Presse-News 6/12

Die ÖFT-Presseaussendungen
im Juni 2012


  Rhythmische Gymnastik   / ÖFT (Wien), Samstag 30. Juni 2012
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Gymnastik-Grand-Prix-Favoritensieg in Hard
mit der Perfektionsnote 30.0:

Olympiatest an Evgenia Kanaeva. Caro Weber Neunte.
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Favoritensieg beim Grand Prix der Rhythmischen Gymnastik in Hard. Russlands
Evgenia Kanaeva gewann den Mehrkampf beim letzten Grand Prix vor den Olym-
pischen Spielen. Weltweit erst zum zweiten Mal vergaben die Kampfrichterin-
nen die Note 30.000 für „Perfektion“: Sie hielten Kanaevas Kür mit dem Reifen
für nicht überbietbar.

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Lokalmatadorin Caroline Weber wurde beim Olympiatest in Vorarlberg starke
Neunte im Weltklassefeld. In einer extremen „Hitzeschlacht“ erreichte Weber
mit dem Band die Top-8 und startet als beste Österreicherin am Sonntag in
allen vier Gerätefinali.

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Evgenia Kanaeva ließ auch in Hard keinen Zweifel an ihrer Vormacht-
stellung in der weltweiten Rhyth-
mischen Gymnastik
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>> Ergebnisse Mehrkampf
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>> RG-GP-Website

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Russland bestätigte seine olympischen Goldam-
bitionen durch einen Dreifachsieg im Mehrkampf
und dem grandiosen Gastauftritt der EM-Gruppe,
eines der Highlights auch bei der Abschlussgala
am Sonntag. Olympiasiegerin Kanaeva setzte sich
gegen ihre Teamkolleginnen Daria Dmitrieva und
Alexandra Merkulova durch.
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Österreichs Olympiastarterin Caro Weber absol-
vierte ihre Übungen jeweils als Abschluss des 16-
Teilnehmerinnen-Feldes. „Ich war nervöser als
ich dachte, deshalb haben auch einige Übergänge
nicht so geklappt. Doch die Bandübung ist mir
aufgegangen“, war Österreichs Rekordgymnastin
mit Rang 9 im Mehrkampf dennoch sehr zufrieden.
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Drei Plätze dahinter Vize-Staatsmeisterin Nicol
Ruprecht: „Drei 26er-Wertungen, erstmals die
Deutschen Laura Jung besiegt, das war mehr als
erwartet“, sieht die Tirolerin Platz 12 als weiteren
Schritt nach vorne. 
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Rhythmische Gymnastik und Fußball, Grand Prix
und EM – zwei Großereignisse, die Sportfans am
Sonntag genießen können. Und zwar ohne Über-
schneidung. Grand-Prix-Gerätefinali (14 Uhr), die
große Abschlussgala (16.30 Uhr) und Siegerehr-
ung beim Grand Prix in Hard enden gegen 18 Uhr.
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Genug Zeit, um sich für das Finale der Fußball-EM
um 20.45 Uhr in ORFeins vorzubereiten. ORF Sport
Plus strahlt die Highlights des Gymnastik-Grand-
Prix am 15. Juli im Hauptabend um 20.15 Uhr als
Vorgeschmack auf die Olympischen Spiele aus.
[Text: Franz Srnka]
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Ergebnisse: 1. Evgenia Kanaeva (RUS, 118.800),
2. Daria Dmitrieva (RUS, 116.400), 3. Alexandra Merku-
lova (RUS, 116.075), 4. Aliya Garayeva (AZE, 114.200),
5. Ljubov Charkashyna (BLR, 113.050), 6. Neta Rivkin
(ISR, 112.825), 7. Joanna Mitrosz (POL, 111.300), 8. Sil-
via Miteva (BUL, 110.075), 9. Caro Weber (AUT, 110.05),
12. Nicol Ruprecht (AUT, 104.050), 14. Natascha Wegsch-
eider (AUT, 99.450), 16. Sophia Lindtner (AUT, 98.550).

 

 


  Rhythmische Gymnastik   / ÖFT (Wien), Freitag 29. Juni 2012
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Schon beim Training: Die Stars der Rhythmischen
Gymnastik vom Vorarlberg-GP begeistert!

Sie kennen Sporthallen in allen Erdteilen der Welt. In der Sporthalle am See in
Hard waren die Stars der Rhythmischen Gymnastik noch nie. Freitag vormittag
gab es für Olympiasiegerin Evgenia Kanaeva und Co ein erstes „Abtasten“ mit
der Wettkampfhalle, in der Samstag und Sonntag der Grand Prix der Rhythmi-
schen Gymnastik Station macht.
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Überrascht zeigte sich auch Startrainerin Irina Viner: „Eine so schöne Halle
haben wir in einem kleinen Ort wie Hard nicht erwartet.“  Beim ersten offiziel-
len Training erhielt auch Österreichs Nationalteam begeisterten Applaus von
zahlreichen SchülerInnen, die im Rahmen eines Schulprojektes dem Training
beiwohnten.

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Auch Caro Webers letzter Olympia-
test ereignet sich an diesem Woch-
enende in Hard am Bodensee

>> RG-GP-Website

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Russlands Cheftrainerin Viner ist extra angereist,
um ihre Schützlinge wie Evgenia Kaneva, die
Olympiasiegerin von Peking und große Favoritin
für London, beim letzten Grand Prix vor den Olym-
pischen Spielen in einem Wettkampf zu sehen und
Aufschlüsse im Duell um das zweite London-Ticket
zwischen Alexandra Merkulova und Daria Dmitrieva
zu erhalten. „Das Publikum kann einen spannen-
den Wettkampf mit den besten Gymnastinnen der
Welt erwarten.“ Ein Leckerbissen für die Fans zum
Abo-Preis von 15 Euro für beide Tage inklusive
großer Schlussgala.

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Vorarlbergs Lokalmatadorin und Olympiastarterin
Caroline Weber erwartet einen hochklassigen
Wettkampf: „Es sind viele gute Gymnastinnen zu
meinem Heim-Grand-Prix gekommen, die vor den
Olympischen Spielen noch einen großen Wett-
kampf absolvieren wollen.“
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Ähnlich sieht es auch die Tirolerin Niki Ruprecht:
„Da wird es schwierig, sich weiter vorne zu plat-
zieren. Wichtig ist es, sich gut zu präsentieren.“
Möglichst ohne Fehler durch die Übungen komm-
en, ist auch das Ziel für die Steirerin Natascha
Wegscheider („Einen Grand Prix in der Heimat zu
bestreiten, da will man eine gute Leistung brin-
gen“) und die Niederösterreicherin Sophia Lindt-
ner („Mein erster Grand Prix, noch dazu vor hei-
mischem Publikum, darauf freue ich mich schon“).
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Erster Wettkampf des Grand Prix-Wochenendes
ist am Samstag nach der Eröffnungszeremonie
der Qualifikations-Mehrkampf (14 Uhr). Sonntag
stehen die Grand-Prix-Gerätefinali (14 Uhr) und
die große Abschlussgala (16.30 Uhr) mit der russ-
ischen Olympia-Gruppe und den Grand-Prix-Stars
auf dem Programm.
[Text: Franz Srnka]

 

 


  Rhythmische Gymnastik   / ÖFT (Wien), Donnerstag 28. Juni 2012
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„Who is who“ der Rhythmischen Gymnastik zum
letzten Grand Prix vor den Olympischen Spielen:

Gymnastik-Weltspitze ab heute in Vorarlberg!
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Im Vorfeld der Olympischen Spiele steht jetzt Hard im Blickpunkt, aber nicht
nur Kanaeva und Co kommen zum Grand Prix Vorarlberg. Hard ist bis Sonntag
das Zentrum der Gymnastikwelt.

