Österreichs Nationaltrainerin
für
Rhythmische Gymnastik:
Luchia Egermann
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Am 24. Februar 1966 in Pazardjik geboren, war die damalige
Frau Luchia* Ivanova selbst eine Spitzengymnastin in Bulgarien
(der damals absoluten Nr.1-Nation)
. Als Trainerin war sie bereits
als Lucia Gencheva eine Schülerin von Neshka Robeva, der be-
rühmtesten Gymnastik-Trainerin aller Zeiten. Erste eigene Sporen
verdiente sie sich zwischen 1985 und 1988 als Vereinstrainerin
der späteren Weltmeisterinnen Maria Petrova und Diana Popova.
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Lucia Egermann kennt Österreichs Gymnastikszene schon lang,
hat bereits 1995 bei der Vorbereitung der Nationalgruppe auf
die damalige Heim-Weltmeisterschaft in Wien mitgeholfen. Seit
jener Zeit verbinden sie freundschaftliche Kontakte mit Öster-
reich. 1996 betreute Egermann die südkoreanische National-
mannschaft, 1997 war sie Einzelnationaltrainerin in Ägypten,
1998 Gruppennationaltrainerin in Japan. Es folgten Verbands-
engagements in Argentinien und Kanada.
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Egermanns Einstieg in die ÖFT-Tätigkeit erfolgte im Frühjahr
2003 mit der erfolgreichen Betreuung der Juniorinnen-EM-
Nationalgruppe. Im nahtlosen Übergang folgte das Coach-
ing der Nationalgruppe der Meisterklasse (17. der WM 2003).
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Zu Beginn 2004 übernahm Egermann die Funktion der Landestrainerin in Vorarlberg, führte
Caro Weber zur internationalen Klasse und baute parallel ein starkes Team auf. Drei der
vier Einzelnationalteamgymnastinnen des ÖFT-Kaders
2005 (Weber, Lisa Stampfl, Valentina Baldauf) wurden
von Lucia Egermann in Vorarlberg täglich trainiert. Ei-
gentlich klar, dass sie deshalb 2005 einen Vertrag als
offizielle Nationaltrainerin erhielt - und nicht "nur" als
Nationalteam-Betreuerin. Es ging Schritt für Schritt
weiter aufwärts, jedes Jahr waren die EM- und WM-
Ergebnisse besser als zuvor.
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Mit der Qualifikation Caro Webers für die Olympischen
Spiele 2008 erreichte Egermanns Tätigkeit einen ers-
ten Erfolgs-Höhepunkt. 2009 verteidigte das Team
EM-Platz 8, 2011 kletterte man sogar auf EM-Platz 6
und Caro Weber qualifizierte sich erneut für die Olym-
pischen Spiele. Vier Jahre später folgte Egermanns dritte Olympiateilnahme en suite als Coach ihrer neuen Nr. 1 Nicol Ruprecht in Rio 2016. Bis heute betreut Egermann den National-
kader am Stützpunkt Wien.

*+P.S.: Egermann heißt Luchia erst seit 2008, als die vormalige Frau Gencheva in zweiter Ehe Österreichs damailigen Kunstturner-Bundesfachwart und späteren ÖFT-Sportdirektor Dieter Egermann geheiratet hat.


Vom Nationalkader 2010 auf den Arm genommen... ;-)
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Lucia Egermann mit Caro Weber...


...und Nicol Ruprecht