Presse-News 5/15

Die ÖFT-Presseaussendungen
  im Mai 2015


  Kunstturnen   | ÖFT (Salzburg), Sonntag 31. Mai 2015
.
Österreichische Kunstturn-Jugendmeisterschaft mit
Spitzenleistungen.
.
Österreich größte Kunstturn-Zukunftshoffnungen bestritten am 30./31. Mai
2015 in Salzburg ihren Saisonhöhepunkt: Die Österreichischen Jugendmeister-
schaften versammelten 187 Toptalente aus 56 Vereinen und Trainingszentren
aller neun Bundesländer.

.

Beatrice Stritzl (o.) und Tamerlan
Tschutschaew (u.) sind Österreichs
Jugend-1-Meister 2015.


.
>> alle ÖJM-Details
>> (Ergebnisse uvm.)

.

ÖJM-Medaillenbilanz:
Mädchen, Burschen

 

Gold

Silber

Bronze

Σ

Vbg

xxxxxx

xxx

xxxxx

14

Wien

xxx

xx

xx

7

xx

xx

x

5

Tirol

x

xx

-

3

x

x

xx

4

Stmk

-

x

-

1

Ktn

-

-

xx

2

Sbg

-

-

-

-

Bgld

-

-

-

-

.
In je drei Altersklassen ging es bei Mäd-
chen
und Burschen um Einzel- wie Team-
titel. Die Spitzenbewerbe gewannen die
Wienerin
Beatrice Stritzl (U16) und der
Linzer
Tamerlan Tschutschaew (U17).
.
Obwohl sich die Medaillen auf sieben Bundes-
länder streuten und in einer reinen Mädchen-
Erfolgswertung heuer Wien voran lag, sicherte
Vorarlberg seine Position als dominantes Turn-
Nachwuchs-Bundesland Österreichs insgesamt
erneut ab: Das Ländle eroberte die Hälfte der
zwölf Siege und über ein Drittel aller Podiums-
platzierungen.
.
Von der Turn-Gym-Union Salzburg (TGUS)
ausgezeichnet organisiert, bot die österreichi-
sche Jugendmeisterschaft zwei Tage lang ein
äußerst vitales Bild der Kunstturn-Nachwuchs-
szene. Mehrere Ausnahmebegabungen besitz-
en das Potenzial für zukünftige internationale
Spitzenklasse (auch wenn der Weg dahin noch
weit ist).
.
Insgesamt hatten die Kampfgerichte bei der
zahlenmäßig größten österreichweiten Kunst-
turn-Veranstaltung des Jahres die beachtliche
Anzahl von beinahe 1.500 Wettkampfübungen
zu bewerten.
.
Die Jugend-ÖM-Podestplätze 2015:
Jugend 1 weiblich (U16): 1. Beatrice Stritzl
(Penzing-Hietzinger TV/W), 2. Linda Hamersak
(ATSV Ternitz/NÖ), 3. Selina Kickinger (Sport-
union Böheimkirchen/NÖ). Teams: Ex aequo
1. Wien und Niederösterreich, 3. Vorarlberg.

Jugend 2 weiblich (U14):
1. Ronja Reuss
(Innsbrucker Turnverein), 2. Celine Brunner
(TS Höchst/V), 3. Sascha Huppmann (TSV
Jedlesee/W). Teams: 1. Wien, 2. Vorarlberg,
3. Oberösterreich.
Jugend 3 weiblich (U12):
1. Christina Wegscheider (TS Wolfurt/V),
2. Nicol Wimmer (TV Kagran/W), 3. Katrin
Palicka (Sportunion West-Wien). Teams:
1. Vorarlberg, 2. Wien, 3. Kärnten.
Jugend 1
männlich (U17):
1. Tamerlan Tschutschaew
(TGM Linz-Lustenau), 2. Leonard Gross (Wel-
ser TV), 3. Maximilian Tamegger (TS Dornbirn)
Teams: 1. Oberösterreich, 2. Steiermark und
3. Vorarlberg.
Jugend 2 männlich (U15):
1. Luca Grubelnik (TS Wolfurt/V), 2. Askhab
Matiev (Innsbrucker TV), 3. Jonas Mähr (TS
Wolfurt). Teams: 1. Vorarlberg, 2. Tirol und
3. Niederösterreich.
Jgd 3 männlich (U13):
1. Konstantin Schwärzler (TSZ Dornbirn),
2. Georg Gasser (TS Wolfurt), 3. Tobias Her-
burger (TS Dornbirn). Teams: 1. Vorarlberg,
2. Oberösterreich, 3. Kärnten.

