Pressemeldungen
Die ÖFT-Pressetexte im September 1999
öft

In der folgenden Tabelle finden Sie überblicksweise das jeweilige Datum, das Thema und die Titelzeile der Presseaussendungen des Österreichischen Fachverbandes für Turnen aus dem September 1999. Klicken Sie darauf und Sie gelangen direkt zum vollständigen Text.
Es handelt sich dabei um die Haupttexte. Den Sportredaktionen und Fachjournalisten wurden – vor allem im Rahmen der Bewerbsvorschauen – auch detaillierte Zusatzinformationen wie Zeitpläne, Teilnehmer, Statistiken usw. zur Verfügung gestellt, die allerdings den Rahmen dieser Website sprengen würden. Sie können diese Informationen jedoch gerne via E-Mail abfragen !

25.9.99 Kunstturnen Herren-Länderkampf: 1. SVK, 2. AUT - WM-Team nun fix !
24.9.99 Rhythm. Gymnastik Nationalgruppe vor der WM: Kleine Chance auf großen Erfolg...
23.9.99 Sportakrobatik Österreichs Turnfamilie wächst weiter: Sportakrobatik neu im ÖFT !
23.9.99 Kunstturnen Vor Herren-Länderkampf AUT-SVK: Spannende WM-Qualifikation !
22.9.99 Kunstturnen Johanna Gratt: Dank "Trainerin des Jahres" (?) mit Team zur WM !
18.9.99 Kunstturnen Letzter Damen-WM-Test: 1. SVK, 2. AUT
16.9.99 Kunstturnen Letzte WM-Qualifikationschance: Länderkämpfe AUT-SVK
15.9.99 Kunstturnen Österreichische Ranglisten: Spitze vor Herbstsaison unverändert !
7.9.99 Turnen+Gymnastik Vorschau: Heißer Herbst für Turnen und Gymnastik

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Kunstturnen / ÖFT (Gänserndorf/Wien), Samstag 25. September 1999

Nach Länderkampf Österreich - Slowakei in Gänserndorf:
WM-Team nun fix !

Österreichs Kunstturner verloren zwar den Länderkampf gegen die Slowakei mit 201.25 zu 210.85. Aber das rot-weiß-rote Team schaffte dabei das beste Resultat seiner Geschichte (!), präsentierte sich zwei Wochen vor dem WM in Tianjin/China in viel versprechend guter Form.

In der Einzelwertung dominierte Österreichs Nr. 1 Thomas Zimmermann problemlos, gewann mit großem Vorsprung. Doch dahinter setzte sich die größere Routine der durchschnittlich über vier Jahre älteren Slowaken insgesamt durch.

Im mit Spannung erwarteten Qualifikationsdreikampf um die letzten beiden noch freien WM-Tickets fiel Bundesfachwart Dieter Egermann die Entscheidung leicht: Marco Mayr ließ seine Formprobleme der letzten Wochen eindrucksvoll vergessen, sicherte sich den WM-Startplatz entsprechend seiner Ranglistenposition mit dem zweitbesten österreichischem Ergebnis. Mathias Mohr verpatzte seine Reckkür völlig und verletzte sich zusätzlich an der Hand. Das letzte WM-Ticket ging daher an Sebastian Swoboda.

1. Slowakei 210.85
2. Österreich 201.25

1. Thomas Zimmermann AUT 52.60
2. Andrej Neczli SVK 51.25
3. Stanislav Micheller SVK 50.70
4. Jan Petrovic SVK 50.20
5. Marco Mayr AUT 48.05
6. Martin Staudinger AUT 47.10
7. Florian Ramharter AUT 47.05
8. Sebastian Swoboda AUT 46.70
9. Marco Baldauf AUT 46.35
10. Mathias Mohr AUT 43.40
10. Pavel Mikus SVK 43.40*
12. Marian Kovac SVK 43.15*
13. Daniel Kamenicky SVK 34.55*
14. Peter Kristof SVK 33.55*
15. Peter Nahly SVK 25.35*
16. Walter Holecek AUT 17.00*

 *: Entsprechend dem Reglement kein kompletter Mehrkampf.