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Eugenia Kanaeva, Abonnement-
Welt- und Europameisterin der
letzten Jahre, Olympiafavoritin
und -titelverteidigerin, ist auch
der Star beim GP in Vorarlberg

>> RG-GP-Website

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Maria Szyszkowska, Gymnastikpräsidentin des
Weltverbandes FIG, wurde als erste von Europas Gymnastikpräsidentin Heide Bruneder vor Ort be-
grüßt. Grand-Prix-Vorsitzende Ursula Born kommt
Donnerstag, dem Anreisetag der Gymnastinnen
und ihrer Startrainerinnen um Irina Viner und Ex-
Weltmeisterin Irina Derjugina.
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Am Freitag beginnt mit dem offiziellen Training das
Grand-Prix-Wochenende, das für Fans zum Abo-
Preis von 15 Euro für beide Tage inklusive großer
Schlussgala ein absolutes Highlight wird.
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Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek, National-
trainerin Luchia Egermann und das österreichische
Nationalteam mit Vorarlbergs Lokalmatadorin und
Olympiastarterin Caroline Weber, Nicol Ruprecht
(Tirol), Natascha Wegscheider (Steiermark) und
Sophia Lindtner (Niederösterreich) wird am frühen
Abend in Hard erwartet.
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Freitag gibt es bei freiem Eintritt im Rahmen eines
Schulprojektes erstmals Grand-Prix-Stimmung beim
offiziellen Training der weltbesten Gymnastinnen.
Um 10 Uhr sind die Russinnen mit Olympiasiegerin
Evgenia Kanaeva, um 11.30 Uhr die Österreicher-
innen erstmals zu sehen.
[Text: Franz Srnka]

 

 


  Rhythmische Gymnastik   / ÖFT (Wien), Dienstag, 26. Juni 2012
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RG-Grand-Prix am 30. Juni / 1. Juli 2012 in Vorarlberg:
Russischer Sieg oder Majestätsbeleidigung…
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Ein Großereignis der Rhythmischen Gymnastik ohne russische Siegerin? Im neuen
Jahrtausend fast undenkbar. Abgesehen von der inzwischen zurück getretenen
Ukrainerin Anna Bessonova (Weltmeisterin 2007) war der Mehrkampf bei Olympi-
schen Spielen, Welt- und Europameisterschaften fest in russischer Hand.
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Russland setzt alles daran, dass es in London eine Fortsetzung gibt. Auch im
Gruppenbewerb. Die Fans können sich Ende dieser Woche beim Grand Prix in
Hard am Bodensee daher nicht nur von der Weltspitze im Einzelbewerb überzeu-
gen. Sondern auch von der Extraklasse der Olympia-Favoritinnen im Gruppen-
bewerb.
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Die Sensations-Darbietungen der russischen Formation sind in der Sporthalle
am See zusätzlich zum eigentlichen Grand Prix im Einzelbewerb gleich dreimal
zu sehen! Zum Abo-Preis von nur 15,- Euro für beide Tage inklusive Gala!

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Nicht nur die weltbesten Einzelgymnastinnen
werden beim GP zu bewundern sein, sondern
auch die russische Olympiafavoriten-Gruppe
tritt auf.
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>> alle GP-Infos

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Nach höchster Perfektion strebend, haben
die Russinnen noch zwei Auftritte in Hard
eingeplant, jeweils nach dem ersten und
zweiten Wettkampfteil am Samstag. Die
frischgebackenen Europameisterinnen sind
auch ein Highlight bei der großen Gala am
Sonntag: Dem bei Teilnehmerinnen und
Publikum gleichermaßen beliebten krönen-
den Ausklang eines Grand-Prix-Wochen-
endes, vergleichbar mit dem Schaulaufen
beim Eiskunstlaufen.
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Die Kürdarbietungen der Protagonistinnen
des Wettkampfes, des österreichischen
Nationalkaders mit Lokalmatadorin Caroline
Weber, Nicol Ruprecht (Tirol), Natascha
Wegscheider (Steiermark), Sophia Lindtner
(Niederösterreich) und der Vorarlberger
RG-Kader, gemixt mit einer Showdance-
Vorführung des ASTV Walgau („Gym for
Life World Challenge“-Goldmedaillengewin-
ner 2009), Hip Hop mit „move4style“, einer
Schuhplattler- sowie einer Akrobatikgruppe
werden auch in Hard begeistern.

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Es ist keine gewagte Prognose, dass der Weg zum Grand Prix-Sieg in Hard über die russi-
schen Gymnastinnen führt. Speziell über Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin Evge-
nia Kanaeva, der Grand-Prix-Siegerin des Vorjahres. Die Nummer eins der Welt dominiert
mit ihren Kolleginnen internationale Großbewerbe nach Belieben. Lediglich in den Geräte-
finali gelingt gelegentlich eine „Majestätsbeleidigung“.
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Liubov Charkashina (BLR) etwa ließ die Russinnen bei der Vorjahrs-EM mit Ball und Keulen
hinter sich, Aliya Garaeva (AZE) siegte bei der EM 2007 mit dem Seil - und beim Grand Prix
stehen die Einzelgeräte im Vordergrund! Kanaeva und Daria Dmitrieva teilten sich 2012 bis-
her alle Siege mit Ball, Band, Keulen und Reifen der Grand Prix‘ in Moskau und Thiais, wo
Caroline Weber als Fünfte mit den Keulen eine Topleistung bot.
[Text: Franz Srnka]
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  Rhythmische Gymnastik   / ÖFT (Wien), Donnerstag 21. Juni 2012
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Duell um das zweite Gymnastik-Olympiaticket für Russland
als ein Höhepunkt im Super-Grand-Prix:
Top-Event mit zwölf „Londonerinnen“!
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Russland vertagt die Entscheidung, wer neben Olympiasiegerin Evgenia Kana-
eva bei den Olympischen Spielen in London antritt, auf den Gymnastik-Grand-
Prix in Vorarlberg. So kommt Hard am 30. Juni und 1. Juli in den Genuss des
hochklassigen Duells zwischen Jugend-Olympiasiegerin Alexandra Merkulova
und der mehrfachen Weltmeisterin Daria Dmitrieva. Top vorbereitet ist das
Trio der führenden Gymnastiknation Russland beim Heim-Grand-Prix der öster-
reichischen Rekordgymnastin Caroline Weber zu favorisieren.