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  Kunstturnen   | ÖFT (Gent/Wien), Sonntag 31. Mai 2015
.
Österreichs Turnerinnen Neunte der „Flanders
International Team Challenge“.
.
Am 30. Mai fand in Gent die „Flanders International Team Challenge“ der
Kunstturnerinnen statt – ein Zehn-Nationen-Einladungs-Meeting. Österreich
erreichte in nicht stärkster Besetzung Rang 9. Eine Position besser wäre bei
optimalem Wettkampfverlauf möglich gewesen.

.

Österreichs Auswahl in Gent (v.l.):
Olivia Jochum (V), Erja Metzler (V),
Jasmin Mader (T), Marlies Männers-
dorfer (NÖ) und Jessica Stabinger (T).
.
>> Ergebnisliste
.
>> Event-Website

.
Es gewann Brasilien vor Deutschland und
Frankreich, gefolgt von Belgien, Großbrit-
annien, den Niederlanden, Spanien, Irland,
Österreich und Norwegen. Mit Jasmin Mader,
Jessica Stabinger (noch etwas konditions-
schwaches Comeback nach Blinddarm-OP),
Marlies Männersdorfer, Erja Metzler und Olivia
Jochum (bei Comeback nach Verletzung nur
Stufenbarren) am Start, passierten der ÖFT-
Auswahl einige Fehler, die ein optimales
Ergebnis verhinderten.
.
ÖFT-Sportdirektorin Eva Pöttschacher: „Wir
sind stolz, dass wir zu diesem sehr aufwändig
organisierten Wettkampf in die sehr illustre
Runde eingeladen wurden.“ Nationaltrainer
Laurens van der Hout: „Außer bei der WM
und EM haben unsere Turnerinnen selten die
Chance, einen Wettkampf auf einem Podium
zu bestreiten. Daher war es wertvoll, dass
wir hier waren. Unser Kader hat gute Erfahr-
ungen gesammelt. Da klar war, dass wir hier
nicht zu den Favoriten zählen, konnten wir
unbeschwert einige neue Kombinationen im
Bewerb testen.“
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  Kunstturnen   | ÖFT (Anadia/Wien), Sonntag 24. Mai 2015
.
Portugal-Weltcup: Matthias Schwab Vierter am Reck.
Elisa Hämmerle 2x Fünfte.
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Starke Ergebnisse für Österreich in den Gerätefinali des Kunstturn-Weltcups
von Portugal:
Matthias Schwab schaffte im ersten Weltserien-Medaillenkampf
seiner Karriere am Reck den vierten Rang.
Elisa Hämmerle klassierte sich am
Stufenbaren wie am Schwebebalken als Fünfte.

.

Elisa Hämmerle und Matthias Schwab
sorgten in Anadia für drei starke
österreichische Final-Auftritte


.
>> Anadia-Weltcup-Website

.
Matthias Schwab war erst vor Kurzem nach
über einem Jahr Schulterverletzungspause ins
Wettkampfgeschehen zurück gekehrt. Seine
Reckfinalkür gelang dem 24-jährigen in Inns-
bruck trainierenden Vorarlberger beim Anadia-
Weltcup sowohl in der Qualifikation als auch
im
Finale „sauber, routiniert und gut“ (Männer-
Nationaltrainer Petr Koudela). Schwab selbst
zeigte sich über sein Abschneiden „super zu-
frieden“, es gewann der Kubaner Manrique
Larduet.
.
Anders die Situation bei Elisa Hämmerle,
der in beiden Entscheidungen Fehler passier-
ten. Die 19-jährige Lustenauerin ärgerte sich
über entgangene Podestplätze: „Schade, da
wären Medaillen drin gewesen. Am Stufenbar-
ren musste ich leider beim Bückumschwung
mit halber Drehung absteigen, sonst war alles
auf den Punkt geturnt. Am Schwebebalken bin
ich
im Finale von Anfang an nicht in den richti-
gen Rhythmus gekommen. Trotzdem kann ich
auch zufrieden sein, da ich wegen der Matura
in den letzten Wochen  nur sehr reduziert
trainiert habe.“

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Am Stufenbarren gewann Jessica Lopez für Venezuela, am Schwebebalken Emma Larsson
für
Schweden. Österreichs Frauen-Nationaltrainer Laurens van der Hout hatte nach Hämm-
erles Stufenbarrenfehler zwar kurzzeitig „Explosionsgefahr“ geortet: „Ich habe Elisa noch
nie so wütend erlebt.“ Doch grundsätzlich resümierte er positiv: „Wir rücken mit unseren
Damen immer näher an die Spitze heran.“
.