Österreichs nun fix nominiertes WM-Team:
Damen: Sibylle Meusburger (V), Sonja Hein (W), Daniela Fuchs (W), Sandra Hötzmannseder (OÖ), Melanie Mössmer (T);
Herren: Thomas Zimmermann (V), Martin Staudinger (St), Marco Mayr (OÖ), Marco Baldauf (V), Florian Ramharter (NÖ), Walter Holecek (W), Sebastian Swoboda (V);
Trainer: Johanna Gratt, Mag. Christine Gritz-Radauer, Georg Kömives; Dieter Egermann (Delegationsleitung), Mag. Martin Staudacher, Eduard Mayr, Reinhard Blum (Physiotherapeut);
Kampfrichter: Editha Baurek, Dipl.Ing. Josef Toth, Mag. Franz Marte

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Rhythmische Gymnastik / ÖFT (Wien), Freitag 24. September 1999

Eine Woche vor ihrem WM-Auftakt hofft Österreichs Nationalgruppe auf die Olympiaqualifikation:
Kleine Chance auf den großen Erfolg....

Vom 28. September bis 3. Oktober finden in Osaka (JPN) die Weltmeisterschaften in Rhythmischer Gymnastik statt. Österreich ist mit der Nationalgruppe vertreten – und diese hofft auf den neunten Endrang.

Für die Weltspitze geht es natürlich um die WM-Titel. Österreichs beste Gymnastinnen hingegen haben in Osaka ein anderes Ziel. Obwohl dazu neben zwei perfekt vorgetragenen Küren auch besonders viel Glück notwendig sein dürfte: Die Chance auf die Olympiaqualifikation der Nationalgruppe scheint gegeben. Dazu wäre das beste Ergebnis seit der WM 1987 (Rang 7 in Sofia) notwendig.

Der Weltturnverband FIG vergibt die Gymnastik-Olympiatickets 2000 ausschließlich bei der kommenden WM. Wer da die notwendige Platzierung verpasst, hat unwiderruflich Pech gehabt. Im Gruppenbewerb dürfen bei den Olympischen Spielen zehn Gruppen an den Start gehen. Australien ist als Gastgeberland gesetzt, daher Rang neun in Osaka der letzte "Quotenplatz". Um diesen werden zu erwartender Weise bis zu acht (!) annähernd gleichwertige Ensembles in einem Tausendstelpunktekrimi kämpfen.

Bestandsaufnahme der österreichischen Rhythmischen Gymnastik vor dem internationalen Saisonhöhepunkt:
Vor rund einem Jahr - nach dem Rücktritt von Rekordmeisterin Birgit Schielin - fiel im ÖFT eine Grundsatzentscheidung: Bei der WM 1999 soll auf den Einzelbewerb verzichtet, dafür alle Kraft auf die Nationalgruppe konzentriert werden. Im Gegensatz zu Olympia 1996, wofür sich mit Schielin und Nina Taborsky zwei unserer Einzelgymnastinnen qualifiziert hatten, schien diese Chance diesmal nicht gegeben: Die FIG hatte die Gymnastikquotenplätze im Einzel auf die Weltklasse reduziert, aber im Gruppenbewerb erhöht. Die besten Gymnastinnen Österreichs wurden daher in der Nationalgruppe zusammengefasst und (wegen Finanzierungsproblemen erst) im Februar 1999 - rund ein halbes Jahr nach der direkten Konkurrenz - begann die intensive gemeinsame Vorbereitung.

