In der folgenden Tabelle
finden Sie überblicksweise das jeweilige Datum, das Thema und die Titelzeile der
Presseaussendungen des Österreichischen Fachverbandes für Turnen aus dem November 1999.
Klicken Sie darauf und Sie gelangen direkt zum vollständigen Text. x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Trampolinspringen / ÖFT (Gratkorn), Sonntag 28. November 1999 a Bundesfachwart Höckner (22) gewinnt die Staatsmeisterschaft:Topathlet und Topfunktionär in Personalunion ! Gelungene Premiere vor rund 500 Zusehern in Gratkorn (Stmk). Die erste von der BSO offiziell anerkannte Staatsmeisterschaft bestätigte sehr eindrucksvoll: Trampolinspringen wird 2000 nicht nur hoch verdient olympisch es ist auch in Österreich auf dem Vormarsch. Die erste/n Staatsmeister/in wurden Nora Schleicher und Markus Höck-ner. Letzterer mit einer auch international respektablen Leistung in einem hochklassigen Feld, in dem es von furiosen Doppelsalti mit Doppelschrauben nur so wimmelte aber auch von zahlreichen Nervositätsfehlern mehrerer co-favorisierter Spezialisten. Neue "Höhenflüge" auch für Ski-Freestyle-Weltcupsieger Christian "Rio" Rijavec auf Rang 2. Er hatte Nichts zu verlieren, konnte locker drauf los springen. Der Tiroler nützte diese Gelegenheit, ausnahmsweise auf dem Trampolin seinem hauptsächlichen Trainingsgerät Wettkampf-Atmosphäre zu erleben, mehr als ausgezeichnet. Pech hingegen für den nach der Pflicht führenden Co-Favoriten Dieter Hayn, der seine erste Kür abbrechen musste. Paradoxon bei den Damen: Nicht Staatsmeisterin Schleicher, sondern Juniorin Veronika Schwab (15) bot die beste Leistung, muss sich aber mit dem Nachwuchstitel zufrieden geben. Jedenfalls gehört ihr die Zukunft. Denn Staatsmeisterin Schleicher gab bei der Siegerehrung offiziell ihren Rücktritt bekannt. Herren Allgemeine Klasse:
Damen Allgemeine Klasse:
Junioren:
Juniorinnen:
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Download der Original-Gesamtergebnislisten x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Turnen für Alle / ÖFT (Wien), Dienstag 23. November 1999 Internationales Fachsymposium in
Sankt Pölten beriet Maßnahmen und Positionen zur Bei einem Fachsymposium zum Thema "Turnen Aufbruch 2000" in Sankt Pölten diskutierten eine Reihe hochkarätiger Experten aus dem In- und Ausland die gegenwärtige Situation und die Ziele des "Turnens" konkret weiter gefasst der "Bewegungserziehung" im Grundschulbereich und in den Vereinen. Die Vertreter des Unterrichtsministeriums, des Landesschulrates, der Institute für Sportwissenschaften und weiterer namhafter Institutionen stimmten darauf hin der "Sankt Pöltner Erklärung" des Österreichischen Fachverbands für Turnen als zukunftsweisend zu. "Sankt Pöltner Erklärung" zur Förderung des Kinderturnens
Autor: ÖFT-Präsident Dir. Mag. Franz Fetti x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Rhythmische Gymnastik / ÖFT (Wien), Montag 22. November 1999 a Vorschau - Am 27. November in