  Kunstturnen   | ÖFT (Stettin/Wien), Sonntag 24. Mai 2015
.
Turner-Junioren-Länderkampf in Stettin:
1.
Deutschland, 2. Österreich, 3. Polen, 4. Tschechien.
.
Am 23. Mai 2015 fand in Szczecin ein jährlich rotierender freundschaftlicher
Kunstturner-Junioren-Vierländerkampf statt. Österreichs Auswahl musste sich
nur den favorisierten Deutschen geschlagen geben. Gastgeber Polen und
Tschechien wurden deutlich auf Distanz gehalten.

.

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In der Einzelwertung belegte Jugend-Olym-
piateilnehmer Johannes Mairoser (T) hinter
drei Deutschen den vierten Rang, direkt
gefolgt von Fabio Sereinig (V) und Ricardo
Rudy (OÖ).
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ÖFT-Teammanager Jörg Christandl: „Mairo-
ser und Sereinig haben außerdem das Limit
für das Europäische Olympische Jugendfes-
tival bestätigt.“
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>> Ergebnisliste

  Kunstturnen   | ÖFT (Anadia/Wien), Samstag 23. Mai 2015
.
Elisa Hämmerle und Matthias Schwab erreichen
Finale des Portugal-Turnweltcups.
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Der Kunstturn-Weltcup in Anadia (Portugal) brachte für Österreich fünf Top-
10-Ergebnisse. Drei davon bedeuten gleichzeitig den Einzug in die Gerätefinali.

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Elisa Hämmerle und Matthias Schwab
erreichten in Anadia die Finalbewerbe


.

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Elisa Hämmerle gelangen die Qualifikations-
ränge 6 am Schwebebalken, 7 am Stufen-
barren und 10 im Sprung.
.
Matthias Schwab freute sich als Sechster
am Reck über seinen ersten Weltcup-Final-
einzug
. Vinzenz Höck verpasste den Medail-
lenkampf als Neunter an den Ringen knapp.

.
Zwischen ihrer schriftlichen und mündlichen
Matura hinterließ Elisa Hämmerle als 13. am
Boden („Sparprogramm, da Fußproblem“) eben-
falls einen starken Eindruck.

Jasmin Mader gelangen drei der Küren (11. am
Schwebebalken, 17. Boden, 19. Sprung) ohne
grobe Fehler, nur den Stufenbarren verpatzte
sie: „leider hat es für kein Finale gereicht, aber
mit den drei guten Übungen bin ich zufrieden.“
.
Olympiateilnehmer Fabian Leimlehner vergab
seine Reck-Finalchance durch einen Sturz bei
einer Flugelement-Höchstschwierigkeit, ergänzte
mit Platz 27 am Barren und 29 am Boden.
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Matthias Schwab klassierte sich neben dem
sechsten Reckrang als 21. an den Ringen und
34. am Boden. Junioren-Europameister Vinzenz
Höck
ließ dem neunten Ringeplatz den 23. am
Pauschenpferd und 32. am Barren folgen.
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Als direkte Vorbereitungs-Veranstaltung für die
European und die Pan American Games weist der
Anadia-Weltcup heuer besonders hohes sport-
liches Niveau auf. Turnerinnen-Nationaltrainer

Laurens van der Hout: „Hier Spitzenplätze zu
schaffen, das ist hoch einzuschätzen.“
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>>
Anadia-Weltcup-Website
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  Kunstturnen   | ÖFT (Klagenfurt), Samstag 16. Mai 2015
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Turner-Testländerkampf für European Games:
Österreich in Klagenfurt hauchdünn vor Ungarn.

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Im Rahmen der „Kärntner Turntage“ testen Österreichs und Ungarns Männer
am 16. Mai 2015 in Klagenfurt für die European Games. Nach sehr spannendem
Bewerb gaben schließlich nur minimale fünf Hundertstelpunkte den Ausschlag
zugunsten der Gastgeber (167.350 zu 167.300).

.
In der Einzelwertung setzten sich die beiden
Ungarn Adam Babos (82.100) und Nandor
Szabo (82.000) vor den gleichauf punkten-
den Österreichern Fabian Leimlehner und
Matthias Schwab (beide 81.600) durch.
.
Es folgte European-Games-Ersatzmann
Lukas Kranzlmüller (81.000). Junioren-
Europameister Vinzenz Höck (79.950)
gelang an den Ringen mit der Tages-
höchstnote 15.050 eine internationale
Spitzenleistung.
.
Bei den Junioren hatte Ungarn (235.350)
vor Österreich 1 (230.100) und Österreich
2 (217.700) das beste Ende für sich. Die
Junioren-Einzelwertung gewann Krisztian
Boncser aus Ungarn vor Österreichs YOG-
Teilnehmer Johannes Mairoser.
.
>> Ergebnisse

.