Bei der EM im Mai in Budapest war Österreichs damals also noch relativ neuformierte Gruppe trotz viel Pech (miese Startnummer, ein Fehler, "unangenehme" Jury: ausgerechnet die Kampfrichterinnen unserer härtesten Konkurrenten wurden für den Gruppenbewerb ausgelost) bis auf Rang 12 vorgestoßen. Über den Sommer schien der noch existierende Trainingsrückstand weiter aufholbar. Aber erstens kommt es anders .... und mehrere unerwartete Probleme verhinderten den optimalen Fortschritt: Eine Gymnastin schied leistungsbedingt wegen Erhöhung der Kürschwierigkeit aus, musste ersetzt werden, einige Verletzungen und Krankheiten störten das "Feinschleifen" der Choreografie. Erst ab September lief die Vorbereitung wieder nach Plan. Jetzt kommt's darauf an, ob in Osaka "alles in die österreichische Gasse" läuft: Wenn beide Küren "110%ig" gelingen, die Jury uns diesmal freundlich gesonnen ist und einige Konkurrenten patzen, könnte sich Rang 9 mit sehr viel Glück ausgehen. Wenn nicht, könnte es trotz einer sehr guten Leistung auch nur der ca. 16. Rang werden. Bundesfachwartin Heide Bruneder: "Es wird sehr knapp, wahrscheinlich entscheiden wenige Tausendstel und die stärksten Nerven. Wir haben die klar beste Nationalgruppe seit über zehn Jahren. Aber die Leistungsdichte im vorderen Mittelfeld ist gigantisch, eine seriöse Prgnose daher heute noch nicht möglich. Erst am 2. Oktober zu Mittag wissen wir mehr".

Österreichs WM-Gruppe:

Kristina Hruza

Julia Edelhauser

Barbara Radakovics

Silvia Stöttinger: Geb. am 13.8.1982, 168 cm groß. BORG-Schülerin. Verein: ÖTB TV Linz, Heimtrainerin: Margit Stadler. Gruppen-WM-Teilnehmerin 1997, stieg aber erst im Sommer wieder in den aktuellen Nationalkader auf.

Marlis Schosser: Geb. am 6. April 1983, 175 cm groß. Schülerin. Verein: Salzburger TV, Vereinstrainerin: Brunhilde Neumayer. EM-Teilnehmerin 1999, ÖM-Fünfte 1998, Showdance(!)-Vize-Europameisterin 1998.

Sandra Taurok: Geb. am 20.12.1984, 165 cm groß. Kreativ-HS-Schülerin. Verein: ATUS Korneuburg, Heimtrainerin: Sandra Kumhofer. EM-Teilnehmerin 1999, Gruppenstaats-meisterin 1998, JEM-Teilnehmerin 1997.

Sigrid Klingenböck (W): Trainerin der WM-Gruppe.
Gabriele Welkow-Jusek (
NÖ): Nationaltrainerin und WM-Kampfrichterin.
Heide Bruneder:
Österreichs Bundesfachwartin wurde von der FIG in die Kontrolljury berufen.

Das WM-Programm:
Osaka wird eine "große" WM mit allen int. Bewerbsformen der Rhythmischen Gymnastik erleben. Diese sind:

a. Gruppenmehrkampf: Jeweils 5 Gymnastinnen pro Land treten gemeinsam als Ensemble an und zeigen zwei Küren: Mit 10 Keulen sowie mit je 5 Reifen und Bändern. Österreich ist durch die Nationalgruppe vertreten, 32 Länder sind gemeldet.

b. Gruppenfinali: Die besten acht Gruppen pro Kür aus dem Mehrkampf kämpfen um die zwei Finaltitel.

c. Teamwettkampf: Jedes Land kann drei oder vier Gymnastinnen nominieren, die mit jedem Handgerät (Seil, Reifen, Ball, Band) ingesamt drei Küren zeigen. D.h. 12 Küren gelangen addiert in die Wertung. Österreich verzichtet auf den Start.

d. Einzelmehrkampf: Jede Gymnastin kämpft für sich selbst um den "wichtigsten WM-Titel" und zeigt mit jedem Handgerät eine Kür. Österreich verzichtet diesmal auf den Start.

e. Einzelgerätefinali: Die besten Acht aus der jeweiligen Qualifikation ermitteln die Geräteweltmeisterinnen.

