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Bald beginnt die Wettkampfsaison der Turnsportarten. Das Thema "Anti-Doping" wird da-
mit wieder tagesaktuell: Es ist heikel und betrifft ALLE Teilnehmer/innen an ÖFT-Wett-
kämpfen. Auch in Nachwuchsklassen. Seit Mitte 2006 sind die Anti-Doping-Regeln sogar
bundesgesetzlich vrankert. Alle Verantwortlichen (Aktive, Eltern, Trainer), sind deshalb
gut beraten, sich zu informieren. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. 

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Wer muss mit einer Doping-Kontrolle rechnen ?

...und wer muss sich an dieXXX Antidoping-Regeln halten ?XXX

Grundsätzlich gilt:
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Jede/r Teilnehmer/in an einer Meisterschaft des ÖFT
(egal in welcher Turnsportart und egal in welcher Alters-
klasse
, daher also auch Kinder) unterliegt grundsätzlich den
österreichischen Antidoping-Bestimmungen.

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Man muss damit rechnen, dass bei
jeder ÖFT-Veranstaltung
vom ÖADC (Antidoping-Comitè) oder von der WADA (Welt-
Anti-Doping-Agentur) unangekündigte Kontrollen erfolgen.
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Dies ist eine vom ÖFT nicht beeinflussbare übergeordnete
und seit Mitte 2006 sogar in einem Bundesgesetz verankerte
Regel des gesamten österreichischen Sports für alle Sport-
verbände (die z.B. auch in jeder einzelnen ÖFT-Meister-
schaftsausschreibung bzw. in den allgemeinen ÖFT-Teilnah-
mebestimmungen angeführt ist).
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Das heißt konkret:
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Auch bei Nachwuchssportlern ist aufzupassen, welche
Medikamente/Substanzen sie z.B. im Krankheitsfall zu
sich nehmen
, damit es keine höchst unangenehmen "Doping"-
Überraschungen geben kann. Im Fall von Minderjährigen sind
dafür die Erziehungsberechtigen letztverantwortlich.
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Wo gibt es alle Infos ? -> oedac.or.at !
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Alle zum Thema Antidoping relevanten Informationen
sind öffentlich zugänglich
, zum Beispiel im Internet beim Österreichischen Antidoping-Comité unter www.oeadc.or.at
(inkl. aller wichtigen und weiter führenden Links).
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Verbotene Medikamente+Wirkstoffe:
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Wenn Ihr Arzt aus medizinischen Gründen auf der Gabe eines
Medikamentes besteht, das auf der "Verbotsliste" steht, sind
unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmegenehmigungen
möglich.
Aber um diese Ausnahmen muss VORHER (vor
der Einnahme) offiziell über den ÖFT angesucht werden.

Oft haben Haus- und Spitalsärzte keine Ahnung von den Anti-
doping-Bestimmungen. Es ist also jedem zu empfehlen, im
Zweifelsfall nachzufragen und selbst die Beipackzettel zu über-
prüfen. Im Fall von Notfalls-Behandlungen muss man sich nach
dem Spitalsaufenthalt eine Liste der verabreichten Medikamen-
te plus deren Dosierung geben lassen (Anzeigepflicht).
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Doping-Kontrollen im Ausland ?
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Bei Teilnahmen an Veranstaltungen der Turnsportarten im
Ausland gilt:
Auch dort kann jede/r Österreicher/in nach
den Antidoping-Bestimmungen des jeweiligen Gastlands
kontrolliert werden, egal welche Altersklasse.
Und auch in
diesem Fall ist vor dem Gesetz der Sportler selbst bzw. sein
Erziehungsberechtigter letztverantwortlich (nicht alles was
hinkt, ist ein Vergleich: Aber man muss sich im Ausland auch
an die dortigen Verkehrsregeln halten...).
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Doping-Trainingskontrollen ?
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Unangekündigte
Dopingkontrollen abseits von Wettkämp-
fen
(also die so genannten "Trainingskontrollen") werden nur
bei jenen Sportler/innen durchgeführt, die einem Nationalkader
in der Allgemeinen Klasse angehören. Diese Sportler/innen müs-
sen außerdem JEDEN Ortswechsel, der länger als 48 Stunden
dauert, dem ÖADC bekannt geben, damit sie - falls sie zur
Kontrolle ausgelost werden - auch am Wettkampf-, Urlaubs-
oder sonstigen Nicht-Wohnort kontrolliert werden können.
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Hilfe oder mehr Info erwünscht ?
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ÖFT-Teamarzt Dr. Robert Kandelhart (er ist der sportmedi-
zinische Leiter am OÖ Olympiazentrum) steht für alle Anfragen
gern zur Verfügung: Einfach an robert.kandelhart@utanet.at
Ihre Frage schicken - und eine rasche KOSTENLOSE Antwort
ist freundlicher Weise zugesagt. Auch
die ÖFT-Zentrale steht
für Auskünfte natürlich zur Verfügung:
Tel. 01 505 51 79.

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