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In Klagenfurt für Österreich gegen
Ungarn erfolgreich (v.l.): Lukas Kranzl-
müller, Fabian Leimlehner, Vinzenz Höck
und Matthias Schwab

  Rhythmische Gymnastik   | ÖFT (Holon/Wien), Samstag 16. Mai 2015
.
Natascha Wegscheider mit Punkterekord 21. des
Grand Prix von Israel.

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Natascha Wegscheider (o.) und Anastasia
Potemkina (u.) beim Training in Holon


.

.
In Holon läuft der Israel-Grand-Prix
der Rhythmischen Gymnastinnen. Für
Österreich trat im Mehrkampf
Natascha
Wegscheider
an. Der 20-jährigen Graz-
erin gelangen vier fehlerfreie Küren und
ein persönlicher Punkterekord (64.733).
Das bedeutete in der hochkarätigen
Konkurrenz den 21. Gesamtrang.
.
Wegscheider zeigte sich mit ihrer Leistung
„sehr zufrieden, auch wenn es immer etwas
zu verbessern gibt“. Österreichs Nr. 1 Nicol
Ruprecht hatte auf diesen Wettkampf ver-
zichtet. Nicht so ein Großteil der Weltspitze:
Russland landete im Feld aus 25 Ländern mit
den Weltmeisterinnen Yana Kudryavtseva vor
Margarita Mamun und Alexandra Soldatova
einen Dreifachsieg.
.
Im Juniorinnen-Wettkampf gelang Anastasia
Potemkina
(Wien) im 45-köpfigen Feld aus
17 Ländern in Schlagdistanz zur Spitze der
starke 13. Rang.
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>> Ergebnislisten


  Turnen   | ÖFT (Wien), Montag, 11. Mai 2015
.
Turnverein-Gütesiegel-Rangliste 2015:
Das sind die besten Turnvereine. Österreichs – ATG weiter die Nr. 1.
.
Der Österreichische Fachverband für Turnen vergibt
seit 17 Jahren das
Turnverein-Gütesiegel. Aus den
dabei
erhobenen Daten entsteht jährlich eine Rang-
liste. Die besten drei blieben heuer gegenüber dem

Vorjahr unverändert: Der Allgemeine Turnverein Graz (ATG) ist zum zweiten
Mal die Nr.1, gefolgt von der Wiener
Sportunion Favoriten und der Turn-Gym-
Union Salzburg
(TGUS).

.
Der ATG hat über 2.000 Mitglieder, denen er ein breit gefächertes Breiten-/Fitsportange-
bot bietet. Neben der Leichtathletik ist der ATG in mehreren Turnsportarten außerdem im
Leistungssport sehr erfolgreich.
So gehört an der Spitze Kunstturn-Junioren-Europameister
Vinzenz Höck ebenso dem ATG an, wie Österreichs Nr. 2 in der Rhythmischen Gymnastik
Natascha Wegscheider oder der „steirische Trainer des Jahres“ Benno Poduschka. In der
Sportakrobatik und im Team-Turnen zählt der ATG ebenso zu Österreichs führenden Ver-
einen.

.
Die Gütesiegel-Top20-Rangliste 2015

Rg.

±

Verein

 

Pkte

1.

=

Allg. Turnverein Graz

St

406

2.

=

Sportunion Favoriten

W

368

3.

=

Turn-Gym-Union Salzburg

S

333

4.

=

Sportunion St. Pölten

331

5.

+

Welser Turnverein

281

6.

-

Gymnastics Gänserndorf

271

7.

+

Innsbrucker Turnverein

T

235

8.

-

ASKÖ Mattersburg

B

230

9.

-

ÖTB Linz

218

10.

-

MTV Hernals

W

210

11.

=

Sportunion Stockerau

202

12.

-

Sportunion Eisenstadt

B

190

13.

+

Klagenfurter Turnverein

K

158

14.

-

TSZ Dornbirn

V

141

15.

-

Turnverein Ried/I.

137

16.

-

Ver. Grazer Turnerschaft

St

136

17.

+

Sportunion Leopoldau

W

132

18.

-

Sportunion Wien 3

W

124

19.

-

ÖTB TV Wien-Mariahilf

W

121

20.

=

Halleiner Turnverein

S

115

.
Eine vielfältige Auszeich-
nung von 1 bis 5 Sternen.
.
„Turnen“ ist als Basis-Sportart sehr
vielfältig. Es reicht in neun Sparten
(„Turnsportarten“) vom Kleinkinder-
angebot bis zum Spitzensport. Das
ÖFT-Vereinsgütesiegel klassifiziert
daher viel: Die Aktivitäten im Frei-
zeit- und Gesundheitsturnsport, den
Erfolg bei Wettkämpfen, die Kompe-
tenz der Trainer, die Qualität des
Kinderturnens und die Infrastruktur
der Vereine.
.
Das Turnverein-Gütesiegel misst
von 1 bis 5 Sternen. Sehr gute und
moderne Vereine können alle fünf
Sterne erreichen, auch wenn sie
eher klein sind. Allerdings scheitern
Großklubs mit schwächelndem An-
gebot an den Qualitätshürden. Über
70 ÖFT-Mitgliedsvereine haben das
Gütesiegel bislang in den beiden
besten Kategorien erhalten. Im
Top-20-Ranking geben natürlich
jene Vereine den Ton an, die „groß
und gut“ sind.