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>> alle GP-Infos

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Das Duell um das zweite Olympiaticket für Russ-
land überstrahlt den Wettkampf beim Grand Prix
Vorarlberg, der mit dem halben (!) Olympia-Star-
terfeld zur Generalprobe für London wird. Wer
das zweite russische Olympiaticket erhält, ist
heiße Kandidatin auf olympisches Edelmetall.
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So hochkarätig besetzt wie Hard war zuvor noch
kein Grand Prix in Österreich. Unfassbare 41 (!)
Goldmedaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und
Europameisterschaften haben die Teilnehmerinnen
aus 13 Nationen auf ihrem Konto verbucht. Insge-
samt eroberten neun Hard-Gymnastinnen bereits
Medaillen bei Großereignissen.
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Olympiasiegerin und London-Fixstarterin Evgenia
Kanaeva, 17-fache Welt- und 13-fache Europa-
meisterin, ist die Königin, um den Titel der Kron-
prinzessin kämpfen Alexandra Merkulova und Daria
Dmitireva. 2010 in Innsbruck war die damals 14-
jährige Moskauerin Merkulova als Juniorensiegerin
noch eine Zukunftsaktie. Zwei Jahre später ist die
Jugend-Olympiasiegerin und Team-Weltmeisterin
chancenreiche Anwärterin auf einen Olympiastart-
platz. Zwei Jahre älter ist ihre Konkurrentin Daria
Dmitrieva, Band-Weltmeisterin 2010 sowie mehr-

fache Mannschafts-Welt- und Europameisterin. Das russische Trio wird von Startrainerin
Irina Viner betreut, die in Hard die „Creme de la creme“ der Trainerinnen anführt. Darunter
auch Ex-Weltmeisterin Irina Derjugina von der berühmten ukrainischen Derjugina-Schule in
Kiew.
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Österreichs Kanaeva-Pendant ist Rekordgymnastin Caroline Weber aus Vorarlberg mit 49
Staatsmeistertiteln. Die rotweißroten Prinzessinnen Nicol Ruprecht (Tirol), Natascha Weg-
scheider (Steiermark) und Sophia Lindtner (Niederösterreich) sind bei der Olympia-General-
probe in Vorarlberg ebenfalls am Start.
[Text: Franz Srnka]
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  Rhythmische Gymnastik   | ÖFT (Korneuburg), Sonntag 17. Juni 2012
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Hitziger Wettstreit um Österreichs Jugendkronen der
Rhythmischen Gymnastik.
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Bei extremen Hallentemperaturen ereignete sich am 16./17. Juni in Korneuburg
die Österreichische Jugendmeisterschaft in Rhythmischer Gymnastik. Den hoff-
nungsfrohen Talenten zwischen neun und zwölf Jahren wurde einiges abver-
langt. Das einzige, das manchmal gefror, war das Lächeln während der schon
voll auf Ästhetik und Eleganz ausgelegten kleinen Kürkunstwerke. Die am heiß-
esten (…) begehrten Mehrkampf-Klassentitel sicherten sich Oksana Slavova
(Wien), Katharina Platzer (Götzis) und Lucy-Ann Huber (Graz).

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In unterschiedlicher Reihenfolge be-
stimmten Anika Nachbaur, Katharina
Platzer und Carina Xanthopolous das
Geschehen der "Ältesten" in der Ju-
gendklasse 1.

>>
Alle ÖJM-Infos
>> (inkl. Ergebnislisten)

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Die Mannschaftswertung ging an Vorarlberg, Sil-
ber gab es für Niederösterreich und Bronze für die
Steiermark. Bei 64 teilnehmenden Mädchen verteil-
ten sich die Podestplätze erfreulicher Weise über
sechs der sieben vertretenen Bundesländer. Für
ÖFT-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek Grund
zu einem positiven Urteil: „Unser Ziel ist es, die
Basis der Rhythmischen Gymnastik zu verbreitern,
damit möglichst viele bis zu den Juniorinnen und
in die Elite vorstoßen. Da sind wir auf einem guten
Weg“, zieht sie die erfreuliche Bilanz.
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Nationaltrainerin Luchia Egermann lobt die Arbeit
ihrer Trainerkolleginnen. Mit dem vorhandenen Po-
tenzial an jungen Gymnastinnen kann sie „gut wei-
ter arbeiten“. Österreich ist in der Rhythmischen
Gymnastik zurzeit die Nr. 6 Europas und Nr. 14
der Welt. Schon in zwei Wochen am 30. Juni und
1. Juli 2012 folgt in Hard am Bodensee der Vorarl-
berg-Grand-Prix
mit der kompletten Weltspitze
beim letzten Olympiatest. Vom 31. Mai bis 2. Juni
2013 wird in der Wiener Stadthalle die nächste
Europameisterschaft ausgetragen.

Die Podestplätze: Jugend 1 (U13): 1. Katharina Platzer (SG Götzis), 2. Anika Nachbaur (TS
Satteins), 3. Carina Xanthopolous (Union ADM Linz). Jugend 2 (U12): 1. Oksana Slavova (Union West-
Wien), 2. Alina Wiener (SG Götzis), 3. Lucy Probst (ATV Wr. Neustadt). Jugend 3 (U11): 1. Lucy-Ann
Huber (ATG Graz), 2. Chiara Lindtner (ATV Wr. Neustadt), 3. Lisa Hofmann (ATUS Korneuburg). Ju-
gend 1 Finali:
Ohne Handgerät: 1. Nachbaur, 2. Platzer, 3. Xanthopolous. Reifen: 1. Platzer, 2. Nach-
baur, 3. Xanthopolous. Ball: 1. Nachbaur, 2. Platzer, 3. Diana Cincera (ÖTB Wien-Mariahilf). Keulen:
1. Platzer, 2. Laura Prantner (Union Rauris), 3. Nachbaur.
Teamwertung: 1. Vorarlberg I (Katharina
Platzer, Alina Wiener, Sonja Vollbach), 2. Niederösterreich (Anna-Theresa Trabelsi, Chiara Lindtner,
Lucy Probst), 3. Steiermark (Nina Emmer, Hannah Lopicic, Lucy-Ann Huber).
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  Rhythmische Gymnastik   / ÖFT (Wien), Freitag 15. Juni 2012
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Alle Medaillengewinnerinnen von
Nizhny Nowgorod zur EM-Revanche nach Hard:
Gymnastik-Grand Prix mit Sensations-Nennergebnis!
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In zwei Wochen, am 30. Juni und 1. Juli, geht der Grand Prix der Rhythmischen
Gymnastik in Hard über die Bühne. Die organisatorischen Vorarbeiten sind so-
weit abgeschlossen, die Sporthalle am See ist bereit für die bestbesetzte Ver-
anstaltung der Rhythmischen Gymnastik aller Zeiten in Vorarlberg.
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Geradezu sensationell liest sich die Teilnehmerliste, mit allen Medaillengewinn-
erinnen der EM 2012. Angeführt von Olympiasiegerin Evgenia Kanaeva haben
die ersten sieben von Nizhny Nowgorod genannt. Österreichs Caroline Weber
als EM-Elfte ist die Nummer neun (!) auf der Nennliste. Als besondere Drauf-
gabe für die Abschluss-Gala hat sich auch noch die russische Gold-Gruppe der
EM angesagt!