Der WM-Zeitplan:

Di. 28.9.99 13.00 MEZ Eröffnung
Mi. 29.9.99 03.00-12.00 MEZ Qualifikation Einzel- und Teambewerbe (1. Teil)
Do. 30.9.99 03.00-12.00 MEZ Qualifikation Einzel- und Teambewerbe (2. Teil)
Fr. 1.10.99 07.30-10.00 MEZ Gruppen-Mehrkampf (1. Kür  
  10.00-14.00 MEZ Finale Mannschaften
Sa. 2.10.99 04.00-10.30 MEZ Finale Einzelmehrkampf
  11.00-13.30 MEZ Gruppen-Mehrkampf (2. Kür
So.3.10.99 07.30-11.30 MEZ Gerätefinali Einzel

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Sportakrobatik / ÖFT (Wien), Donnerstag 23. September 1999

Die österreichische "Turnfamilie" wächst weiter:
Sportakrobatik neu im Turnverband !

Bei seiner gestrigen Sitzung hat der Vorstand des Österreichischen Fachverbandes für Turnen einstimmig die Aufnahme der Disziplin Sportakrobatik in sein Programm beschlossen.

Dieser Entscheidung voraus ging die Selbstauflösung des Int. Sportakrobatikverbandes und dessen Aufnahme in den Weltturnverband FIG (im April 1999).

Sportakrobatik ist ein weltweit verbreiteter Sport mit besonderer Beliebtheit und Tradition vor allem in Osteuropa, den USA, in China, Japan und den Beneluxländern. Wettkampfmäßig gibt es zwei Disziplinen (kraft-/balanceorientierte und schwungorientierte Kür), die von Paaren, Trios oder Quartetten der Damen und/oder Herren ausgeübt werden. Bei der WM sind alle Kontinente am Start. Aufgrund dieser hohen Organisiertheit und der vom IOC gewünschten Integration in die FIG ist es wahrscheinlich, dass Sportakrobatik ab 2004 olympische Bewerbsdisziplin sein wird.

In Österreich ist Sportakrobatik bislang eher weniger verbreitet. Der kleine (von der BSO nicht anerkannte) Sportakrobatikverband ÖSAV, mit dem der ÖFT in den letzten Monaten äußerst positive Verhandlungen geführt hatte, setzte vor allem Schwerpunkte im Schulsport und in der Basisarbeit. Nun werden Synergieeffekte durch den Zugang zu den über 500 heimischen Turnvereinen und verstärkte Leistungssportaktivität angestrebt.

Die 6 Sparten des ÖFT: Kunstturnen Damen, Kunstturnen Herren, Rhythmische Gymnastik, Allgemeines Turnen / Breitensport, Trampolinspringen (seit 1999), Sportakrobatik (NEU!)

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Kunstturnen / ÖFT (Wien), Donnerstag 23. September 1999

Vor Herren-Länderkampf Österreich – Slowakei:
Spannende WM-Qualifikation garantiert !

Morgen – Samstag 25. September, 17 Uhr – findet in der Sporthalle Gänserndorf ein Länderkampf der Kunstturner Österreich – Slowakei statt. Erst bei diesem allerletzten Test vor der WM werden die letzten beiden Mannschafts-Tickets vergeben.

Österreich ist gegen die Slowakei zwar Außenseiter, doch eine Überraschung scheint möglich. Und unmittelbar nach dem Länderkampf wird Bundesfachwart Dieter Egermann seine endgültige WM-Mannschaft offiziell bekannt geben.

Österreich kann für die WM vom 9. bis 16. Oktober in Tianjin (China) sieben Herren nominieren. Der Teambewerbsmodus: Vier Turner kommen pro Gerät in die Wertung, fünf treten pro Gerät an, sechs nehmen den Wettkampf gemeinsam auf und ein Ersatzmann wird erst vor Ort festgelegt.