.


  Kunstturnen   | ÖFT (Varna/Wien), Sonntag, 10. Mai 2015
.
Lisa Ecker Stufenbarren-Vierte des Weltcups in Varna.
.
Kunstturnerin Lisa Ecker gelangen in den Gerätefinali des Weltcups in Varna
(Bulgarien) ausgezeichnete Leistungen: Die 22-Jährige Linzerin erreichte im

.

Lisa Ecker beim Varna-Weltcup 2015

.

Finale am Stufenbarren den vierten,
am Boden den fünften und am Schwe-
bebalken den siebenten Rang: „Es ist
super gelaufen, ich bin sehr zufrieden.“
.
Am Stufenbarren fehlten der amtierenden
österreichischen Mehrkampf-Staatsmeisterin
nur 14 Hundertstelpunkte auf die Bronzeme-
daille der drittplatzierten Schweizer Europa-
meisterin Giulia Steingruber. Auch an den
anderen beiden Geräten (auf ein Antreten
im Sprungbewerb hatte Ecker in Varna ver-
zichtet) gelangen ihr nach der Qualifikation
im Finale erneut fehlerfreie Auftritte.
.
Amateurvideos von Lisa Eckers
Finalkür am Stufenbarren
und der Finalkür am Boden.
.
http://varnaworldcup2015.com

 


  Sportaerobic   | ÖFT (Brixlegg), Sonntag 10. Mai 2015
.
15. österreichischer Sportaerobic-Meistertitel für
Weltmeisterin Lubi Gazov.
Nach BSO-Anerkennung: Erstmals offizieller STAATSmeistertitel..
.
80 Sportlerinnen bildeten das Feld der Sportaerobic-Staatsmeisterschaft am
10. Mai 2015. Das Hauptaugenmerk im Tiroler Brixlegg galt dem Elitewettkampf,
den Weltmeisterin
Lubi Gazov (OÖ) souverän vor Tirols Lokalmatadorin Michelle
Sieberer
– sie war schon Zehnte der Weltrangliste – und Jasmin Strobl (NÖ)
gewann. Alle drei turnten auf Weltniveau.

.

V.l.: Michelle Sieberer (2.), Lubi
Gazov (1.) und Jasmin Strobl (3.)

>> alle Details zur Aerobic-
>> Staatsmeisterschaft
>> (inkl. Ergebnislisten etc.)

.
Die 26-jährige Linzerin Lubi Gazov präsentierte
ihre Kür „lockerer als bei ihrem Weltcupsieg
vor einer Woche, sie gelang ihr sogar noch
besser“ (ÖFT-Bundesfachwartin Dr. Christina
Philippi). „Ich bin happy mit dem Ergebnis und
freue mich, dass ich meiner Mama und Trai-
nerin (Anm.: Mag. Petra Gazov) dieses Mutt-
ertaggeschenk gemacht habe“, erkannte Lubi
Gazov auch in diesem Sieg etwas Besonderes.
.
Die zweitplatzierte Michelle Sieberer zeigte
sich ebenfalls „sehr zufrieden, da ich trotz
einiger Verletzungssorgen der letzten Zeit
meine Leistung vor heimischem Publikum ab-
rufen und das erwartete Ergebnis erreichen
konnte.“
.
Die 16. österreichische Sportaerobic-Meister-
schaft galt gleichzeitig als die erste offizielle
Staats
meisterschaft: Für diese wertvolle An-
erkennung durch die Bundes-Sportorganisa-
tion waren gleichermaßen der Weltmeistertitel
Lubi Gazovs, als auch die deutlich steigende
Verbreitung der Sportart maßgebend.
.
Großes Lob von Weltmeisterin Gazov gab es in
diesem Sinn für ihre jungen Nachahmerinnen:
„Die positive Nachwuchsentwicklung ist wirk-
lich ausgezeichnet, es kommen wirklich viele
Talente nach.“ Bundesfachwartin Philippi:
„Die Niveau-Steigerung in der Jugendklasse
ist schön zu sehen. Da wird sehr gute Arbeit
geleistet.“
.