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Eugenia Kanaeva, Abonnement-
Welt- und Europameisterin der
letzten Jahre, Olympiafavoritin
und -titelverteidigerin, kommt
zum GP nach Vorarlberg

>> RG-GP-Website

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Eine Vielzahl an Medaillengewinnerinnen bei Olym-
pischen Spielen, Welt- und Europameisterschaf-
ten sowie Grand Prix - Hard präsentiert das Who
is who der Rythmischen Gymnastik. „Eine derartig
geballte Ansammlung von Weltklassegymnastinnen
ist ein einmaliges Ereignis für Vorarlberg“, freut
sich VTS-Präsidentin LAbg. Monika Reis. „Bis auf
wenige Ausnahmen sind alles Teilnehmerinnen der
Olympischen Spielen in London, sogar die Olym-
pionikin aus Südkorea ist gemeldet.“ Hard als EM-
Revanche und Olympia-Generalprobe, da verlieren
Grand-Prix-Punkte und Preisgeld an Bedeutung.
Wer beim letzten Grand Prix vor den Olympischen
Spielen die Kampfrichterinnen überzeugen kann,
hat auch in London gute Chancen.
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„Die Qualifikation wird ohne Zweifel ein hochklass-
iger Mehrkampf von olympischer Qualität“, bestä-
tigt Annires Marchetti, Eventmanagerin des Grand
Prix in Hard. „Evgenia Kanaeva ist die überragen-
de Gymnastin der letzten Jahre und sowohl in
Hard wie auch bei den Olympischen Spielen die
Topfavoritin auf den Sieg. Der Kampf um die Ehr-
enplätze ist jedoch offen und wird spannend.“
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Österreichs Olympiabeitrag Caroline Weber (Vor-
arlberg) und ihre Nationalteamkolleginnen Nicol
Ruprecht (Tirol), Natascha Wegscheider (Steier-
mark) und Sophia Lindtner (Niederösterreich) trai-
nieren bis zum Grand Prix in Wien bei Nationaltrai-
nerin Luchia Egermann.
[Text: Franz Srnka]

   

  Kunstturnen   / ÖFT (Gent/Wien), Sonntag 10. Juni 2012

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Fabian Leimlehner Vierter beim
FIG-Challenger in Gent.
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Fabian Leimlehner erreichte beim Kunstturn-FIG-
Challenger (dem früheren Weltcup) in Gent/Belgien
am 10. Juni am Reck den vierten Rang: „Ich habe
nach dem nicht optimal gelungenen Kolman-Flug-
element die nächste Kombination ausgelassen.
Das hat mich die Medaille gekostet.“
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Es gewann Hollands Epke Zonderland mit einer „Fabelkür“
(Leimlehner) vor Chinas Rang Ding Hu und Dimitri Tsare-
vich aus Weißrussland. Österreichs Olympiateilnehmer
sah das Positive: „Das war für mich eine weitere Bestä-
tigung auf dem Weg Richtung London. An zwei aufeinan-
derfolgenden Tagen brachte ich eine olympia-taugliche
Kür sicher durch.“

   

  Kunstturnen   | ÖFT (Dornbirn), Sonntag 10. Juni 2012
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Auf den Spuren der Olympiateilnehmer
Barbara Gasser und Fabian Leimlehner:
Österreichische Kunstturn-Jugendmeisterschaft mit.
Spitzenleistungen.
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Österreich größte Turn-Zukunftshoffnungen bestritten am 9./10. Juni 2012 in
Dornbirn ihren Saisonhöhepunkt: Die Österreichischen Jugendmeisterschaften
versammelten 168 Toptalente aus 54 Vereinen und Trainingszentren. In je drei
Altersklassen ging es bei Mädchen und Burschen um Einzel- wie Teamtitel. Die
Spitzenbewerbe gewannen die beiden heurigen Junioren-EM-Teilnehmer Jacque-
line
Schmidt (OÖ, U16) und Florian Braitsch (Vbg, U17-Titelverteidigung).

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Die beiden Jugend-1-ÖM-Sieger 2012
in Dornbirn in Aktion: Jacqueline
Schmidt und Florian Braitsch.


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>> alle ÖJM-Infos

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Einmal mehr sicherte Vorarlberg seine Position als
dominantes Turn-Nachwuchs-Bundesland Öster-
reichs ab. Auch
, wenn diese Überlegenheit gerade
„zuhause“ nicht ganz so deutlich ausfiel, wie in
den rund zehn Jahren zuvor: Das Ländle eroberte
dennoch zwei Drittel der Goldmedaillen und die
Hälfte aller 36 Medaillen.
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Vom Turnsportzentrum Dornbirn ausgezeichnet
organisiert, bot die Messehalle 1 zwei Tage lang
ein
äußerst vitales Bild der österreichischen Kunst-
turn-Nachwuchsszene. Mehrere herausragende
Ausnahmebegabungen besitzen das Potenzial für
zukünftige internationale Spitzenklasse (auch
wenn der Weg dahin noch weit ist). Insgesamt
hatten die Kampfgerichte bei der zahlenmäßig
größten österreichweiten Kunstturn-Veranstal-
tung des Jahres über 1.200 Wettkampfübungen
zu bewerten.
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ÖJM-Medaillenbilanz:

 

Gold

Silber

Bronze

Summe

Vorarlberg

8

4

6

18

Oberösterr.

3

2

1

6

Wien

1

2

2

5

Tirol

-

3

-

3

Niedrösterr.

-

1

1

2

Kärnten

-

-

1

1

Steiermark

-

-

1

1

Salzburg

-

-

-

-

Burgenland

-

-

-

-

. 

ÖJM-Podestplätze:
Jugend 1 weiblich (U16): 1. Oberösterreich, 2. Tirol,
3. Vorarlberg; 1. Jacqueline Schmidt (ÖTB Linz), 2. Bian-
ca Frysak (ÖTB Langenzersdorf), 3. Erja Metzler (ATSV
Walgau/V). Jugend 2 weiblich (U14): 1. Vorarlberg,
2. Niederösterreich, 3. Wien; 1. Tamara Stadelmann (TS
Jahn Lustenau), 2. Beatrice Stritzl (Penzing-Hietzinger
TV), 3. Lara Dietrich (TS Wolfurt). Jugend 3 weiblich
(U12):
1. Wien, 2. Vorarlberg I, 3. Vorarlberg II; 1. Jo-
hanna Schwärzler (TSZ Dornbirn), 2. Fabienne Kostelac
(TSZ Dornbirn), 3. Sophie Hinterholzer (MTV Hernals).
Jugend 1 männlich (U17):
1. Vorarlberg, 2. Oberöster-
reich, 3. Kärnten; 1. Florian Braitsch (TS Wolfurt), 2. Dirk
Kathan (TS Höchst), 3. David Kathan (TS Höchst). Jgd 2
männl. (U15):
1. Vorarlberg, 2. Oberösterreich, 3. Stei-
ermark; 1. Tamerlan Tschutschaew (TGM Jahn Linz Lus-
tenau), 2. Fabio Sereinig (TS Wolfurt), 3. Paul Hagen (TS
Lustenau). Jugend 3 männlich (U13): 1. Vorarlberg,
2. Tirol, 3. Oberösterreich; 1. David Helbock (TS Höchst),
2. Daniel Zander (Innsbrucker TV), 3. Yannik Lehner
(Gymnastics Gänserndorf).