Fix qualifiziert sind bereits Thomas Zimmermann (V), Martin Staudinger (St) und Marco Baldauf (V), die jeder für das Antreten an allen sechs Geräten vorgesehen sind. Walter Holecek (W) und Florian Ramharter (NÖ) sollen alternierend zum Einsatz kommen und so ihre großen Stärken bei den einzelnen Übungen ausspielen.

Lange Zeit schien auch Marco Mayr (OÖ, immerhin Zweiter der Rangliste) als Mehrkämpfer fix, doch eine leichte Handverletzung zu Sommerbeginn und Trainingsrückstand könnten dem 18-Jährigen nun einen Strich durch die Rechnung machen: Nur die beiden beim Länderkampf Besten aus dem Trio Mayr, Sebastian Swoboda (V) und Mathias Mohr (V) erhalten das Ticket zum Saisonhöhepunkt.

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Kunstturnen / ÖFT (Wien), Mittwoch 22. September 1999

Johanna Gratt:
Dank "Trainerin des Jahres" (?) erstmals seit 1985 wieder mit Team zur WM !

Am 15. Oktober findet in Innsbruck die Wahl zum "Trainer des Jahres" statt. Nun gab die Bundes-Sportorganisation (BSO) die Final-Nominierungen bekannt. Bei den Damen in der Runde der letzten Drei: Kunstturn-Nationaltrainerin Johanna Gratt.

Die BSO würdigt damit eine herausragende Leistung, die in den letzten Jahren ohne große mediale Aufmerksamkeit und unter oft sehr schwierigen Bedingungen erbracht wurde.

Erstmals seit 14 Jahren hat sich heuer wieder eine komplette österreichische Damen-Mannschaft für die Turn-Weltmeisterschaft (Tianjin, China, 9. bis 16. Oktober) qualifiziert. Seit 1985 in Montreal war es dem ÖFT stets nur gelungen, Einzelturnerinnen bei der WM an den Start zu bringen. Doch in der internationalen Turnszene zählt besonders die Teamstärke als Gradmesser für die Leistungsfähigkeit eines Landes.

Es ist Johanna Gratts persönlicher Verdienst, dass Österreich nun wieder in diese Topliga des Damenturnens aufsteigt. Seit mehreren Jahren baute Gratt ihre Turnerinnen kontinuierlich auf. Spitzenplätze sind heuer zwar noch keine zu erwarten. Aber angesichts der krassen Unterfinanzierung des österreichischen Kunstturnens – professionelle Arbeit ist nur eingebettet in ungenügende Rahmenbedingungen möglich, ohne Idealismus läuft gar nix – muss Johanna Gratts Finalnominierung zur Trainerin des Jahres doppelt hoch eingeschätzt werden.

Steckbrief: Johanna Gratt
33 Jahre jung, verheiratet,
wohnt in Ottensheim (Oberösterreich).
Tochter Tanja (13) ist im Kader für die Junioren-EM 2000.
Trainiert im Leistungszentrum Linz fünf Turnerinnen der österreichischen Top Ten persönlich (gemeinsam mit Landestrainer Georg Kömives).

Nationaltrainerin seit Jahresbeginn 1998.
Davor bereits vier Jahre lang (1994-1997) Schwerpunkttrainerin des Nationalkaders.
Junioren-Nationalkadertrainerin 1992/93.

P.S.: Johanna Gratt war selbst gar keine aktive Kunstturnerin, sondern nationale Spitzen-Leichtathletin. Sie fasste erst 1987 mit der Lehrwarteausbildung als "Spätberufene" in ihrer heutigen Profession Fuß.