  Rhythmische Gymnastik   | ÖFT (Salzburg), Sonntag 10. Mai 2015
.
Der Rhythmus, wo man mit muss:
Erfolgreiche „7. Österreichische B(undes)-Meister-.
schaft in Rhythmischer Gymnastik“.
.
Rhythmische Gymnastik als Leistungssport, aber nicht als Spitzensport:
150 Mädchen und junge Frauen aus sieben Bundesländern beteiligten sich
am 9. Mai 2015 in der Salzburger Sporthalle Alpenstraße an der siebenten
Austragung einer Österreichischen B(undes)-Meisterschaft.

.

.
>> alle Details zur
>> RG-Bundesmeisterschaft
>> (inkl. Ergebnislisten etc.)

.
ÖFT-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek:
„Jährlich mehr beteiligte Vereine beweisen,
dass wir goldrichtig liegen!“
Doppelt goldrich-
tig lagen die Siegerinnen: Katharina Granzer
(ÖTB Linz) gewann die Allgemeine Klasse, Nike
Bielau (ATG Graz) bei den Juniorinnen und Lina

Cvijetinovic (ATUS Korneuburg) wiederholte
ihren Vorjahres-Jugendsieg
. Die drei Gruppen-
titel sicherten sich Sportunion Mödling (Allg.
Klasse), die Gymnastikunion Graz (Jugend)
und die Sportunion Südstadt (Kinder).
.
Nur wenige Hochbegabte sind für Rhyth-
mische Gymnastik im olympischen Spitz-
ensport geeignet.
Man muss dafür über
beste koordinative Fähigkeiten und Musikalität
verfügen, besonders körperlich flexibel sein
und zur „Model-Figur“ tendieren. Als Kind
muss man fast auf Anhieb einen Spagat kön-
nen – und bereit sein, von klein an über viele
Jahre hinweg täglich stundenlang zu trainie-
ren. Da bleiben nur wenige übrig – doch die
Rhythmische Gymnastik fasziniert viel mehr
Mädchen und Frauen!
.
In der ÖFT-Bundesmeisterschaft besitzen alle
Gymnastik-Begeisterten eine Plattform, die
ihren Sport lieben, aber den Weg zur Elite
nicht gehen können oder wollen. BM-Organi-
sationsleiterin Andrea Huber: „Die Leistungen
waren im Querschnitt wieder besser, als ich
erwartet hätte. Alle waren mit Feuereifer
dabei, so viele lachende Gesichter tun dem
Sport gut!“
.


 Kunstturnen / Sportakrobatik  | ÖFT (Varna/Wien), Samstag, 9. Mai 2015
.
Turn- und Akrobatik-Weltcup in Varna: Lisa Ecker 3x
im Finale. Lukas Kranzlmüller 2x in den Top-10.
Erstmals Sportakrobatik-Nachwuchs-Podestplätze auf Weltniveau..
.
Vom 5. bis 10. Mai 2015 findet erstmals ein gemeinsam ausgetragener Welt-
cup im Kunstturnen und in der Sportakrobatik statt. Österreichs Vertretungen
schlagen sich in Varna (Bulagrien) ausgezeichnet. Turnerin Lisa Ecker schaffte
an allen drei Geräten, an denen sie antrat, den Finaleinzug. Turner Lukas
Kranzlmüller erreichte am Boden und Reck jeweils Platz 10.

.

V.l.: Lukas Kranzlmüller, Lisa Ecker und
Severin Kranzlmüller beim Varna-Weltcup
.
>> Varna-Weltcup-Website

.
Mit den Qualifikationsplätzen 5 am Stufen-
barren, 6 am Schwebebalken und 6 am Boden
schaffte Lisa Ecker ihre Finaleinzüge unter
die besten Acht sicher. Auf ein Antreten im
Sprungbewerb hatte Österreichs amtierende
Mehrkampf-Staatsmeisterin verzichtet.
.
Eckers Lebenspartner und ebenfalls Mehr-
kampf-Staatsmeister Lukas Kranzlmüller
absolvierte alle sechs Männergeräte. Neben
zwei zehnten Rängen am Boden und am Reck
rundeten Platz 12 an den Ringen, 19 im
Sprung, 20 am Pauschenpferd und 23 am
Barren eine profunde Gesamtleistung ab.
.
Lukas' jüngerer Bruder Severin Kranzlmüller
ließ mit den Positionen 13 an den Ringen so-
wie 16 im Sprung und am Barren aufhorchen,
ergänzte als 19. am Reck, 29. am Boden und
30. am Pauschenpferd.

.
In der Sportakrobatik verfügt Österreich noch über keine auf Weltebene konkurrenz-
fähigen Elite-Sportler/innen. Doch dies könnte sich bald ändern. Denn als Ergebnis kon-
sequenter langfristiger Aufbauarbeit überraschten in Varna in den Nachwuchsbewerben
erstmals Österreicherinnen mit Finaleinzügen und sogar Medaillenrängen.

