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ÖFT-Meister

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Was bleibt in Erinnerung, wenn man später einmal auf das
österreichische Turnjahr 2009 zurück blicken wird? Es dürften
wohl besonders drei „Dinge“ sein:
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Marco Baldauf (o.) und das RG-
Nationalteam (v.l. Pöstinger, Trai-
nerin Egermann, Weber, Ruprecht)
sorgten 2009 für die international
wertvollsten ÖFT-Ergebnisse

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l Marco Baldauf gewann zwei Bronzemedaillen im
l Reck-Weltcup und schaffte im Gesamtweltcup
l Platz 8. Am selben Gerät stieß Fabian Leimlehner auf
l Platz 13 der EM vor.
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l Die Rhythmischen Gymnastinnen mit Caroline
l Weber an der Spitze setzten ihren Erfolgslauf fort
l und erreichten erneute „All Time Highs“: Eine erste
l Bronzemedaille im Grand-Prix-Circuit, erstmalig vierte
l und fünfte Plätze im Weltcup, Rang 7 bei den World
l Games, last but not least gelang (Weber im Trio mit
l Nicol Ruprecht und Selina Pöstinger) der Vorstoß auf
l Teamrang 8 bei der EM und 14 bei der WM. In wie vie-
l len olympischen Sommersportarten ist das kleine Ös-
l terreich weltweit sonst noch so weit vorne zu finden?
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l Turn10®, das erste österreichweit einheitlich (von
l allen turnenden Organisationen) verwendete Hobby-
l und Vereins-Geätturnprogramm bewies im ersten vollen
l Einsatzjahr, dass seine Vorschusslorbeeren verdient
l geerntet wurden: Alle Teilnehmerzahlen explodierten,
l nach Jahren der Stagnation oder Negativtrends im Ver-
l einsgerätturnen zeigen Dank dieser rotweißroten Turn-
l Weltinnovation nun wieder alle Kennzahlen ins Positive.
l Kein Wunder, dass Turn10® als Marke geschützt wurde:
l Im Ausland beginnt man bereits abzukupfern…


So viele in den Weltcup-Punkterängen, wie noch nie!
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2009 bewegte die österreichische/n Turnszene/n auch darüber hinaus wie selten ein Jahr
zuvor. Die Professionalisierung im ÖFT-Spitzensport griff weiter durch, die Aushängeschil-
der sorgten in allen Bereichen für starke internationale
Resultate Österreichs auf Europa- und Weltebene. Ins-
gesamt 13 unterschiedliche ÖFT-Sportler/innen er-
reichten 2009 die Weltcup-Punkteränge
(1 bis 16):
So viele wie noch nie!
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Die Turner schafften es außerdem mit sieben Athleten
so zahlreich wie noch nie in die Top20 des Weltcups.
Die
Turnerinnen kletterten u.a. zu einem vierten Weltcuprang
(Hanna Grosch) sowie zu den EM-Plätzen 16 (Lisa Ecker)
und 19 (Kathrin Nussbacher)
. Bei den Rhythmischen Gym-
nastinnen erlebte Marburg das erste Weltcupfinale über-
haupt mit zwei Österreicherinnen (Weber und Ruprecht)
gleichzeitig in den Top 8.
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Trampolin: "Quanten"sprung!
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Im Trampolinspringen zeigten Österreichs junge Synchro-
Staatsmeister Martin Spatt und Jakob Wallentin bei der
Jugend-WM mit Platz 9
sehr stark auf: Nur ein nach-
träglicher Jury-Entscheid verhinderte sogar Platz 5.
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Auch die kleineren und jüngeren ÖFT-Fachbereiche ließen
aufhorchen: So kletterte die Sportaerobicerin Lubi Gazov
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Bis jetzt stärkstes Jahr von Hanna
Grosch: Mehrksmpf- und Stifenbar-
ren-Staatsmeistertitel, WM-Debüt
und sogar Platz 4 im Weltcup!
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Als "beinahe Fünfte" der Jugend-
WM schafften die Synchron-Staats-
meister Jakob Wallentin und Martin
Spatt einen österreichischen Tram-
polin-"Quanten"sprung.
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Lubi Gazov trat auf Platz 6 der
Sportaerobic-Weltrrangliste vom
Wettkampfsport zurück :-(
bis auf Rang 6 der Welt-
rangliste
, wagte sich ein
kleines Sportakrobatik-
Nationalteam erstmals
überhaupt zu den Euro-
pameisterschaften und
machte dort gute Figur.
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Erstmalig gelang außer-
dem gleichzeitig zwei
ÖFT-Vereinen (BRSV
Oberwart, Union Groß Siegharts) die Qualifikation für die
Team-EM im Rope Skipping, auch wenn man dort etwas
unter den Möglichkeiten blieb.
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ÖFT-Veranstaltungs-Höhepunkt 2009: Die "1st Gym
For Life World Challenge" - natürlich in Dornbirn!
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Auf organisatorischer Ebene stach beson-
ders die "1
st Gym For Life World Challenge"
im Juli in Dornbirn hervor: 80 Teams mit
fast 2.000 Sportler/innen aus 27 Ländern

