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Das Ganze im Überblick:

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Der Österreichische Fachverband für Turnen treibt zurzeit die umfassendste Neustruk-
turierung
seit der Gründung 1955 voran. Man betrachtet sich nun zusätzlich zum Hoch-
leistungs(orientierten)-Sport
auch generell für die Entwicklung der Turnsportarten (Tur-
nen, Gymnastik, Trampolinspringen, Akrobatik, Aerobic, Rope Skipping) im Freizeit- und
Hobbybereich
verantwortlich.

Der ÖFT als Komplettanbieter für Spitzen- und Vereinssport

2005 festigte sich der ÖFT entsprechend dem neuen Leitbild daher als umfassender Ser-
viceleister für alle Turnvereine in Österreich. Die erfolgreichsten Projekte und Maßnahmen
des „ÖFT neu“ waren im abgelaufenen Jahr die Neueinführung/Etablierung mehrerer bun-
desweiter Wettkampfformate für den ambitionierten Vereins- und Freizeitsport
(vor allem
Gym4all-Gerätturnen, ÖLTA-Basisturnen, Amateur Aerobic Contest) sowie zahlreiche
Übungsleiterkurse in mehreren Fachbereichen samt einer Offensive im Kinderturnen. Der im
Oktober neu gewählte ÖFT-Präsident Christian Katzlberger steht mit seinem Team nach-
drücklich hinter dieser forcierten Strategie des ÖFT als Komplettanbieter des Turnens von
der Breite bis zur Spitze.

Mehr Erfolge als Misserfolge am Weg zur Weltklasse

Der Spitzensport brachte mehrere „All Time highs“, viele internationale Meetingerfolge,
aber auch Enttäuschungen gerade bei den Saisonhöhepunkten. So lachte mit Sandra
Mayer
erstmals eine österreichische Kunstturnerin von einem Weltcup-Siegerpodest
(Sprungdritte in Marburg). Carina Hasenöhrl stand als erste ÖFT-Turnerin in einem EM-
Mehrkampffinale und schaffte mit Rang 5 in Glasgow ebenfalls ein bombiges Weltcuper-
gebnis.
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Caroline Weber kämpfte sich bei den World Games der Rhythmischen Gymnastinnen inmit-
ten der kompletten Weltspitze bis auf Platz 16 vor, landete im Grand Prix und Weltcup
regelmäßig unter den Top20 und erreichte das beste rotweißrote WM-Ergebnis bisher. Lubi
Gazov
fixierte bei drei Sportaerobic-U18-Weltcups auf drei Kontinenten Medaillenränge,
siegte zu Saisonende in Mexiko sogar erstmals überhaupt für den ÖFT bei dieser weltweit
höchstwertigen Meetingserie.
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Dazu kamen noch mehrere weitere Top10-Resultate der Kunstturnerinnen im Weltcup und
zahlreiche (Nachwuchs)-Turniersiege an den internationalen „Nebenfronten“. 2005 leider
etwas ausgelassen haben dafür die männlichen Kunstturner: Nur zwei Weltcup-Top10-
Ränge durch Marco Mayr und (entgegen der Erwartung) keine EM-/WM-Finali sind eine im
Vergleich zu den Vorjahren eher enttäuschende Bilanz.

 Warmer Geldregen für die "olympischen Sparten"...

2005 konnten vom ÖFT Dank zusätzlicher öffentlicher Förderungen neue Zukunftsprojekte
zur Verbesserung der Spitzensportbetreuung, der Nachwuchskaderarbeit und des Ver-
bandsmanagements
umgesetzt werden (die "olympischen ÖFT-Sportarten" Kunstturnen,
Rhythmische Gymnastik und Trampolinspringen erhielten de facto ihre Budgets verdoppelt.
Neben den insgesamt 16 getrennt zur Durchführung gelangten Österreichischen Meister-
schaften und Staatsmeisterschaften wurden 2005 auch über zwanzig internationale Ver-
anstaltungen der Turnsportarten
– mehrfach mit Weltklassebeteiligung – in Österreich
organisiert.

Event-Höhepunkt: Gym-Charity "Best of Gymnastics"

Event-Höhepunkt war jedoch eine „ÖFT-Veranstaltung der neuen Art“: Die Gym-Charity
„Best of Gymnastics“
begeisterte am 5.11. in Wien hunderte VIPs und 1.500 Fans in der
restlos ausverkauften Sporthalle Brigittenau. Diese faszinierende Show aus der großen
Welt des Turnsports
wurde über zwei Stunden lang im ORF-Sport übertragen und samm-
elte fast 40.000,- Euro für die Rehabilitation des nach einem Trainingsunfall querschnitt-
gelähmten Turners Wolfgang Richter.


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