.
Linda Steinschaden und Lena Zellinger (USA
Krems) gewannen im U17-Mehrkampf die
Bronzemedaille. Im U19-Mehrkampf schaffte
die Kremser Formation mit Elisabeth Speer,
Lena Zottl und Victoria Loidl ebenfalls Rang
3, direkt gefolgt von ihren Vereinskolleginnen
Florentina Gruber, Melanie Trautenberger und
Laetitia Molnar. Im U17-Gruppenfinale sich-
erten sich Eva Ritter, Viktoria Datler und Pia
Wagner (USV Dobersberg) ebenfalls den vier-
ten Rang.

Das gab es noch nie: Eine österreichische..
Formation bei einem Sportakrobatik-
..
Weltmeeting auf dem Siegerpodium..

.

.

  Sportaerobic   | ÖFT (Borovets/Wien), Sonntag 3. Mai 2015
.
Lubi Gazov gewinnt Aerobic-Weltcup von Bulgarien.
.
Österreichs Sportaerobic-Weltmeisterin Lubi Gazov gewann auch bei ihrem
zweiten Weltcup-Start 2015: Nach Portugal Anfang März sicherte sich die 26-
jährige Linzerin nun den Titel in Borovets (Bulgarien): „Ich habe mich auf der
Bühne super wohl gefühlt. Es war ein besonderer Wettkampf für mich, da ich
in meinem Geburtsland gestartet bin. Jetzt freue ich mich goldig.“

.

.

.
Gazov hatte bereits die Qualifikation knapp
vor Ungarns Dora Hegyi – mit der sie vor zwei
Monaten in Portugal ex aequo gesiegt hatte –
für sich entschieden. In der Entscheidung
patzte Hegyi geringfügig und musste die Ru-
mänin Maria Gorgovan noch zur Silbermedaille
vorbeiziehen lassen. Gazovs Finalerfolg fiel
mit über einem halben Punkt Vorsprung sehr
deutlich aus.
.
Österreichs Sportaerobic-Ausnahmeerschei-
nung Gazov gewann nach WM-Gold 2014,
EM-Silber 2013, WM-Bronze 2012 und World-
Games-Bronze 2013 nun bereits ihren sechs-
ten Weltcup seit 2012. Die zweite Österreich-
erin in Borovets,
Jasmin Strobl (18) landete
im Feld aus 15 Nationen auf dem 27. Platz.
.
>> Frauen-Ergebnis Borovets-Weltcup
>> 2015 (Qualifikation und Finale)
.
>> Borovets-Weltcup-Website

 


  Rhythmische Gymnastik   | ÖFT (Minsk/Wien), Samstag 2. Mai 2015
.
Platz 12 des österreichischen Gymnastik-EM-Teams.
Nicol Ruprecht verpasst das Finale um drei Plätze.
.
Die Europameisterschaft der Rhythmischen Gymnastik in Minsk endete für Ös-
terreichs Elite-Team leider enttäuschend. Auf Platz 12 verlor man die erneut
erwartete Position unter den besten acht (von 39 vertretenen) Ländern der
besten Startgruppe.
Nicol Ruprecht verpatzte zwei der vier Küren. Auf End-
rang 23 fehlten ihr drei Ränge zur Qualifikation für das Mehrkampffinale 2016.

.

Nicol Ruprecht (o.) und Natascha Weg-
scheider (u.) bei der EM 2015 in Minsk.
Fotos (C) Barny Thierolf

.
>> alle RG-EM-Infos


Österreichs Juniorinnen-Gruppe
darf herzlich zu zwei tollen Küren
gratuliert werden.