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Kunstturnen / ÖFT (St. Pölten/Wien), Samstag 18. September 1999

Letzter Damen-Testwettkampf vor der WM:
1. SVK – 2. AUT

Landessportschule Sankt Pölten: Österreichs Kunstturnerinnen-Nationalteam verlor zwar den WM-Test-Länderkampf gegen die Slowakei. Doch Nationaltrainerin Johanna Gratt konnte trotzdem ein positives Resümee ziehen und das endgültige WM-Team nominieren.

Österreich Weltmeisterschaftsauswahl für Tianjin (China, 9. bis 16. Oktober 1999) wird gebildet von Daniela Fuchs (Wien), Sonja Hein (Wien), Sandra Hötzmannseder (Wels), Melanie Mössmer (Innsbruck) und Sibylle Meusburger (Wolfurt/V) – also den Top 5 der Rangliste.

Beim heutigen Länderkampf mußte Österreich ohne Streichnote turnen. Überraschender Weise pausierte Sonja Hein wegen einer leichten Fußverletzung sicherheitshalber und es konnte nicht mehr rechtzeitig nachnominiert werden. Da auch Sibylle Meusburger nach ihrem überstandenen Kreuzbandriss noch auf den Pferdsprung verzichtete, hatte unser Team gegen die starken Gäste schon rein rechnerisch keine Chance auf den Erfolg. Doch der Formanstieg der Österreicherinnen gegenüber den letzten Qualifikationen und Tests war beachtlich: Mehrere persönliche Bestnoten wurden erzielt, der "Fahrplan zur WM stimmt" (Bundesfachwartin Editha Baurek).

1. Slowakei 148.100
2. Österreich 120.100 (kein komplettes Team am Start)

1. Zuzanna Sekerova (SVK) 37.550
2. Veronika Adamska (SVK) 37.200
3. Slavka Lehotska (SVK) 36.925
4. Eva Sevcova (SVK) 36.275
5. Anna Mesarkinova (SVK) 35.525
6. Sandra Hötzmannseder (AUT) 33.025
7. Daniela Fuchs (AUT) 31.975
8. Melanie Mössmer (AUT) 31.400
9. Sibylle Meusburger (AUT) 23.700

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Kunstturnen / ÖFT (Wien), Donnerstag 16. September 1999

Letzte WM-Qualifikationschance an den kommenden Wochenenden:
Länderkämpfe Österreich – Slowakei

An den kommenden beiden Samstagen bestreiten die österreichischen Kunstturn-Nationalteams ihre letzten Tests vor dem Saisonhöhepunkt: Bei Länderkämpfen gegen die Slowakei wird endgültig festgelegt, wer die Tickets für die WM in Tianjin (China, 9. bis 16. Oktober) erhält.

Den Auftakt setzen übermorgen die jungen Damen: In der Landessportschule St. Pölten soll das an sich bereits feststehende WM-Quintett Fuchs (W) – Hein (W) – Meusburger (V) –Hötzmannseder (OÖ) – Mössmer (T) eine letzte Belastungsprobe gegen die stärker eingeschätzten Slowakinnen bestehen. Andere haben nur im Fall besonders übezeugender Leistungen an einzelnen Geräten noch die Chance auf die Nominierung.

Damen: Samstag 18. September 1999, Landessportschule Sankt Pölten, 14 bis 16.30 Uhr

Mehr interne Spannung verspricht der Herren-Länderkampf eine Woche später in der Sporthalle Gänserndorf. Denn Marco Mayr (OÖ) – zwar Nr. 2 der Rangliste, aber in den letzten Wochen in schlechter Trainingsverfassung – muss plötzlich um seine fix geglaubte Nominierung bangen. Und falls Mayr wieder aufsteigende Form beweist, muss einer der beiden Vorarlberger Sebastian Swoboda oder Mathias Mohr die WM von zu Hause aus verfolgen. Für die WM bereits fix qualifiziert sind Thomas Zimmermann (V), Martin Staudinger (St), Marco Baldauf (V), Walter Holecek (W) und Florian Ramharter (NÖ).

