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Jahresbericht

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Alle ÖFT-Meister

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Schlagzeilen

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Geprägt und eingeprägt: Das
bleibt aus 2012 in Erinnerung!

[Der ÖFT-Bericht für das Jahrbuch der Bundes-Sportorganisation].
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2012 war ein sehr gutes und erfolgreiches Jahr für den österreichischen Turn-
sport und den ÖFT: An der Leistungsspitze freute man sich über drei Olympia-
teilnahmen – im Turnen erstmalig seit 48 Jahren –, über das erste Turn-EM-
Gerätefinale, das erste Trampolin-EM-Finale, über die erste Sportaerobic-WM-
Medaille, die erste Rope-Skipping-EM-Einzelmedaille – sowie über den ersten
FIG-Weltcupsieg für Österreich überhaupt.

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Dazu gewannen junge Asse als Versprechen für die Zukunft ihre ersten Weltcup- und
Grand-Prix-Medaillen. Gemeinsam mit einer optimistisch stimmenden Nachwuchssituation,
positiven Berichten aus den Vereinen und der besser verankerten Bedeutung des Turnens
als „Grundsportart“ darf bilanziert werden: Es ging mit dem Turnsport weiter aufwärts –
und die Öffentlichkeit vermerkte es auch.
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Kunstturnen: Baldauf im EM-Finale, Olympiahürde endlich
übersprungen. Männer-EM-Team so stark wie noch nie.

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Marco Baldauf
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Fabian Leimlehner

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Nach den erfolgreichen Olympia-Qualifikationen von Barbara
Gasser und Fabian Leimlehner im Jänner folgte schon im Mai
der nächste Höhepunkt: Die Turner-EM in Montpellier verlief
für Österreich erfolgreicher, als jede andere zuvor:
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Marco Baldauf erreichte als erster Österreicher ein EM-Ge-
rätefinale und dort am Reck Platz 6. Fabian Leimlehner klet-
terte bis auf Rang 6 der Mehrkampfwertung (kein Medaillen-
bewerb) und schaffte Platz 10 am Reck. Das Nationalteam
mit Leimlehner, Baldauf, Xheni Dyrmishi, Lukas Kranzlmüller
und Matthias Schwab kletterte vom 14. Rekordrang aus
2010 als 13. eine weitere Position nach oben. Am Reck
schwang man sich sogar zum dritten Teamrang hinauf, lei-
der gab es für diese Potenzial-Demonstation keine Medaille.

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Die Olympischen Spiele be-
deuteten bei aller Freude,
endlich dabei zu sein, letzt-
lich doch eine leise Enttäu-
schung: Fabian Leimlehner blieb als 39. im Mehrkampf
mit einigen Fehlern – leider
auch an seinem besten Ge-
rät Reck – unter den Mög-
lichkeiten. Barbara Gasser
gelang als 46. unter ande-
rem wegen eines Sturzes
vom Balken ebenfalls kein
Auftritt nach Wunsch. Den-
noch ist beiden zu gratulie-
ren: Sie landeten in der
ersten Hälfte des stärks-
ten Turnfeldes der Welt.
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Zu Saisonende ließ Lisa
Ecker nach einem Jahr Ver-
letzungspause mit Boden-
Silber im Tschechien-Welt-

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Barbara Gasser
cup aufhorchen. Michael Fussenegger sicherte sich mit
Bronze im Sprungbewerb ebenfalls seine erste Medaille auf
Weltebene. Schließlich gelang dem Turnerinnen-Nationalteam
(Elisa Hämmerle, Lisa Ecker, Katharina Fa, Christina Meixner)
beim renommierten DTB-Pokal in Stuttgart am Ende des ins-
gesamt nicht gerade vom Glück verfolgten Jahres ein Pres-
tigeerfolg: Der erste Länderkampfsieg gegen die Schweiz.
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Rhythmische Gymnastik: Caroline Weber unerreicht,
Rhythmische Gymnastik: jetzt sogar mit Weltrekord!
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Das langjährige österreichische Aushängeschild Caroline Weber prägte auch 2012 die rot-
weißrote RG-Szene. Bei der Europameisterschaft in Nishni Nowgorod gelang ihr der starke
elfte Rang, vier fehlerfreie Küren brachten ihr in London bei ihren zweiten Olympischen
Spielen den 18. Endrang ein.
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Caroline Weber