   

  Sportakrobatik   | ÖFT (Graz), Sonntag 10. Juni 2012
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„Magic Acrobatics“: USA Krems dominiert die
Österreichische Sportakrobatik-Meisterschaft.
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Die 16. Österreichische Sportakrobatik-Meisterschaft am 9./10. Juni 2012 in
Graz erwies sich als die größte und stärkste bisher. 84 Formationen mit 201
Sportlerinnen und Sportlern präsentierten ihren Sport im ungebrochenen Auf-
schwung. An der Spitze bestimmten die niederösterreichischen Vereine das
Geschehen – und dabei vor allem die Union Sportakrobatik Krems.

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Katharina Ebner, Hannah Letschka
und Victoria Loidl gewannen ÖM-
Triogold in der Juniorenklasse,
der höchsten ausgetragenen
.
>> alle Akro-ÖM-Infos
>> (inkl. Ergebnislisten uvm.)

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Hinter dem Kremser Erfolg stehen die jungen Trai-
nerinnen Konny Kozyga und Tamara Maier: „Es
freut uns natürlich sehr, dass wir jetzt der beste
Akrobatikverein in Osterreich sind.“ Die Mädchen
aus der Donaustadt hatten im Vorjahr durch Platz
3 in der ORF-Castingshow „Die Große Chance“ die
Sympathien eines breiten Publikums gewonnen. In
der randvollen Grazer ATG-Halle sicherten sie sich
nun in ihrem Stammmetier die wichtigsten natio-
nalen Meistertitel:
.
Katharina Ebner, Hannah Letschka und Victoria
Loidl gewannen in der Juniorenklasse als höchster
ausgetragener Trio-Gold vor dem USV Dobersberg
und der SG Spital/Drau. Ihre Vereinskolleginnen
Monika Söllner und Marlies Puszter taten es ihnen
im Paarbewerb gleich.
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In der stark besetzten Jugendklasse 1 gewann
mit Anna Zöch und Anja Starkl ebenfalls ein Duo
der USA Krems. Den Triumph dieses Vereins per-
fekt machten schließlich die heurigen Jugend-WM-
Teilnehmerinnen Veronika Speer, Salie Jinag und
Linda Steinschaden im Jugend-1-Triobewerb. Wei-
ters konnte die USA Krems das Finale des Bundes-
Kidscup für sich entscheiden.
.
„Ich gratuliere zu einer ausgezeichneten Veran-
staltung,“ zeigte sich ÖFT-Bundesfachwartin DI
Theresa Longin begeistert: „Dass so viele Vereine
vor allem bei den leistungsstarken Klassen vertre-
ten sind, macht mich besonders glücklich. Auch
die hohe Leistungsdichte in der Jugend 1 zeigt,
dass wir am richtigen Weg sind! Gepaart mit dem
neu geweckten medialen Interesse blicken wir
sehr optimistisch in die Zukunft.“

   

  Rhythmische Gymnastik   / ÖFT (Wien), Sonntag 10. Juni 2012
.
Grand Prix in Hard letzter Wettkampf
vor den Olympischen Spielen in London:
1. Juli 2012: Fußball-EM-Finale vs. RG-Grand-Prix..
.
Die Europameisterschaften der Rhythmischen Gymnastik in Nischni Nowgorod
endeten mit Siegen der Favoriten, die Frage nach dem neuen Europameister im
Fußball wird am 1. Juli beantwortet. Tag der Entscheidung auch in Vorarlberg:
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Fußball-EM-Finale in Kiew kontra Grand Prix der Rhythmischen Gymnastik in
Hard. Kraft und Athletik gegen Ästhetik und Eleganz. Cristiano Ronaldo, Andres
Iniesta vs. Evgenia Kanaeva und Caroline Weber, die ihren letzten Wettkampf
vor London bestreitet.

.

Alle drei Medaillengewinnerinnen
der EM 2012 werden beim Vorarl-
berg-GP ihren letzten Olympiatest
bestreiten (v.l.): Alexandra Merku-
lova (RUS), Eugenia Kanaeva (RUS)
und Aliya Garaeva (AZE).

>> RG-GP-Website

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Weltklasse begeistert die Fans hier wie dort. Beim
Grand Prix der Rhythmischen Gymnastinnen vom
29. Juni bis 1. Juli in Hard werden die Weltbesten
ihres Fachs ihr außerordentliches Können zeigen.
Schon die Qualifikation wird zum olympischen Test-
event. Wer im Mehrkampf des letzten Grand-Prix-
Wettbewerbes vor den Olympischen Spielen vorne
ist, hat beste Chancen, wenige Wochen später in
London Edelmetall zu erobern.
.
Mit ihrer EM-Leistung (Platz 11) äußerst zufrieden,
freut sich die Vorarlberger Sportsoldatin Caroline
Weber, die in Wien lebt und trainiert, auf ihren
„Heim-Grand-Prix“: „Endlich kann ich auch zu
Hause bei einem international bedeutenden Wett-
kampf zeigen, was ich kann. Ich hoffe, dass viele
Zuschauer kommen. Sie werden von den Übungen
begeistert sein, denn so viele Topgymnastinnen
auf einmal haben sie noch nie gesehen.“
.
Bis zum Grand Prix in Hard wird die 26-jährige Re-
kord-Gymnastin mit Trainerin Luchia Egermann in
Wien ihren in der Olympiasaison neu einstudierten
Übungen den Feinschliff geben, eine Woche vor
dem Wettkampf mit ihren Nationalteamkolleginnen
Nicol Ruprecht (T), Natascha Wegscheider (Stmk)
und Sophia Lindner (NÖ) nach Vorarlberg anreisen.
.
„In Hard werde ich meinen letzten Wettkampf vor
London absolvieren. Der Grand Prix ist also auch
die Olympiageneralprobe. Da müssen alle Übungen
sitzen.“ Caroline Weber wird als erste Österreich-
erin zum zweiten Mal bei Olympischen Spielen an
den Start gehen. „In Peking 2008 musste ich erst
alle Eindrücke verarbeiten. Jetzt weiß ich, was
mich erwartet und ich kann meine zweiten Olym-
pischen Spiele genießen.“
[Text: Franz Srnka]

   

  Kunstturnen   +   Rhythm. Gymnastik   / ÖFT (Wien), Mittwoch 6. Juni 2012
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ÖFT-Trio schreibt in London Geschichte.
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Der Österreichische Fachverband für Turnen (ÖFT) schickt erstmals seit Ur-
zeiten Athleten in drei Disziplinen zu Olympia! Caroline Weber (Rhythmische
Gymnastik), Barbara Gasser (Turnerin) und Fabian Leimlehner (Turner) haben
sich für die Sommerspiele 2012 in London qualifiziert.

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Caro Weber, Barbara Gasser, Fabian
Leimlehner und ÖFT-Präsident Prof.
Friedrich Manseder bei der Presse-
konferenz im Cafe Landtmann


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Das Medienecho war das bisher
stärkste einer ÖFT-Pressekonfer-
enz: Drei TV-Sender (ORF, Servus,
Laola1), APA, mehrere Bildagentu-
ren, Radiosender, fast alle großen
Tageszeitungen und einige freie
Journalisten waren dabei.