Linz: Am kommenden Samstag sind in der Linzer Sporthalle Kleinmünchen (14 bis 17 Uhr) beim letzten Gymnastik-Saisonhöhepunkt hochkarätige Titelkämpfe zu erwarten. Die 17. Österreichische Staatsmeisterschaft im Gruppenbewerb der versammelt einen Großteil der heimischen (Einzel-) Spitze, die sich gerne in den Dienst des Vereins- oder Trainingsteams stellt. Zur abschließenden Krönung einer langen Wettkampfsaison haben sich über 150 Gymnastinnen in 25 Ensembles aus acht Bundesländern qualifiziert. In vier Kategorien werden die Besten ermittelt. Der Auftakt um 14 Uhr erfolgt mit den ganz jungen Talenten zweier Nachwuchsklassen (8 bis 12 Jahre). Ab 15.45 Uhr geht es in der Meisterinnenklasse um die offiziellen Staats-meistertitel bei diesem wahrscheinlich publikumsatttraktivsten rot-weiß-roten Gymnastik-Event des Jahres. Vorjahresmeister Niederösterreich nimmt heuer (wegen Rücktritten und Verletzungen) nicht teil. Als klarer Favorit gilt deshalb der Vorarlberger Landeskader: Die Ländle-Formation für Linz ist nahezu identisch mit Österreichs Junioren-Nationalgruppe, die heuer bei der EM bis auf Rang 11 vorgestoßen war und wird zusätzlich durch Einzel-ÖM-Vierte Susanna Pröll verstärkt. Chancen werden aber auch der Sportunion West-Wien und vor allem dem Kader des Gastgebers Oberösterreich zugebilligt. x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Trampolinspringen / ÖFT (Wien), Montag 22. November 1999 b Vorschau auf die
Staatsmeisterschaft am 28. November in Gratkorn: Die erste offizielle STAATSmeisterschaft im Trampolinspringen* am kommenden Sonntag in der Sporthalle Gratkorn (15 bis 19 Uhr) garantiert für neue Höhenflüge dieser frisch gekürten olympischen Disziplin. Fast 30 Damen und Herren aus vier Bundesländern beherrschen mittler Weile die schwierigen internationalen Küranforderungen. Trampolinspringen boomt weltweit als Outdoor-Freizeitaktivität. Trampolin"käfige" schießen überall aus dem Boden und beweisen riesigen Fun-Faktor. Auch in Österreich geht es "fliegend" aufwärts. Bundesfachwart Markus Höckner: "Die Aufnahme in das Olympiaprogramm ab 2000 hat viel geholfen. Aber auch die Integration unseres Sports in den ÖFT bewirkt schon Positives. Heute interessieren sich bereits doppelt so viele Vereine für das Trampolinspringen, als noch vor einem Jahr !" Markus Höckner hat in Gratkorn übrigens viel vor und viel zu tun: Er ist für den reibungslosen Ablauf verantwortlich, tritt aber auch selbst an und gilt sogar als Co-Favorit. Wie eng Trampolinspringen darüber hinaus mit anderen Sportarten harmoniert, beweisen zwei weitere Teilnehmer mit Chancen auf vordere Platzierungen: Turn-WM-Teilnehmer und Ringe-Staatsmeister Walter Holecek geht ebenso an den Start wie Weltklasse-Ski-Freestyler Christian Rijavec: Synergies at Work.... Das Programm: 15 Uhr Pflicht / 16 Uhr Kür / 17.30 Uhr Finale (2. Kür) *: Bislang gab es sechs Österreichische Meisterschaften unter Verantwortung des Trampolinverbandes (von der BSO nicht anerkannt). Heuer treten Turn- und Trampolinverband gemeinsam als Co-Veranstalter auf, ab 2000 geht Alles in die alleinige Verantwortung des ÖFT(urnen) über. x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Kunstturnen / ÖFT (Wien), Montag 22. November 1999 c Vorschau auf den Int. UWW-Cup am
28. November 1999: Am kommenden Sonntag wird sich im Wiener
USZ auf der Schmelz ein abschließender Höhepunkt der langen Kunstturn-Saison ereignen.