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Bei der Staatsmeisterschaft erhöhte Weber ihr Titelkonto
um sechs auf insgesamt 55x Gold. Das bedeutet sogar
den Weltrekord an nationalen RG-Meistertiteln – und das
bei keineswegs schwacher Konkurrenz, schließlich ist Ös-
terreich zurzeit im Teambewerb die Nr. 6 in Europa.
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Ende 2012 war Caro Weber seit zehn Jahren in Österreich
ungeschlagen, mit der Heim-EM 2013 in Wien will sie ihre
Ausnahmekarriere beenden. Genau rechtzeitig scheint Ni-
col Ruprecht mit einer immensen Leistungssteigerung zur
Wachablöse bereit. So trennten Weber und Ruprecht bei
der Staatsmeisterschaft teilweise nur noch wenige Hun-
dertstel und gewann Ruprecht im Herbst 2012 sogar ihre
ersten beiden Grand-Prix-Medaillen.
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Im Gruppenbewerb formierte der ÖFT nach der verpass-
ten Olympia-Qualifikation im Übergangsjahr ein neues En-
semble. Michelle Breuss, Anna Hosp, Lisa Nais, Christiana
Sandri, Melissa Schmidt und Karin Schreiber kamen im
Weltcup mehrfach unter die Top10 und reihten sich bei
der Europameisterschaft als 15. ein.

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Trampolinspringen:

Spatt erstmals bei der EM vorn dabei.
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Das Trampolinspringen, die vierte olympische ÖFT-Sparte,
schaffte 2012 nach mehrjähriger konsequenter Aufbauar-
beit den Anschluss an das internationale Niveau. Die EM
in St. Petersburg erwies sich dabei als die bislang erfolg-
reichste.
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Martin Spatt und Jakob Wallentin gelang im Synchronbe-
werb Österreichs erste Elite-Top10-Platzierung. Im U21-
Einzel (diese Altersklasse gab es im Paarspringen nicht)
gelang Spatt der erste Finaleinzug bei einem internatio-
nalen Einzel-Titelkampf – und in diesem eine Steigerung
bis hinauf auf Platz 5.
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Besonders positiv zu vermerken ist die progressive Nach-
wuchsentwicklung an so vielen Standorten wie noch nie:
Spatt und Wallentin sind keine Einzelphänomene, sondern
die Spitze eines Eisberges.
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Martin Spatt
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Sportaerobic:
Erste WM-Medaille und erster Weltcupsieg
Sportaerobic: für Lubi Gazov!

Lubi Gazov
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Lubi Gazov
erfüllte sich bei der Sportaerobic-Weltmeister-
schaft in Sofia einen Kindheitstraum: Sie qualifizierte sich
nicht nur für das Damenfinale, sondern steigerte sich in
diesem bis zur WM-Bronzemedaille! Es war dies die erste
WM-Medaille des ÖFT seit 62 Jahren. Vanessa Adamec
setzte die Erfolgsliste fort, und erreichte als Siebente
das U15-Finale – gegen um bis zu zwei Jahre ältere Kon-
kurrenz. Beim Heim-Weltcup Ende Oktober in Kufstein ge-
wann Lubi Gazov dann sogar den ersten Weltcupbewerb
überhaupt für den ÖFT.
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Sportakrobatik: USA went USA.
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Österreichs bis jetzt größtes Team bei einer Sportakroba-
tik-Junioren-WM stammte zur Gänze vom Verein USA aus
Krems. Am Ende schauten in Buena Vista (Florida) die
Ränge 21, 24 und 25 unter über 30 Konkurrenten heraus.
Österreich ist erst seit vier Jahren bei int. Titelkämpfen
präsent und zuvor war man stets auf den „eher letzten“
Plätzen zu finden. Demnach ein Fortschritt.
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Team-Turnen:

Zweimal in den Top10 der EM.
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Erfreuliches österreichisches Abschneiden auch
bei der Europameisterschaft im Team-Turnen:
Das „Team Kärnten“ beendete Mitte Oktober in
Aarhus (Dänemark) sein EM-Debut auf Platz 7 im
Mixed-Bewerb. Das Turnsportzentrum Dornbirn
verbesserte sich gegenüber der EM 2010 um zwei
Ränge und klassierte sich als Achte bei den Frau-
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TSZ Dornbirn
en. Die Finali der besten Sechs wurden von beiden Teams mit feinen Leistungen nur knapp
verpasst. Bei der Staatsmeisterschaft im November in Wolfurt sicherte sich das TSZ Dorn-
birn vor den Kärntnern zum sechsten Mal en suite den nationalen Titel – und gewann darü-
ber hinaus drei der vier Nachwuchsklassen.
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Birgit Hasler

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Rope Skipping:
Hasler gewinnt Österreichs
Rope Skipping: erste EM-Einzelmedaille.
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Birgit Hasler vom BRSV Oberwart gewann im November in Guimarães
(Portugal) Rope-Skipping-Europameisterschafts-Bronze im 3-Minuten-
Speed. Zuvor war sie bei der WM 2012 in Tampa/Florida bereits Vier-
te im selben Bewerb geworden.
Im 31-köpfigen EM-Feld aus zehn Na-
tionen schaffte Hasler auch im 30-Sekunden-Speed mit Rang 4 ein
Spitzenresultat.
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Im erstmals ausgetragenen EM-Jugendbewerb (U15) belegte Florian
Blümel den respektablen fünften Rang. Langsam, aber stetig, trägt
die Rope-Skipping-Aufbauarbeit auch im Breitensport Früchte: Ende
2012 gab es bereits in sechs Bundesländern geprüfte und engagiert
tätige ÖFT-Übungsleiter. Diese positive Entwicklung blieb nicht unbe-
obachtet: ÖFT-Bereichsleiterin Silke Berberich wurde in den Vorstand
der ERSO gewählt.

