiter dieser Entwicklung.“

   

  Rhythmische Gymnastik   | ÖFT (Sofia/Wien), Samstag 5. Mai 2012
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Caroline Weber Weltcup-Achte in Sofia.
Auch Ruprecht, Wegscheider und Weinl stark.
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Caroline Weber findet rechtzeitig vor der EM in vier Wochen zur Hochform zu-
rück.
Beim Gymnastik-Weltcup am 4./5. Mai in Sofia erreichte sie im Mehrkampf
den zehnten Rang und qualifizierte sich für zwei Gerätefinali. Diese Entschei-
dungen mit dem Ball und dem Reifen beendete sie jeweils als Achte.

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„Nach den gesundheitlichen Problemen zu
Beginn der Frühjahrssaison ist meine Sich-
erheit jetzt zurück gekehrt“, freute sich die
25-jährige Vorarlbergerin, die bereits fix für
die Olympischen Spiele in London qualifiziert
ist. Nicol Ruprecht beendete den Mehr-
kampf als 18., sammelte dabei erstmals in
der Weltserie deutlich über hundert Punkte.
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ÖFT-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek:
„Nicol erhielt erstmals auf jede Kür über 25
Punkte. Russlands Eugenia Kanaeva gewann
einmal mehr vor ihrer Landsfrau Daria Kon-
dakova. Unsere Caro hielt erstmals seit der
Olympia-Qualifikation Julieta Cantaluppi,
Loukia Trikomiti und Alexandra Piscupescu
wieder auf Distanz.“
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Außerhalb des Weltcups fanden in Sofia
drei weitere Bewerbe als „Dundee Cup“
statt.
Österreichs Gruppe (Michelle Breuss,
Anna Hosp, Lisa Nais, Christiana Sandri und
Karin Schreiber) arbeitete sich mit zwei Feh-
lern auf Rang 3 hinter Bulgarien und Groß-
britannien. Natascha Wegscheider verdankt
einem gelungenen Auftritt Platz 9 in einem
Einzel-B-Bewerb, der von der Russin Mar-
garita Mamun gewonnen wurde. Im hoch-
karätig besetzten Junioren-EM-Test über-
zeugte Nicole Weinl als ebenfalls Neunte.
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Fotos von links oben im Uhrzeigersinn:
Caroline Weber, Nicol Ruprecht, Natascha
Wegscheider und Nicole Weinl in Sofia
(alle Bilder (C) Barny Thierolf).

   

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