.
Nationaltrainerin Luchia Egermann
: „Das
war nicht der Wettkampf, den ich erwartet
hatte. Aber wir müssen aus den Fehlern ler-
nen und weiter arbeiten. Bei den European
Games und der Weltmeisterschaft werden
wir zeigen, was wir wirklich können. Nicol
und Natascha waren sehr gut vorbereitet,
es passierten ihnen aber Konzentrationsfeh-
ler. Daher kennen wir unsere Aufgabe für die
Zukunft.“
.
Österreichs Nr. 1 Nicol Ruprecht war sich
zuvor sicher gewesen, eine Top20-Platzier-
ung und somit das 2016 ausgetragene Mehr-
kampffinale zu erreichen. Mit dem Band (14.
Platz) und dem Ball (16.) untermauerte sie
ihren Selbstanspruch, obwohl auch diese
Geräte nicht perfekt gelangen. Doch ein
deutlich verpatzter Reifenauftritt am Freitag
(28.) und ein ebenso misslungener mit den
Keulen (31.) bewirkten die überraschende
Zielverfehlung.
.
„Nach dem bisher sehr guten Saisonverlauf
ist ausgerechnet die EM nicht so verlaufen,
wie ich es wollte. Ich habe sehr viele blöde
Fehler gemacht, die mir sonst nie passieren“,
blickt die 22-jährige in Wien lebende Tirolerin
Ruprecht allerdings bereits wieder nach vor-
ne: „Ich muss jetzt einfach mehr an meiner
mentalen Stärke arbeiten, nur so kann ich die
Olympia-Qualifikation schaffen. Aus Fehlern
lernt man – und nach jedem Tief kommt be-
kanntlich ein Hoch.“
.
Natascha Wegscheider musste zwar eben-
so einen Fehler mit dem Reifen (37.) verkraf-
ten. Da jedoch das Mehrkampfergebnis aus
den besten drei Küren addiert wurde, durfte
die Grazerin am Ende mit gut gelungenen
Auftritten mit dem Ball (29.) und den Keulen
(ebenfalls 29.) und nach einem kleinen Band-
fehler (33.) mit ihrem individuellen Ergebnis
nicht unzufrieden sein.
.
Den Elite-Teambewerb gewann Russland
und verteidigte den Titel überlegen vor Gast-
geber Weißrussland und der Ukraine. Gegen-
über der letzten Team-EM 2013 in Wien
wurde Österreich (damals 7., nun auf Platz
12) diesmal von Finnland (6.), Spanien (7.),
Georgien (8.), Italien (9.) und Deutschland
(11.) überholt. Dazwischen lagen weiters
Israel (4.), Aserbaidschan (5.) und Bulgarien
(10.) erneut vor der ÖFT-Auswahl.
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Im Gegensatz zum Elitebewerb verlief die EM
für die österreichische Juniorinnengruppe
ausnahmslos positiv
und vielversprechend.
Das Ensemble mit
Anika Nachbaur (V), Laura
Prantner
(S), Katharina Platzer (V), Oksana
Slavova
(W) und Klara Welzig (V) lag am
Ende mit zwei ausgezeichnet gelungenen
Übungen auf dem 13. Rang über den Erwar-
tungen. Hier gewann Russland vor Weißruss-
land und Israel.
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  Rhythmische Gymnastik   | ÖFT (Minsk/Wien), Freitag 1. Mai 2015
.
Österreich zu Halbzeit der Gymnastik-EM auf Platz 13.
Fehler von Nicol Ruprecht und Natascha Wegscheider mit dem.
Reifen.
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Österreichs Start in die EM der Rhythmischen Gymnastinnen in Minsk verlief
nicht nach Wunsch: Zur Halbzeit rangieren
Nicol Ruprecht und Natascha Weg-
scheider
im Feld aus 39 Nationen „nur“ auf Rang 13 des Teambewerbs. Beide
Athletinnen verpatzten ihre Reifenkür kräftig, während die Ballprogramme zwar
nicht optimal, aber gut gelangen.

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Nicol Ruprecht beim Training in Minsk
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WM-Kür 1 der österr. Juniorinnen

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Auf den angestrebten Top-8-Teamplatz und
damit den Verbleib in der besten Startgruppe
bei der nächsten EM fehlen zurzeit rund zwei
Punkte. ÖFT-Sportdirektorin Gabriela Welkow-
Jusek: „Morgen ist auch noch ein Tag. Wir
hoffen noch, aber es ist im Moment nicht
einfach.“
.
Der Tirolerin Ruprecht passierte in Gestalt ei-
nes großen Gerätverlusts – wobei ihr Reifen
aus der Wettkampffläche rollte – nahezu ein
„worst case“ dieses Sports.
.
Das Gute im Schlechten: Trotz Reifen-Ge-
räterang 28 liegt Österreichs Nr. 1 insgesamt
auf Zwischenrang 18 (Platz 16 mit dem Ball)
und hat nach wie vor alle Chancen auf die
Mehrkampf-Finalqualifikation der besten 20.
Der Steirerin Wegscheider unterlief mit dem
Reifen ebenfalls ein Geräteverlust (Platz 37),
mit dem Ball reihte sie sich auf Position 29 ein.
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Im Gegensatz zum Elitebewerb verlief der EM-
Auftakt der österreichischen Juniorinnen-
gruppe sehr positiv
und vielversprechend.
Das Ensemble mit
Anika Nachbaur (V), Laura
Prantner
(S), Katharina Platzer (V), Oksana
Slavova
(W) und Klara Welzig (V) liegt zur
Halbzeit auf dem zwölften Zwischenrang über
den Erwartungen.
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