beteiligten sich an dieser großartig gelun-
genen Premieren-„Weltmeisterschaft im
Vereinsturnen
“ des Internationalen Tur-
nerbundes FIG. Die neue Herausforderung
brachte
14 Goldmedaillengewinner (Finalis-
ten) hervor, darunter die Lokalmatadoren
der Turnerschaft Schlins! 4000 begeister-
te Zuseher feierten in der ausverkauften
Messehalle Dornbirn schließlich den Welt-
meistertitel für GC Piruett aus Estland.
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Natürlich wurden auch das "ÖFT-Veran-
staltungs-Pflichtprogramm"
mit 18 Staats-
meisterschaften und Österreichischen
Meisterschaften
(mit insgesamt 171 Be-
werben in acht verschiedenen Turnsport-
arten) sowie insgesamt 14 internatio-
nale Meetings
"made in Austria" (vom
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Riesenflair fast wie zwei Jahre zuvor bei der Gymnae-
strada: Die Gym For Life World Challenge in Dornbirn.
Das Allerbeste daran durch die rotweißrote Brille: Die
TS Schlins (u.) gewann Vereinsturn-WM-Gold!
kleinen informellen grenzübergreifenden RG-WM-Test bis zum Jugend-Europacup im Team-
Turnen, dem weltcup-würdigen Austrian Aerobic Open oder einem Jugend-Weltturnier der
Kunstturner)
mit großem Engagement durchgeführt. Aus der Summe an positiver Verbands-
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Die Gesamt-Budgetentwicklung des ÖFT in den letz-
ten 10 Jahren ist beachtlich. Die tiefe Substanz der
positiven Entwicklungen der Nullerjahre des neuen
Jahrtausends liegt jedoch bei Weitem nicht nur im
"als Verband mehr Mittel zur Verfügung" haben be-
gründet: Das Herz des so vielfältigen und bunten
österreichischen Turnsports schlägt nach wie vor im
ehrenamtlichen Engagement hoch kompetenter Ex-
pert/inn/en auf Bundes-, Landes und Vereinsebene.

arbeit – die von nunmehr bereits 15 Ange-
stellten, vom Nationaltrainer bis zum neu
installierten Geschäftsführer, operativ um-
gesetzt wird – resultierte 2009 nicht zu-
letzt das größte ÖFT-Budget bisher, das
sich im Lauf der letzten zehn Jahre fast
vervierfacht hat.
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Das Angebot und die Teilnehmerzahlen
stiegen zu guter Letzt auch im Aus- und
Fortbildungssektor
für Trainer, Übungs-
leiter oder Kampfrichter auf allen Ebenen
leicht an. Das erfreuliche Gesamtfazit:
Am 31. Dezember 2009 findet man in Ös-
terreich mehr Qualität und Quantität im
Turnen, in der Gymnastik, im Trampolin-
springen, in Akrobatik, Aerobic und Rope
Skipping vor, als zwölf Monate früher am
1. Jänner 2009.

Robert Labner
(dieser Text wurde für das Jahrbuch der Bundes-

Sportorganisation verfasst und hier übernommen)
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