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>>
Schriftliches Statement von
>> ÖFT-Präsident Prof. Manseder
>> in der Pressemappe

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>> ORF-Beitrag >> Video2

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Drei Olympiateilnehmer auf einen Schlag – ein
großer Erfolg für den heimischen Turnsport. Dem
entsprechend erfreut zeigte sich ÖFT-Präsident
Prof. Friedrich Manseder auf einer Pressekonferenz
in Wien: „Es ist in der Geschichte des ÖFT einma-
lig, dass in den drei Disziplinen Aktive bei Olympia
dabei sein werden. Es zeigt, dass der Verband ein
kräftiges Lebenszeichen von sich gibt und dass
die Trainer und Betreuer beste Arbeit leisten.
Mich erfüllt das mit Stolz!“
.
Auch Hannes Maschkan, OÖC-Chef de Mission
London 2012, honoriert die Entwicklung: „Es ist
ein einmaliger Impuls für den Turnsport in Öster-
reich. Die Olympischen Spiele sind die größte Büh-
ne für den Sport! Das ÖOC wird die Turner auf
dem Weg nach London tatkräftig unterstützen.“

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Weber zum zweiten Mal bei Olympia.
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Caroline Weber kennt das olympische Flair bereits.
Die 26 Jahre alte gebürtige Vorarlbergerin nahm
2008 an den Spielen in Peking teil und holte mit
Rang 17 die ÖFT-Rekordplatzierung. „Die Eindrücke
sind beim ersten Mal so schnell vorbei gegangen,
nun kann ich die Olympischen Spiele noch intensi-
ver genießen. Jetzt weiß ich schon, was auf mich
zukommt!“
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Weitere nationale Bestmarken setzte die Rhythmi-
sche Gymnastin bei den Weltmeisterschaften (14.
in Patras, 2007), im Gesamtweltcup (Zehnte 2010),
bei den World Games (Siebte in Taiwan 2009),
den Europameisterschaften (Achte in Minsk 2011),
im Weltcup (Vierte), bei der Universiade (Siebte
in Bangkok 2007) und auch in der Grand-Prix-Serie
(Dritte).
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Bei der EM 2012 in Nizhny Novgorod (RUS) holte
sie den elften Rang. Weber baut vor London auf
ihre gute Vorbereitung und den Grand Prix in  Hard
(29. Juni bis 1. Juli): „Da kann ich dann zeigen,
was ich kann. Die ganzen internationalen Gym-
nastinnen werden kommen. Dann hat auch das
heimische Publikum die Chance, zu sehen, wer die
Besten sind.“ Im Anschluss an Olympia blickt die
in Wien wohnhafte Sportsoldatin und Studentin
schon auf das neue Jahr. Zwischen Ende Mai und
Anfang Juni findet die Heim-Europameisterschaft
ihrer Disziplin in der Wiener Stadthalle statt.
Weber: „Das ist ziemlich genial! Dass ich das als
Gymnastin noch erleben darf! Da geht schon ein
Traum in Erfüllung!“

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Erste Turner seit den 1960ern.
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Den Turnern Fabian Leimlehner (24) und Barbara
Gasser (22) ist eine nicht minder wichtige histori-
sche Leistung gelungen. Leimlehner ist der erste
österreichische Turner bei Olympia seit 1960 und
Gasser erste heimische Teilnehmerin seit 1964.
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Leimlehner: „Wir können sehr froh sein, dass wir
jetzt endlich das Band zerschnitten haben und
bei jeder olympischen Disziplin im Turnen vorhan-
den sind. Darauf kann der ÖFT stolz sein.“ Der ge-
bürtige Liestaler (Mutter Schweizerin, Vater Öster-
reicher) lebt seit 2004 in Österreich, trainiert und
wohnt derzeit in Innsbruck. Insbesondere in den
vergangenen drei Jahren stellte Leimlehner sein
Talent unter Beweis und war von Oktober bis Jah-
resende 2011 die Nummer 1 der Reck-Weltranglis-
te. Zuletzt holte er den sechsten Rang der Mehr-
kampfwertung und Platz 10 am Reck bei der Euro-
pameisterschaft 2012 in Montpellier (Frankreich).
Der Sportsoldat und Student ist dem Auftritt in
London bereits einen Schritt voraus: „Wer weiß,
vielleicht sind es bei den nächsten Olympischen
Spielen nicht nur drei, sondern mehr Athleten.
Das sind realistische Ziele, die wir uns setzen
können.“

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Gasser: „Es ist ein gutes Gefühl“
.
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Gasser sieht dies ähnlich. In Dornbirn geboren, zog es die 22-Jährige 2003 ins kanadische
Sarnia, wo sie heute noch lebt, trainiert und studiert. Auch sie holte sich nach den etlich-
en Trainingseinheiten mit der Olympia-Qualifikation den Lohn ab. „Es ist ein gutes Gefühl,
zu wissen, dass ich es nach so vielen Jahren geschafft habe. Dadurch, dass ich noch so
intensiv im Training stecke, habe ich mich aber noch nicht so intensiv damit befasst, was
das eigentlich bedeutet.“ Im Augenblick kämpft Gasser noch mit einem Bänderriss im Dau-
men. Daher konnte sie bei der vergangenen EM auch nur an zwei Geräten starten. „Das
war etwas frustrierend, aber der Wettkampf verlief recht gut für mich. Ich bin zufrieden.“
Zu den letzten Erfolgen der zweifachen WM-Teilnehmerin gehören Weltcup-Silber 2010 in
Osijek, Platz sieben im Gesamtweltcup 2010 sowie Rang elf 2011 am Stufenbarren.
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Manseder: "Ich freue mich, dass sie dabei sind und werde die Daumen halten.“

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Auf der Pressekonferenz wurde außerdem die im kommenden Schuljahr erstmals stattfind-
ende "Turn10-Challenge" näher erläutert. Seit Ende April haben sich bereits über 50 Schu-
len für dieses Programm angemeldet. "Turn10"-Projektleiterin Eva Pöttschacher: „Ich hatte
den Eindruck, dass der Turnsport in den Schulen stark vernachlässigt wurde. Ich bin aber
davon überzeugt, dass da jetzt wieder ein Aufschwung stattfindet. Das Programm ist bunt
und vielfältig. Es soll in den Schulen etabliert werden, damit die Schülerinnen und Schüler
sich in den Schulen wieder mehr bewegen und vor allem mehr turnen. Der Spaß soll natür-
lich im Vordergrund stehen."
[Text: David Karski / Sportlive f.d. ÖFT]
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  Trampolinspringen   / ÖFT (Graz), Sonntag 3. Juni 2012
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Martin Spatt erstmals Trampolin-Einzel-Staatsmeister.
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Martin Spatt (Steyr) gewann am 2. Juni in Graz seinen ersten österreichischen
Einzel-Staatsmeistertitel im Trampolinspringen. Im ersten Jahr in der Eliteklasse
dominierte der 18-jährige und schon seit Jahren beste österreichische Tram-
poliner Vorkampf und Finale gleichermaßen. Spatt setzte sich klar vor seinem
gleichaltrigen Trainingspartner Jakob
Wallentin und dieser wieder deutlich vor
Willi Wöber (Wien) durch.