Zum 6. int. UWW-Cup treffen einander über 100 toptalentierte Nachwuchsturner aus 15
Nationen. Darunter sogar extra angereiste Japaner und Kanadier. Das Attribut "toptalentiert" beschreibt das Leistungsniveau der 11- bis 18- jährigen Teilnehmer dieses von der Sportunion West-Wien aufwändig organisierten Events eigentlich nur teilweise. Denn wer das Kür-Schwierigkeitsniveau des UWW-Cup (bei den Ältesten bereits lt. WM-Regulativ) beherrscht, ist nicht nur talentiert. Sondern er trainiert längst intensiv unter professionellen Rahmenbedingungen. Doppelsalti, Mehrfachschrauben, verblüffende Kraftteile usw. sind selbst bei den Jüngsten die Regel. Erst wer sieht, welche Leistung von den "zukünftigen Olympiasiegern" schon in der Jugend erbracht wird, versteht: Kunstturnen ist eine der global am weitesten entwickelten Sport-arten. Umso erfreulicher, dass Österreichs Beste mittlerweile auf diesem faszinierenden Niveau gut werden mithalten können. Tipp für alle Medienvertreter: Der UWW-Cup liefert wahrscheinlich kaum massenmediale tagesaktuelle News. Doch er bietet eine konkurrenzlos gute Möglichkeit, hinter die Kulisse des internationalen Kunstturnens zu blicken. Hintergrundgeschichten, Bilder von zukünftigen Stars, usw. ergäben sich in Hülle und Fülle. Einen Redakteur/ Fotograf zu entsenden, empfiehlt sich gerade unter dieser Perspektive ! Die Beginnzeiten: 9.30 Uhr (Jg. 86-88), 13 Uhr (Jg. 84-85), 16 Uhr (Jg. 81-83) x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Kunstturnen / ÖFT (Wien), Montag 15. November 1999 Österreichische Ranglisten per 15. November 1999 Hier finden Sie die heute aktualisierte Rangliste der Turnerinnen und der Turner in übersichtlicher Kurzform. Hier können Sie die heute aktualisierte Original-Rangliste der Turnerinnen und der Turner als Word-Dateien mit allen Details downloaden. Was fällt am neuen Ranking besonders auf ? Turnen+Gymnastik / ÖFT (Dornbirn), Sonntag 14. November 1999 Int. Vorarlberger Turntage 1999 in Dornbirn:Zimmermann schlägt Olympiasieger Nemov "schon wieder" ! Auch am Abschlusstag erfüllten die Int. Vorarlberger Turntage alle hoch gesteckten Erwartungen mühelos. In der ausverkauften Dornbirner Messehalle ereigneten sich erneut Turnen und Gymnastik mit Weltklasseformat. Doch nicht nur die Weltmeister und Olympiasieger aus Russland begeisterten das Publikum nachhaltig. Neben den Stars Svetlana Khorkina, Alexei Nemov und Irina Tchachtchina brillierten auch Österreichs Staatsmeister. Sie stürmten in der Teamwertung bis auf auf Rang 2. Den Vogel schoss wieder Thomas Zimmermann ab: Er siegte gegen Pferdsprung-Olympiasieger Nemov ! Ebenfalls siegreich: Gymnastik-Staatsmeisterin Ursula Zigler, die mit dem Band sogar Weltmeisterin Tchachtchina im Winners Final hauchdünn in Schach hielt. Der heutige Erfolg Zimmermanns gegen den Weltranglistenersten Alexei Nemov ist vielleicht noch wertvoller, als sein gestriger am Pauschenpferd. Denn während Nemov gestern ja von "Zimsi" unter Druck gesetzt gepatzt hatte, zeigten im Winners Final heute Beide ihr Maximum (9.60 : 9.55). Dennoch triumphierte der Österreicher, dessen Knüller Überschlag+Doppelsalto absolute Weltspitze darstellt: "Schon bei der WM habe ich trotz eines Sturzes bei der Landung (1/2 Punkt Abzug, Anm.d.Verf.) noch 9.30 erhalten. Weltmeister 1999 wurde man mit knapp über 9.60. Mit meiner heutigen Leistung bin ich ohne falsche Bescheidenheit auf Medaillenkurs. Jetzt muss es mir an den kommenden Wochenenden in Zürich und Stuttgart endlich einmal gelingen, auch bei den Weltcups ganz vorne zu landen !" Ebenso bemerkenswert wie Zimmermanns Einzelsiege war der unerwartete zweite Rang des österreichischen Staatsmeistertrios in der Teamwertung. Turnerin Sibylle Meusburger legte mit einer soliden Leistung vor heimischem Publikum dafür den Grundstock. Insgesamt ist das "rot-weiß-rote Silber" aber vor allem auf die ausgeglichene Spitzenleistung der Rhythmischen Gymnastin Ursula Zigler (17) zurückzuführen. Die fünffache Staatsmeisterin 1999 musste sich mit drei Handgeräten nur Team-Weltmeisterin Irina Tchachtchina geschlagen geben. Ganz zum Schluss profitierte Zigler von einem Fangfehler ihrer Konkurrentin und gewann das Bandfinale. Sie ist am besten Weg, die Nachfolge ihrer nunmehrigen Trainerin Birgit Schielin als Österreichs Vertreterin in der internationalen Spitze anzutreten. Dank phänomenaler Präsentationsgabe und schon jetzt fast konkurrenzloser Ausstrahlung führt der Weg des Showtalents Ursula Zigler vielleicht sogar ganz nach oben. Die Ergebnisse:
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Vorarlberger Turntage: Weltmeister und Olympiasieger kommen wieder zu den Internationalen Turntagen am 13. und 14. November in die Dornbirner Messehalle. Alexei Nemov, Svetlana Khorkina und Irina Tchachtchina aus Russland werden zweifellos wieder die Stars bei diesem zweitägigen Weltklasse-Event sein. Doch die Int. Vorarlberger Turntage sind nicht nur deshalb der bestbesetzte Turn-Event des Jahres in Österreich. Ebenfalls am Start: Weitere hervorragende Turnerinnen, Gymnastinnen und Turner aus der Ukraine, aus Ungarn, Bulgarien und der Schweiz. Österreichs Staatsmeistertrio mit Thomas Zimmermann, Sibylle Meusburger und Ursula Zigler hat sich angesichts diees Topfeldes trotzdem sehr viel vorgenommen. Thomas Zimmermann: "Podestplätze scheinen möglich !" Wie in den Vorjahren sind die mittlerweile 550.000 Schilling schweren Vorarlberger Turntage durch namhafte Preisgelder für die Aktiven auch finanziell interessant. Außerdem trägt OK-Chef Ludwig Winder natürlich die Reisekosten der Stars: "Khorkina, Nemov & Co. sind ihr Geld locker wert. Sie bieten viel mehr als hervorragende Überschläge und Salti, sind Publikumsmagneten und extrovertierte Showtalente". Neuer Wettkampfmodus mit "Winner's Finals" Der Erfolg gibt den Organisatoren Recht. Ländle-Turn-Präsident Theo Meusburger: "Im letzten Jahr konnten wir an den beiden Tagen über 1000 Besucher begrüßen, es wurde bester Spitzensport gezeigt, wie man ihn sonst nur bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen sieht. Heuer läuft der Vorverkauf sogar noch besser, Tickets könnten Mangelware werden !" Der Wettkampf erhält dieses Mal durch einen geänderten Ablauf zusätzliche neue Attraktivität. Denn das Programm wurde noch besser auf die Stars zugeschnitten. Am Samstag (17 bis 19 Uhr) und Sonntag (15 bis 17 Uhr) werden bei den Turnern je drei, bei den Turnerinnen und Gymnastinnen je zwei Geräte absolviert. Ein Winner's Final, ein abschließendes Duell der jeweils beiden Besten ohne vorherige Bekanntgabe der Wertung vor dem Finale, ermöglicht einerseits einen spannenden Abschluss, anderseits sehen die Zuschauer die Favoriten an jedem Gerät gleich zwei Mal. Die wechselnde Abfolge der einzelnen Disziplinen im Kunstturnen der Damen und Herren sowie in der Rhythmischen Gymnastik bringt wieder die ganze Bandbreite des ästhetisch-kraftvollen Sports. Wertungen erfolgen im Geräte-Einzel, im Mehrkampf und im Mannschaftsbewerb. Zeitplan/Programm: Medientermin "Khorkina & Nemov": Das Staraufgebot Svetlana Khorkina, 20 (RUS): Vierfache Weltmeisterin am Stufenbarren (1995/96/97/99), Olympiasiegerin 1996, Europameisterin 1998, Weltcupsiegerin 1998/99, Nr. 1 der Weltrangliste, "eleganteste Turnerin" der WM 1999, Playboy-Fotos 1998... Alexei Nemov, 23 (RUS): Doppelweltmeister 1999 (Boden, Pauschenpferd), Weltcupsieger 1998/99, Europameister 1998, Olympiasieger 1996, Nr. 1 der Weltrangliste. Irina Tchachtchina, 17 (RUS): Team-Weltmeisterin 1999, stieg heuer rasant in die Weltspitze auf, bereits viele Erfolge bei großen int. Turnieren. GP- und WC-Finalistin Rustan Myezyentsev, 20 (UKR): Geheimhoffnung für Olympia 2000. Zwar noch nicht "berühmt und erfolgreich", aber leistungsmäßig schon Weltspitze. WM-Siebenter 1999. Inha Sharupa, 19 (UKR), WM-Vierte (Team) und Universiade-Vierte (Einzel) 1999, zweifache ukrainische Meisterin, erweiterte Weltspitze. Roland Kiraly, 19 (HUN): Junioren-Vizeeuropameister im Mehrkampf, besonders spektakulärer Stil Gabriella Onodi, 19 (HUN): Mehrfache WM- und EM-Teilnehmerin, GP-Finalistin, ungarische Meisterin Dimitar Lountchev, 25 (BUL): WM- und EM-Teilnehmer, Olympiafinalist, zuletzt vor zwei Wochen Sieger des ebenfalls sehr gut besetzten Int. ASVÖ-Cups in Graz. Österreichs Staatsmeistertrio: x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Trampolinspringen / ÖFT (Wien), Dienstag 9. November 1999 b Vorschau auf die 1.
Österreichische Kindermeisterschaft: Am kommenden Sonntag, 14. November 1999, gelangt im Wiener USZ Schmelz (14-17 Uhr) erstmals eine eigene Österreichische Kindermeisterschaft im Trampolinspringen zur Austragung. Trampolinspringen erlebt zur Zeit als Outdoor-Freizeitaktivität einen weltweiten Boom. Nach wie vor schießen überall kommerzielle Trampolinanlagen aus dem Boden und beweisen die "Just-for-Fun"-Attraktivität dieses olympischen Sports. In der Folge springen (...) auch immer mehr Talente auf den Wettkampfzug auf und suchen die Herausforderung im Leistungsvergleich. Erste Auswirkung in Rot-Weiß-Rot: Die 1. Österreichische Kindermeisterschaft im Trampolinspringen, die am kommenden Sonntag 14. November 1999, im Universitätssportzentrum Wien zur Austragung gelangen wird. Im Jahr 1 der Zugehörigkeit des Trampolinspringens zum Turnverband war es nicht mehr möglich, die Kinderklassen im Rahmen der "normalen" Trampolin-ÖM (am 28. November in Gratkorn) durchzuführen: Zu viele Teilnehmer/innen hätten den Zeitplan gesprengt ! Bundesfachwart Markus Höckner, selbst noch Mitglied im eigenen Nationalteam: "Es geht jetzt viel und rasch weiter. Dazu hat die Aufnahme in das Olympiaprogramm ab 2000 stark beigetragen. Heute interessieren sich fast doppelt so viele Vereine in Österreich für Trampolinspringen, als noch vor einem Jahr. Aber vor allem gelingt es immer besser, den Kids das 'geile Feeling' unseres Sports zu vermitteln: Fly to Trampoline !" x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Turnen für Alle / ÖFT (Wien), Dienstag 9. November 1999 Endlich bewiesen: Kleinkinderturnen macht klug ! Durchbruch in der Neurologie ! Hochkomplizierte Langzeit-Untersuchungen konnten nun eindeutig nachweisen, was die (Sport-)Wissenschaften schon lange vermuten: Motorische Betätigung im Kleinkind- und Vorschulalter fördert die Intelligenz. Und das geht so: Jedes Neugeborene kommt mit rund 180 Milliarden Nervenzellen auf die Welt. Im Alter von 20 Jahren hat der Durchschnittsmensch nur noch ca. 100 bis 120 Milliarden Nervenzellen. Der Rest ist irgendwann dazwischen weil ungenützt abgestorben. Die Medizin definiert Intelligenz aber als die Fähigkeit, Nervenzellen miteinander zu verknüpfen. Je mehr desto besser, das heißt umso größer ist die Chance, intelligent zu sein. Nun vorliegende gemeinsame Forschungsergebnisse aus Australien, England und Deutschland beweisen, dass im Kleinkind- und Vorschulalter vorrangig viel Bewegung das Absterben von Nervenzellen nachhaltig verhindert. Fazit: Herumtoben im Kleinkindalter ist super für die Intelligenzentwicklung. Koordinations-Schulung (Klettern, Hangeln, Schaukeln, Kopfübern, Ballspielen usw. usf. = Kleinkinderturnen !!) ist noch viel besser. Stillsitzen ist was für die (kommenden) Dummen. Referenz: Univ. Prof. DDr. Wildor Hollmann (D) x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Kunstturnen / ÖFT (Wien), Sonntag 7. November 1999 a Staatsmeisterschafts-Finali der Damen: Je zwei Titel an Hein und Meusburger ! Die beiden Erstplazierten des gestrigen Mehrkampfes sicherten sich auch die Gerätefinaltitel der Damen bei den Kunstturn-Staatsmeisterschaften in Wien. Sibylle Meusburger (19) und Sonja Hein (17) holten je zweimal Gold.
Download der Original-Ergebnislisten: Finali Damen Finali Herren
Kunstturnen / ÖFT (Wien), Sonntag 7. November 1999 b Staatsmeisterschafts-Finali der Herren: 4x Gold an Thomas Zimmermann !Nach seinem Mehrkampferfolg konnte die "Nuss" Thomas Zimmermann auch in den heutigen Gerätefinali der Kunstturn-Staatsmeisterschaft von der Konkurrenz nur zwei Mal geknackt werden.
Download der Original-Ergebnislisten: Finali Damen Finali Herren x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Kunstturnen / ÖFT (Wien), Samstag 6. November 1999 b Staatsmeisterschafts-Mehrkampf
der Damen: So spannend wie erwartet verlief die Mehrkampfentscheidung der Damen bei der Kunstturn-Staatsmeisterschaft im Wiener Sportzentrum Brigittenau. Am Ende hatte die Routinierteste die Nase vorne: Sibylle Meusburger (19) verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. Das ausgeglichenste Team der WM 1999" lieferte sich vor bis auf den letzten Platz gefüllter Tribüne ein knallhartes Match um den wichtigsten Turntitel in Rot-Weiß-Rot. Mehrmals wechselte die Führung zwischen Sibylle Meusburger, Sonja Hein (17) und Melanie Mössmer (16) hin und her. Erst zum Schluss am Boden fiel die Entscheidung. Die Nervosität war groß und prägte das gesamte Geschehen trotz des auf hohem Niveau stehenden Bewerbes. Umso glücklicher am Ende die alte und neue Meisterin: Nach meiner Kreuzbandoperation im Frühjahr war ich vor einem Monat bei der WM noch nicht in Topform. Jetzt habe ich mein Erfolgserlebnis nachgeholt". Mehrkampf Damen Allgemeine Klasse:
Juniorinnen (selbes int. Reglement wie Allg. Kl. Ergebnisse daher direkt vergleichbar):
Die
Mehrkampf-Original-Ergebnislisten zum Downloaden: Kunstturnen / ÖFT (Wien), Samstag 6. November 1999 a Staatsmeisterschafts-Mehrkampf der Herren: Nachdem er im Vorjahr verletzt gefehlt hatte, stellte Zimmermann die rot-weiß-rote Turnordnung nun auch offiziell wieder her. Und zwar ohne an allen Geräten völlig aus sich heraus gehen zu müssen: Am Reck, am Barren und am Boden spielte er seine ganze Routine aus, sparte sich mehrere höchste Schwierigkeiten für die morgigen Finali auf. Nach der WM-Enttäuschung vor knapp einem Monat hat sich Zimmermann nun neue Ziele gesetzt: Für die Int. Vorarlberger Turntage und die Weltcups in Zürich und Stuttgart an den nächsten drei Wochenenden erwarte ich mir Spitzenplätze !" Vorjahresmeister Marco Baldauf hatte heute einen sehr schlechten Tag erwischt, kam über Rang 5 nicht hinaus. Das vorangekündigte Comeback Catalin Mircans, des Ex-Weltklasseturners am Pauschenpferd, fand nicht statt. Der Linzer war nicht angereist.... Die Mehrkampf-Original-Ergebnislisten zum Downloaden:Damen: Meisterinnen und Juniorinnen Herren Mehrkampf (alle Klassen) Turnerinnen Jugendstufe Turnerinnen Oberstufe Mehrkampf Herren Allgemeine Klasse:
Kunstturnen / ÖFT (Wien), Dienstag 1. November 1999 a Vorschau auf die ÖM: "Das wird eine Super-Staatsmeisterschaft !"Am kommenden Wochenende bestreiten Österreichs beste Kunstturnerinnen und Kunstturner ihren nationalen Saisonhöhepunkt. Bei der Staatsmeisterschaft im Wiener Sportzentrum Brigittenau geht es um die begehrtesten rot-weiß-roten Titel dieser nun auch bei uns wieder stark aufstrebenden Sportart. Der Turntrend zeigt nach oben. Die Vereine melden nach Jahren der Stagnation und Rückschritte seit einiger Zeit wieder Mitgliederzuwächse vor allem bei den Kindern. "Kids Gym Adventure" ist angesagt und lockt auch immer mehr Talente zu Flickflack und Salto: Fun-tastisch ! Insgesamt 126 für die Staatsmeisterschaft gemeldete Turner/innen bekräftigen diese erfreuliche Entwicklung. Noch nie zuvor war die heimische Leistungsspitze so zahlreich und dabei so jung und viel versprechend wie heuer. Wer der ÖM einen Besuch abstattet, darf sich auf artistische Körperbeherrschung und Akrobatik pur freuen. Und zwar nicht nur bei den Mitgliedern der Nationalteams in den Topkategorien mit internationalem Standard. Sondern gerade auch der Nachwuchs in den "Nebenbewerben" verspricht zukunftsweisende, attraktive und spannende Turnkunst vom Feinsten. Samstag 6. November 1999: 9 bis 21 Uhr (Höhepunkte ab 15 Uhr) x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Kunstturnen / ÖFT (Wien), Dienstag 1. November 1999 b ÖM-Vorschau Damen: 4-Kampf des WM-Teams um Topresultate !So spannend wie für heuer erwartet, waren die Damenbewerbe der Turn-ÖM seit vielen Jahren nicht mehr. Mit Sibylle Meusburger (V), Sandra Hötzmannseder (OÖ), Sonja Hein (W) und Melanie Mössmer (T) haben gleich vier Turnerinnen seriöse Chancen auf das beste Mehrkampfergebnis und die Gerätetitel. Aus dem WM-Team fehlt "nur" die verletzte Ranglistenerste Daniela Fuchs (W). Vor knapp einem