Herren: Samstag 25. September 1999, Sporthalle Gänserndorf, 17 bis 20 Uhr

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Kunstturnen / ÖFT (Wien), Mittwoch 15. September 1999

Österreichische Ranglisten per 15. September 1999:
Spitze vor Herbstsaison unverändert !

Nach der langen Trainings- und Vorbereitungsperiode während des Sommers und einer nur sehr geringen Wettkampfhäufigkeit präsentieren sich die Top Ten der österreichischen Kunstturn-Ranglisten diesmal nahezu unverändert. Maßgebliche Änderungen sind erst wieder in zwei Monaten, d.h. nach WM, ÖM und einer Reihe weiterer Events möglich.

Wenn Sie die neuen Ranglisten einsehen möchten, klicken Sie hier:
Damen               Herren

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Kunstturnen und Rhythmische Gymnastik / ÖFT (Wien), Mittwoch 8. September 1999

Vorschau:
Heißer Herbst für Turnen und Gymnastik !

Das "ÖFT-Sommerloch" und mit ihm eine heuer sehr lange Trainings- und Vorbereitungsperiode geht nun bald zu Ende. Österreichs beste Kunstturner/innen und Rhythmische Gymnastinnen stehen knapp vor den Saisonhöhepunkten.

Vom 28. September bis 3. Oktober 1999 wird Osaka die WM der Rhythmischen Gymnastik erleben. Schon sechs Tage später beginnt in Tianjin (China) die Kunstturn-WM (9. bis 16. Oktober). Bei beiden Weltmeisterschaften haben die ÖFT-Athlet/innen zwar keine Hoffnungen auf absolute Spitzenplätze, für Spannung ist im rot-weiß-roten Lager trotzdem gesorgt: Denn ausschließlich bei den heurigen WM werden die Quotenplätze für Olympia 2000 vergeben !

Die österreichischen WM-Kader 1999:
Turnerinnen: Sibylle Meusburger (V), Sonja Hein (W), Daniela Fuchs (W), Sandra Hötzmannseder (OÖ), Melanie Mösmer (T), Daniela Neidl (OÖ); Gymnastinnen: Krstina Hruza (W), Julia Edelhauser (W), Barbara Radakovics (NÖ), Marlis Schosser (S), Sandra Taurok (NÖ), Sylvia Stöttinger (OÖ); Turner: Thomas Zimmermann (V), Marco Baldauf (V), Martin Staudinger (St), Marco Mayr (OÖ), Walter Holecek (W), Florian Ramharter (NÖ), Sebastian Swoboda (V)

Gleich nach den Weltmeisterschaften vergeht dann kaum eine Woche ohne attraktive Events auf nationaler oder internationaler Ebene in Österreich:

23./24. Okt. in Bregenz: ÖM Rhythm. Gymnastik
30. Oktober in Graz: Int. ASVÖ-Cup der Kunstturner
6./7. November in Wien: ÖM Kunstturnen
13./14. November in Dornbirn: Int. Vorarlberger Turntage
(mit Olympiasiegern und Weltmeistern !)
20. Nov. in Klagenfurt: Alpe-Adria-Cup Kunstturnerinnen
20./21. November in Korneuburg: Grand-Prix-Finale der Rhythmischen Gymnastik (die gesamte Weltspitze kämpft um das höchste Preisgeld der Saison !)
27. Nov. in Linz: Gruppen-ÖM Rhythmische Gymnastik
28. November in Wien: Int. UWW-Cup der Kunstturner (Europas Nr.1-Nachwuchsturnier !)
28. November in Gratkorn: ÖM Trampolinspringen

So weit und so viel für heute. Detaillierte Vorinformation, Ergebnisse usw. zu all diesen Veranstaltungen erhalten Sie natürlich rechtzeitig in gewohnter Form. Zur tagesaktuellen Information empfehlen wir weiters die deutsche Website www.gymmedia.com und die runderneuerte Site des Internationalen Turnerbunds FIG www.gymnastics.worldsport.com

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