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Staatsmeister Martin
Spatt und seine neue
C-Armbinde. Wofür
steht bloß das C?
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>> Detail-Infos zur
>> Trampolin-ÖM

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„Nach der EM habe ich im Training etwas zurück gesteckt,
da ich zurzeit gerade maturiere. Daher bin ich bei der Staats-
meisterschaft eher auf Sicherheit gesprungen“, freute sich
Martin Spatt, dass es „trotzdem gereicht“ hat.
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Im altersoffenen
Synchron-Staatsmeisterschafts-Bewerb
hatten Spatt und Jakob Wallentin bereits in den letzten drei
Jahren gewonnen. Diesmal mussten sich die beiden hohen
Favoriten jedoch nach einem schweren Fehler in der Pflicht
(nur neun der zehn Sprünge gewertet) mit Silber begnügen.
Willi Weber und Jugend-EM-Teilnehmer Max Ertl freuten sich
über ihren ersten Titel: „Wir konnten die EM-Zehnten schla-
gen - damit haben wir nicht gerechnet!“
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Im Schatten der Männer standen die
Frauen-Elitebewerbe
der Trampolin-Staatsmeisterschaft 2012. Sabine Budschedl
(Wien) gewann überraschend vor Juliana Thalmeier (Graz)
und Victoria Bergner (Villach). Budschedl hatte selbst nicht
mit ihrem Erfolg gerechnet: „Ich habe vorher erst einen ein-
zigen Wettkampf gewonnen – und jetzt bin ich plötzlich die
Staatsmeisterin!“ Im Frauen-Synchron verteidigte Thalmeier
gemeinsam mit Pia Zottmann ihre Titel aus 2011 und 2010
erfolgreich.
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Trampolin-Szene im Umbruch: Nachwuchs
erstmals mit internationaler Perspektive.
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Österreichs Trampolinspringer-Szene befindet sich seit eini-
gen Jahren in einem positiven Umbruch. Erstmals wird in Ös-
terreich im Nachwuchsbereich an mehreren Standorten mit
internationalem Anspruch trainiert. Martin Spatt und Jakob
Wallentin sind heuer die ersten dieser neuen Generation, die
ins Elitealter gewechselt – und dort sofort das Kommando
übernommen haben.

Bei den Frauen und Mädchen ereignet sich die selbe Entwicklung, ist jedoch etwas jünger.
ÖFT-Bundesfachwartin Mag. Ingrid Hemedinger: „Die neue Juniorenmeisterin Anja Wallentin
sprang schon deutlich besser als die Staatsmeisterin. Wir haben wirklich starke Nachwuchs-
Medaillengewinner aus sechs Trainingsorten. Ich gratuliere allen Sportlern, Trainern und
Vereinen zur immensen Leistungssteigerung. Es ist gut für die Zukunft, dass wir bei den
Talenten breit aufgestellt sind.“
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Alle Medaillengewinner/innen
der Trampolin-ÖM 2012
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>> komplette Ergebnislisten
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Medaillengewinner/innen:
Elite weibl.:
1. S. Budschedl (WAT Brigittenau, 113.125),
2. J. Thalmeier (TFC Graz, 111.905), 3. V. Bergner (Vill-
acher TV, 109.050).
Elite männl.: 1. M. Spatt (TV Steyr,
145.995), 2. J. Wallentin (Steyr, 135.455), 3. W. Wöber
(WAT 20, 123.995).
Synchron weibl.: 1. P. Zottmann /
J. Thalmeier (TFCG, 106.400), 2. J. Wenger / A. Wallentin
(Steyr, 103.500), 3. J. Ginthör / M. Hernstein (WAT 20,
100.000).
Synchron männl.: 1. M. Ertl / W. Wöber (WAT
20, 113.300), 2. J. Wallentin / M. Spatt (Steyr, 111.200),
3. A. Stadik / J. Müller (Steyr, 106.100).
Juniorinnen: 1.
A. Wallentin (Steyr, 120.955), 2. R. Filipsky (WAT 20,
108.170), 3. M. Weger (VTV, 105.305).
Junioren: 1. N.
Fröschl (WAT 20, 124.795, mit Dreifachsalto), 2. M. Ertl
(WAT 20, 124.155), 3. J. Müller (Steyr, 114.245).
Jgd 1
weibl.:
1. M. Hernstein (WAT 20, 119.335), 2. J. Wenger
(Steyr, 110.070), 3. J. Ginthör (WAT 20, 109.715).
Jgd 1
männl.:
1. T. Neuberger (UWW, 126.335), 2. B. Wizani
(WAT 20, 126.005), S. Neuwirth (WAT 20, 118.225).
Jgd
2 weibl.:
1. E. Haller (Steyr, 96.655), 2. A. Fanzott (VTV,
95.265), 3. J. Reifberger (TGUS, 94.815).
Jgd 2 männl.:
1. M. Pazour (WAT 20, 98.15), 2. L. Kroat (TFCG, 86.665),
3. E. Freytag (TFCG, 85.785).
   

  Sportaerobic   / ÖFT (Sofia/Wien), Samstag 2. Juni 2012
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Lubi Gazov gewinnt Sportaerobic-WM-Bronze!
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Riesenerfolg für Sportaerobicerin Lubi Gazov: In ihrer Geburtsstadt Sofia
gewann die 23-jährige Linzerin heute die Weltmeisterschafts-Bronzemedaille:
„Ich kann es gar nicht fassen, dass ich endlich alle überzeugt habe. Ich ge-
höre zu den besten Drei der Welt, mein Kindheitstraum wurde wahr. Und jetzt
geht es erst richtig los!“

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Lubi Gazov bei der WM in Sofia

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Die im Alter von einem Monat nach Österreich über-
siedelte Gazov hatte vor zehn Jahren in ihrem ersten
Athleten-Datenblatt des Turnverbandes als „langfris-
tiges Ziel: Top 3 der Welt eingetragen.“ Was man da-
mals belächelte, wurde heute direkt hinter der neuen
Weltmeisterin Sara Moreno (Spanien) und Gazovs
Dauerrivalin Aurelie Joly (Frankreich) Realität.
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ÖFT-Teamchefin Christina Philippi analysiert: „In der
Qualifikation fußte Lubis sechster Rang auf einer star-
ken Leistung. In der Entscheidung war ihr Auftritt aber
perfekt, das hat den Unterschied gemacht. Lubi hatte
das Publikum zur Gänze auf ihre Seite gebracht, alle
haben am Ende der Kür getobt. Endlich haben wir die
Österreichfahne, die wir zu den EM und WM mitschlep-
pen, bei der Siegerehrung tatsächlich gebraucht…“
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Lubi Gazovs Karriere hatte nicht ohne Unterbrechung
nach oben geführt. Nach mehreren Enttäuschungen
hatte sie im Herbst 2009 sogar frustriert das Hand-
tuch geworfen und das Karriereende verkündet. Doch
schon ein Jahr später war sie mit neuer Riesenmotiva-
tion besser denn je zurück gekehrt. Nach Platz 4 bei
der EM 2011 folgte nun der Sprung auf das Podium.
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Lubi Gazovs WM-Medaille ist nicht nur die erste für
Österreichs Sportaerobic, sondern auch die erste für
Österreichs Turnverband seit 62 Jahren (1950 gewann
Trude Kolar bei der Turn-WM einen vollständigen Me-
daillensatz). ÖFT-Präsident Prof Friedrich Manseder
gratuliert auf das Herzlichste: „Diese Leistung ist ex-
trem hoch einzuschätzen, schließlich steht die Sport-
aerobic schon auf der Kandidatenliste zur Aufnahme
in das Olympiaprogramm!“
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>> WM-Info-Plattform

   

  Rhythmische Gymnastik   / ÖFT (Nischni Nowgorod), Samstag 2. Juni 2012
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Caro Weber im „Sandwich“ zu Gymnastik-EM-Platz 11.
Österreich-Gruppe 15. beim Neustart. Nächste EM 2013 in Wien.
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Caroline Weber bestätigte bei der Europameisterschaft der Rhythmischen Gym-
nastinnen in Nischni Nowgorod (Russland) ihren ausgezeichneten Formaufbau
für die Olympischen Spiele: Im Top20-Mehrkampffinale erreichte die 26-jährige
in
Wien lebende Dornbirnerin mit vier routiniert und sicher vorgetragenen Küren
den elften Platz.

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Die Ballkür zum Wildschütz Räp von
Hubert von Goisern stand in Nischni
Nowgorod am Beginn der vier EM-
Auftritte Caroline Webers

>> alle EM-Infos

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Es gewann Olympia-Titelverteidigerin Eugenia
Kanaeva vor ihrer russischen Landsfrau Alexandra
Merkulova und Aliya Garaeva aus Aserbajdschan.
Da die Weltspitze der Rhythmischen Gymnastik
geschlossen aus Europa kommt, war das EM-
Finalfeld de facto identisch mit den für Olympia
Qualifizierten.
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Obwohl Caro Weber ihr zweitbestes EM-Mehr-
kampf-Ergebnis nach dem neunten Rang 2010 zu-
wege brachte, wirkte sie nach dem Bewerb mit
sich unzufrieden: „Ich war in der Startliste genau
zwischen Kanaeva und Merkulova gelost. Viermal
musste ich auf den Wettkampfteppich, als die
volle Halle noch die eine Lokalmatadorin bejubelte
und die andere schon einzuklatschen begann. Ich
kam mir vor wie ein Sandwich, das war heute
nicht leicht für mich.
Ich bin nicht so selbstbe-
wusst aufgetreten, wie ich mir das gewünscht
hätte.“
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Neue Nationalgruppe auf EM-Platz 15.
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Der Relaunch der österreichischen Nationalgruppe
in neuer Besetzung nach der verpassten Olympia-
Qualifikation verlief holprig. Michelle Breuss (V),
Anna Hosp (St), Lisa Nais (St, einzige Verbliebe-
ne aus der Gruppe 2011), Christiana Sandri (NÖ),
Melissa Schmidt (OÖ) und Karin Schreiber (St)
klassierten sich als 15. und Drittletzte. Es gewann
Russland vor Weißrussland und Italien.
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Im „hinten“ ausgedünnten Feld – im Olympiajahr
ohne zusätzliche WM hatten außer den zehn für
London qualifizierten Gruppen viele auf die EM ver-
zichtet – unterliefen dem ÖFT-Ensemble Fehler in
beiden Kürprogrammen. Dadurch lag man in der
Endabrechnung erstmals seit Langem hinter den
Nachbarn Tschechien und Slowakei. Allerdings
konnte man die für Olympia qualifizierten Britinnen
überraschend auf Distanz halten.

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Europameisterschaft Rhythmische Gymnastik 2013 in Wien.
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Nach einer weiteren Verhandlungsrunde von ÖFT-Präsident Prof. Friedrich Manseder und
Generalsekretär Robert Labner mit den Spitzen der Europäischen Turnunion (UEG) in Nisch-
ni Nowgorod ist es nun offiziell: Mit maßgeblicher Unterstützung des Sportministeriums und
der Stadt Wien wird die nächste und 29. Europameisterschaft der Rhythmischen Gymnas-
tik vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 in der Wiener Stadthalle ausgetragen.
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Für Österreich wird es dabei im jährlichen Wechsel der EM-Formate um die zurzeit stärks-
ten Bewerbe gehen: Im Mannschaftswettkampf steht Platz 6 zur Verteidigung an, in den
Einzelgeräte-Entscheidungen sind aus heutiger Sicht mehrere Gerätefinal-Qualifikationen
nicht unwahrscheinlich. Erste Information: >> hier und >> hier

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Sportaerobic / ÖFT (Sofia/Wien), Freitag 1. Juni 2012
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Lubi Gazov erreicht Sportaerobic-WM-Finale.
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Lubi Gazov hat ihr großes Ziel erreicht: Die 23-jährige EM-Vierte aus Linz
qualifizierte sich nun in Sofia erstmals in ihrer Karriere auch für das WM-Finale
(Top 8) der Sportaerobic: „Es war spannend und knapp, aber es hat geklappt.
In der Entscheidung werde ich das Allerletzte aus mir herausholen!“ Nach dem
Vorkampf führt Spaniens Sara Moreno vor Aurelie Joly aus Frankreich.

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Lubi Gazov (Archivfoto 2011)
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>> WM-Info-Plattform
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Vanessa Adamec bei der WM 2012
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Michelle Sieberer bei der WM 2012

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Gazov hatte es im extrem dicht umkämpften 52-
köpfigen Feld aus allen Kontinenten nur um fünf
Hundertstelpunkte unter die besten Acht ge-
schafft. Mit 20.700 fehlte ihr allerdings auch nur
einen Zehntelpunkt auf die Qualifikations-Vierte
Denitsa Parichkova (Bulgarien). Hinter der dritt-
platzierten Oana Corina Constantin (Rumänien)
lag Gazov vier Zehntel zurück.
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ÖFT-Bundesfachwartin Christina Philippi: „Lubi
war fehlerfrei, eher am Anfang dran und lag lange
in Führung. Sie hat ihre Leistung gebracht und
war eine der Besten. Wir dürfen auf das Finale
gespannt sein.“ Erfreulicher „Nebeneffekt“: Ga-
zovs sechster Rang bedeutete die Qualifikation
für die World Games („Olympischen Spiele der
nicht-olympischen Sportarten/Bewerbe“) 2013
in Cali/Kolumbien.
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Adamec Achte im U15-WM-Finale.
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Insgesamt beteilig(t)en sich in der bulgarischen
Hauptstadt 850 Aktive aus 42 Ländern an der
WM und bereits zu Ende gegangenen Junioren-
WM (385 Elite, 465 Junioren). Österreich trug
neben Gazov mit drei Juniorinnen zum WM-Re-
kordfeld in diesem Sport bei.
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Vanessa Adamec schaffte es dabei als Siebente
ins U15-Finale und dort auf Platz 8. Die erst 12-
jährige Stockerauerin hängte insgesamt 43 Kon-
kurrentinnen ab, die meisten deutlich älter, dar-
unter z.B. auch alle aus den Top-Nationen Ru-
mänien, China, USA, Spanien oder Ungarn: Ein
deutlicher Talentbeweis.
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In der U18 wurde Michelle
Sieberer 21: „Wegen
Unsicherheiten beim ersten Sprung, Hock in den
Liegestütz, zerplatzte leider mein Finaltraum“,
haderte die Wörglerin mit sich selbst und fügte
an: „Beim Heim-Weltcup Ende Oktober in Kufstein
möchte ich mein wirkliches Können präsentieren.“
Jasmin
Strobl erreichte im selben 55-köpfigen
Feld wie Sieberer in ihrem ersten Jahr in dieser
Altersklasse immerhin den 33. Platz.

   

>> Hier geht es zu den ÖFT-Presseaussendungen im Mai 2012 <<

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