Monat im chinesischen Tianjin lief es für Österreichs Damenteam bei der ersten WM-Teilnahme seit 14 Jahren nicht optimal. Doch eine Auszeichnung wurde trotzdem mit nach Hause genommen: Die des weltweit klar ausgeglichensten Teams. Diese Ausgewogenheit sollte auch alle Entscheidungen der Staatsmeisterschaft prägen. Zwar treffen nicht alle fünf WM-Starterinnen im Mehrkampf der Staatsmeisterschaft direkt aufeinander. Altersbedingt muss Sandra Hötzmannseder noch zu den Juniorinnen ausweichen. Daher ist es durchaus möglich, dass frau mit dem insgesamt besten Resultat (Hötzmannseder war bei der WM beste Österreicherin) nicht Staats-, sondern nur Juniorenmeisterin wird. Mit Daniela Fuchs fehlt übrigens eine weitere potenzielle Siegerin: Die Ranglistenerste muss wegen einer Rückenverletzung bei der ÖM passen, überlegt sogar ihren rücktritt.... Erst in den Gerätefinali kommt es zum direkten Wettstreit aller vier Favoritinnen. Vielleicht sind es am Stufenbarren und am Schwebebalken sogar fünf: Tina Ramharter (NÖ), Österreichs Topturnerin der Jahre 1996/97 hat überraschend ihr Comeback an diesen Geräten angekündigt.... x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Kunstturnen / ÖFT (Wien), Dienstag 1. November 1999 c ÖM-Vorschau Herren: Thomas "Zimsi" Zimmermann wer sonst ?!? Der 27jährige Vorarlberger Sportsoldat Thomas Zimmermann geht als haushoher Favorit in die heurige Kunstturn-Staatsmeisterschaft. Mit ausgezeichneten Küren möchte sich Österreichs klare Nummer 1 für die verpasste Olympiaqualifikation rehabilitieren. Bei der WM vor knapp einem Monat im chinesischen Tianjin war es für "Superroutinier Zimsi" (seit 1989 bei jeder WM dabei, damit int. Rekordhalter) nicht nach Wunsch gelaufen. Trotz erstklassiger Noten am Pauschenpferd (9.500) und am Sprung (9.300) reichte es wegen Fehlern am Reck und an den Ringen nicht für das angestebte Finale. Auch die Olympiaqualifikation verfehlte Zimmermann somit knapp. Für die Staatsmeisterschaft hat er nun jene Topleistung angekündigt, die er eigentlich schon bei der WM erbringen wollte: "Mein Ziel ist es, möglichst nahe an die 54-Punkte-Schallmauer heranzukommen". Unsere anderen rot-weiß-roten Spitzenturner werden da im Mehrkampf nicht mithalten können. Obwohl das komplette WM-Team mit (neben Zimmermann) Marco Baldauf, Martin Staudinger, Marco Mayr, Florian Ramharter, Walter Holecek und Sebastian Swoboda für die ÖM gemeldet ist. Mehrkampf-Titelverteidiger Baldauf realistisch: "Im Vorjahr war Zimsi verletzt, nur deshalb konnte ich meine Chance nutzen. Zwar sind meine Küren heuer viel schwieriger, doch Zimsi hat ebenfalls weiter aufgestockt. Nur in den Gerätefinali könnte er da und dort zu knacken sein". Zum Kreis der potenzielen Nussknacker zählt übrigens vielleicht auch Catalin Mircan. Der 28jährige ehemalige Weltklasseturner am Pauschenpferd (Fünfter der Weltrangliste) trat 1997 zurück, startet nun "ein kleines Comeback" am Boden und Pferd. x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Kunstturnen / ÖFT (Wien), Dienstag 1. November 1999 d ÖM-Vorschau: Daten+Fakten Ort / Zeitplan:
Teilnehmer/innen: Bewerbe und Anforderungen:
Danke den Sponsoren: x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x |
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