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Herausforderung Turn10® in der Schule.
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Das in Österreichs Turnvereinen sehr erfolgreiche Basis-Gerätturnprogramm Turn10 legte
auch 2012 weiter zu. Besonders beeindruckend: Bei der Österreichischen Meisterschaft
Anfang Dezember in Klagenfurt nahmen trotz notwendiger Kinder-
und Jugend-Qualifikation
auf Bundeslandebene insgesamt 600 Aktive aller Altersstufen aus über 80 Vereinen teil. In
den zahlreichen Jahrgangsklassen gingen die Medaillen an über 50 Vereine und in alle Bun-
desländer. Überall dort wird auf hohem Niveau trainiert. Um die Qualität und die Dichte des
Vereins-Gerätturnens in Österreich muss einem daher gar nicht bange sein!
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Gleichzeitig startete der ÖFT mit der „Turn10-
Challenge“ sein vielleicht schwierigstes Projekt:
Wieder mehr Gerätturnen in Österreichs Schulen
zu verankern. Dazu ist eine verbesserte Aus- und
Weiterbildung der Lehrer ebenso notwendig und
wird kräftig vorangetrieben, wie man das „Turnen
als Grundsportart“ imagemäßig mit den verwand-
ten Trendsportarten Parkour, Freerun oder Street
Dance verbindet. Zu Jahresende 2012 waren be-
reits 200 Schulen mit über 16.000 Schülern für
die „Turn10®-Challenge“ angemeldet.
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Turnende Fußballer
– warum
sie besser sind.
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Ein weiteres vom Sportministerium gefördertes
Projekt zum „Turnen als Grundsportart“ wurde
nach vier Jahren sehr erfolgreich abgeschlossen:
Österreichs beste 12- bis 14-jährige Fußballtalen-
te lernten in neun Landesausbildungszentren des
ÖFB in mehreren wöchentlichen Einheiten bei
kompetenten Trainern turnen.
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Am Ende dankte der ÖFB dem ÖFT sehr herzlich:
Die Fußballer entwickelten dank Turnen eine deut-
lich bessere Koordination und ein besseres Körpergefühl, spielen deshalb auch besser und
sind weniger oft blessiert. Turnen in Gestalt eines zum Projektabschluss erstellten Praxis-
Leitfadens ist daher jetzt Bestandteil des ÖFB-Ausbildungskonzeptes.
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Friedrich Manseder
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ÖFT-Führung wiedergewählt
und
wichtige Strukturweichen gestellt.
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An der Spitze eines nahezu unveränderten Vorstandteams wurde
ÖFT-Präsident Prof. Friedrich Manseder Mitte September 2012
einstimmig in seiner Funktion bestätigt. Ebenso einstimmig ver-
abschiedete der Verbandstag eine Satzungs-Strukturreform, die
professionelle Letztverantwortung im Sportarten-Management
ermöglicht. Sofort direkt davon betroffen waren die olympischen
Sparten Kunstturnen und Rhythmische Gymnastik. Deren haupt-
berufliche Sportdirektor/inn/en sind jetzt mit allen Rechten und
Erfolgspflichten in den Verbandsgremien verankert, es gibt keine
ehrenamtliche Parallelstruktur mehr.
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Weltcup, Grand Prix, Austrian Open
& Co:
13 ÖFT-Meisterschaften und 17
internationale Meetings als Botschafter.
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Das „Wettkampf-Veranstaltungs-Pflichtprogramm 2012“ bedeu-
tete für den ÖFT insgesamt 13 getrennt organisierte Staatsmeis-
terschaften und Österreichische Meisterschaften mit 222 Bewer-
ben in neun verschiedenen Turnsportarten. Die Kür bildeten 17
internationale Meetings in Österreich, die vom ÖFT, den Landes-
verbänden oder hoch engagierten Vereinen veranstaltet worden waren. Dabei stachen der
Grand Prix der Rhythmischen Gymnastinnen mit der absoluten Weltspitze in Hard am Boden-
see und der Sportaerobic-Weltcup in Kufstein besonders heraus. Weitere internationale
Highlights bildeten das „Austrian Team Open“, der „Alpen Adria Cup“ und das Jugendwelt-
turnier „Future Cup“ im Kunstturnen, während mit dem „Alpencup“ erstmals nach zwölf
Jahren wieder ein großes internationales Trampolin-Meeting in Österreich stattfand und
zur bleibenden Einrichtung in Salzburg werden soll.
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Erfolgreich unterwegs
,
doch längst nicht am Ziel.
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Die erfreuliche Gesamtbilanz: Am Ende des Jahres
2012 gibt es in Österreich auf Bundes-, Landes-,
Vereins- und Schulebene nicht nur mehr, sondern
auch besseren Turnsport, als 12 Monate zuvor!
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Trotz des ungebrochenen Erfolgstrends des ös-
terreichischen Turnsports auf allen Ebenen ist
jedoch festzuhalten, dass die ÖFT-Nachwuchs-
und Spitzensportarbeit im internationalen Ver-
gleich von konkurrenzfähigen Rahmenbedingun-
gen nach wie vor weit entfernt ist. Gerade der
in den letzten Jahren gelungene Aufholprozess
macht dies umso schmerzhafter bemerkbar.
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Es existieren in Österreich für den Turnsport zu
wenige hochleistungstaugliche Trainingsstätten
(de facto gibt es bundesweit keine einzige mit
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zeitgemäßem Weltstandard), zu wenige Trainerposten und nach wie vor findet z.B. keine
optimale Zusammenarbeit mit dem Schulsystem für ein effizientes Talente-Scouting statt.
Offene Baustellen gibt es also noch einige – und entsprechend viel Arbeit ist schon 2013
wieder zu leisten.

Text: Robert Labner

   

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Alle ÖFT-Meister

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Die Sponsoren, Partner und Ausrüster des ÖFT: