Presse-News 3/13

Die ÖFT-Presseaussendungen
im März 2013


  Rhythmische Gymnastik   | ÖFT (Thiais/Wien), Sonntag 31. März 2013
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Das Caro-Ass sticht auch 2013:
Weber Fünfte des Grand Prix von Frankreich!
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Gymnastin Caroline Weber gelang beim Grand Prix in Thiais (nahe Paris) ein
sehr vielversprechender Auftakt in ihre angekündigt letzte Wettkampfsaison.
Die 26-jährige zweifache Olympia-Teilnehmerin erreichte je zweimal die Ränge
5 (Reifen-, Bandfinale) und 7 (Mehrkampf, Ballfinale). Die Erleichterung war
Weber deutlich anzumerken: „Mein neues Programm funktioniert sehr gut, es
ist ausgezeichnet angekommen!“

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Caro Weber beim Training in Thiais.
Fotos (C) Barny Thierolf

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Die Wettkampfregeln der Rhythmischen Gymnastik
wurden heuer deutlich verändert. Künstlerische
Kürgestaltung, Originalität und Tanzelemente kom-
men nun vermehrt zur Geltung.
Allen Athletinnen
mussten ihre Küren daher komplett neu aufsetzen.
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Während der Großteil der Weltklasse die Positions-
bestimmung bereits hinter sich hatte, war die Ös-
terreicherin nun erst, bei der dritten Station der
GP-Serie, mit noch großer Unsicherheit und Unge-
wissheit in das Geschehen eingestiegen.

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Im 31-köpfigen GP-Feld, darunter der Großteil der
Weltspitze, gelang Caroline Weber dreimal der Auf-
stieg in das Gerätefinali (Top 8). Russlands neuer
Star Margarita Mamun gewann den Mehrkampf vor
ihren Landsfrauen Svatkovskaya und Alexandra
Merkulova. Mamun dominierte auch die Final-Ent-
scheidungen, Weber ließ u.a. beide Ukrainerinnen
hinter sich
[Ergebnisliste].
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Trainerin Luchia Egermann zeigte sich nach den
Bewerben „zufrieden und glücklich. Dem Publikum
haben Caros neue Übungen extrem gefallen, be-
sonders das Michael-Jackson-Programm mit dem
Reifen
[Video]. Die Kampfrichterinnen sehen Caro
punktemäßig näher an den russischen Siegerinnen,
als in den Jahren zuvor.“ Europa-Gymnastik-Präsi-
dentin und ÖFT-Vizepräsidentin Heide Bruneder:
"Alle sind begeistert von Caros Kür-Komposition.“
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Caro Webers angekündigtes Karriere-Finale wird
die
Heim-Europameisterschaft vom 31. Mai
bis 2. Juli 2013 in der Wiener Stadthalle
sein.
34 Nationen sind für den internationalen Saison-
höhepunkt gemeldet, Österreich möchte Rang 6
in der Teamwertung verteidigen. Der Kartenver-
kauf läuft bereits
online und an den Vorverkaufs-
kassen der Wiener Stadthalle. Alle News zur Eu-
ropameisterschaft unter www.rg-em2013.com.

   

  Gymnastik-EM Wien 2013   | ÖFT (Wien), Mittwoch 27. März 2013
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Erste Olympia-Gymnastin:

EM als Sportfest und Image-Chance
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  Sportaerobic   | ÖFT (Wien), Dienstag 26. März 2013
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Michelle Sieberer Sechste beim Debüt im Aerobic-
Weltcup.
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So ein Debüt kann man sich nur wünschen: Michelle Sieberer (18) aus Wörgl
erreichte bei ihrem allerersten Sportaerobic-Weltcup auf Anhieb das Finale!
In Aix-les-Bains (Frankreich) erturnte sie den sechsten Rang. Es gewann
2012-Weltcup-Gesamtsiegerin Aurelie Joly (Frankreich) vor der WM-Vierten
Oana Corina Constantin (Rumänien) und Ungarns Dora Hegyi.

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Sieberer zeigte sich über ihr Abschneiden „hoch
erfreut, auch wenn mich nach Platz 4 in der Qua-
lifikation ein Fehler im Finale noch zwei Plätze ge-
kostet hat. Ich weiß jetzt, dass ich in der Elite
mithalten kann, das stimmt mich sehr positiv für
die Zukunft.“ Sieberers 19.60 Punkte in der Qua-
lifikation bedeuteten klaren persönlichen Rekord,
auch die Finalwertung 18.90 lag über ihrer bisher-
igen Bestmarke.

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Erfolg für Österreich auch im Nachwuchs-
Rahmenbewerb des French Open:
Die 13-
jährige
Vanessa Adamec (Stockerau) gewann
unter 48 Konkurrentinnen den extrem umkämpf-
ten U15-Jugendbewerb.
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Der Sportaerobic-Weltcup wird am 6./7. April in
Tokio fortgesetzt. Bei dieser zweiten Station wird
auch Österreichs WM-Dritte Lubi Gazov in den
Weltcup 2013 einsteigen.
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Die Fotos links zeigen Michelle Sieberer
beim Weltcup in Frankreich (oben) sowie
gemeinsam mit Nationaltrainer Nik Hadzhiev
und Vanessa Ademec.

 

   

  Kunstturnen   | ÖFT (Wien), Montag 25. März 2013
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Turn-EM-Team nominiert.
Neun Sportler/innen vertreten Österreich in Moskau.
Baldauf will wieder ins Reckfinale.
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Vom 17. bis 21. April findet in Moskau die Europameisterschaft 2013 im Kunst-
turnen statt. Der Österreichische Fachverband für Turnen nominierte nun drei
Damen und das Maximum von sechs Herren.
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Das ÖFT-Aufgebot besteht aus Lisa Ecker (OÖ), Elisa Hämmerle (V), Jasmin
Mader
(T), Marco Baldauf (V), Xheni Dyrmishi
(W), Michael Fussenegger (V),
Lukas Kranzlmüller (OÖ), Fabian Leimlehner (OÖ) und Matthias Schwab (V).

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>> alle EM-Infos

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Das höchste Ziel steckt sich Marco Baldauf,
der so wie 2012 erneut „das Gerätefinale der
besten Acht am Reck erreichen“ möchte.
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Olympiateilnehmer Fabian Leimlehner will beim
Comeback nach seiner Schulteroperation „wie-
der in das internationale Geschehen eingreifen.
Am Reck möchte ich unter die Top 16“.
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Elisa Hämmerle hofft auf das Mehrkampf-Finale
der besten 24. Die weiteren Österreicher/innen
legen sich auf kein Platzierungsziel fest. Auch

die ÖFT-Sportdirektoren Eva Pöttschacher und Dieter Egermann stellen für sie die persön-
lich optimale Leistung in den Vordergrund.
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168 Turner und 93 Turnerinnen aus 37 Nationen sind für Moskau gemeldet. Am EM-Pro-
gramm stehen heuer die Einzelbewerbe mit insgesamt zwölf Entscheidungen: Mehrkampf
der Damen und Herren, vier Gerätefinali der Damen und sechs der Herren.
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Alle drei österreichischen Turnerinnen sowie Matthias Schwab und Lukas Kranzlmüller sind
für den Einsatz im Mehrkampf geplant. Die weiteren Turner sind für Starts an einzelnen
Geräten vorgesehen.
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  Kunstturnen   | ÖFT (Wien), Sonntag 24. März 2013
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Jasmin Mader Siebente des Turnweltcups in Cottbus.
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Starker Weltcup-Saisonauftakt für Turnerin Jasmin Mader. Die 20-jährige Kram-
sacherin erreichte in Cottbus den siebenten Platz im Bodenfinale: „Der Wett-
kampf war so stark besetzt, dass ich schon den Einzug ins Finale nie erwartet
hätte. Meine Übung gelang dann auch in der Entscheidung ausgezeichnet. Das
war also kein Zufall.“

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Jasmin Mader (Archivfoto 2013)
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Event-Website:
www.turnier-der-meister.de

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Es gewann Margan Chant (Kanada) vor Vizewelt-
meisterin Anna Dementyeva (Russland) und Noel
van Klaveren (Niederlande). Im Sprungbewerb
fehlten Jasmin Mader als Zehntplatzierter nur 25
Hundertstelpunkte auf die Entscheidung der bes-
ten Acht.
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Die weiteren Österreicherinnen und Österreicher
schlugen sich in Cottbus teilweise ebenfalls be-
achtlich. Michael
Fussenegger gelang Rang 10
im Sprungbewerb, Matthias
Schwab Platz 11 am
Reck. An diesem Gerät verpatzte EM-Finalist Mar-
co
Baldauf die Premiere seiner neuen Kür etwas,
es resultierte Platz 16.
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Elisa
Hämmerle klassierte sich am Stufenbarren
und Schwebebalken mit sehr gelungenen Auftritt-
en jeweils als Dreizehnte. Lisa
Ecker erreichte mit
leichten Verletzungssorgen am Stufenbarren Platz
16, vom Schwebebalken stürzte sie leider ab (27.)
Weiters: Xheni
Dyrmishi 24. an den Ringen und
25. am Pauschenpferd; Matthias Schwab 32. am
Boden und 35. am Barren; Michael Fussenegger
26. Ringe und 45. (mit Sturz) am Boden.
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ÖFT-Frauentrainer Laurens
van der Hout zeigte
sich mit der Entwicklung seiner Turnerinnen „zu-
frieden, die Richtung stimmt.“ Männer-National-
trainer Petr
Koudela sah ebenfalls „überwiegend
Positives. Wir haben über den Winter überall auf-
gestockt. Da, wo die neuen Küren bereits gelun-
gen sind, ist der Schritt nach oben unübersehbar.“

   

  Kunstturnen  +  Rhythm. Gymnastik   | ÖFT (Innsbruck), Sonntag 24. März 2013
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Österreichischer Teamsieg beim Pinter Memorial.
Star-Moderator Harry Prünster: „Unfassbar,
was diese jungen Talente leisten!“
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Neun Nationen und sieben österreichische Bundesländer beteiligten sich am
„16. internationalen
Attila-Pinter-Memorial“ in Innsbruck. Das Beste am euro-
paweit einzigartigen Nachwuchs- und Jugendmeeting für gleichzeitig Turnen
und Rhythmische Gymnastik:  Der Mannschafts-Gesamtsieg ging zum achten
Mal in Folge an Österreich.

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Das gut gefüllte Team-Siegerpodium
des Attila Pinter Memorial 2013.
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>> Komplette Ergebnislisten
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>>
Meeting-Website

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Hinter der rotweißroten ASVÖ-Auswahl
gewann Slowenien Silber. Bronze sicherte
sich unter den 23 Teams die Tschechische
Republik. Aus Sicht der Gastgeber freute
man sich besonders über die Einzelsiege
der Innsbrucker Jessica Stabinger und
Johannes Mairoser in den Turn-Jugendbe-
werben. Lucy-Ann Huber (St) setzte sich
für Österreich in der Rhythmischen Gym-
nastik durch.
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ORF-Star-Moderator Harry Prünster
(„Harry’s liabste Hütt’n“), selbst in seiner
Jugend ein Turner
, moderierte den Wett-
kampf zum zweiten Mal hintereinander pro
bono: „Es ist unfassbar, welche großarti-
gen Leistungen heute von diesen noch so
jungen Sportlerinnen und Sportlern gebo-
ten wurden. Es ist mir völlig unverständ-

lich, warum man das nicht regelmäßig im Fernsehen sieht. Kraft und Eleganz, Ästhetik und
Körperbeherrschung vom Feinsten. Einfach großartig!“
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Das vom ASVÖ und dem Tiroler Turnverband veranstaltete Gedenkturnier erinnert an den
ehemaligen Landestrainer Attila Pinter. Die Veranstaltung im Sportzentrum Hötting-West
bestach auch 2013 durch ihre unverwechselbare Kombination dieser beiden olympischen
Turnsportarten. Ebenfalls im Programm: Die äußerst gut gelungenen erste Übungs-Präsen-
tation der neuen österreichischen Juniorinnen-Nationalgruppe für die EM Rhythmische
Gymnastik vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 in der Wiener Stadthalle [www.rg-em2013.com].
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16. ASVÖ-Jugendmeeting „Attila Pinter Memorial 2013“, Podestplätze und beste
Österreicher:
Turnerinnen Jugend: 1. Jessica Stabinger (AUT/T), 2. Barbora Fiserova
(CZE), 3. Dominika Korpova (SVK). Gymnastinnen Jugend: 1. Suzanna Borovcova (CZE),
2. Anna Sprinzl (AUT/T), Christina Gratt (AUT/T). Turner Jugend: 1. Johannes Mairoser
(AUT/T), 2. Igor Takac (SK), 3. Daniel Kopeinik (AUT/T). Turnerinnen Nachwuchs: 1. Me-
lissa Bignotti (ITA), 2. Barbora Melichova (SVK), 3. Nina Ladvenicova (SVK), 5. Johanna
Schwärzler (AUT/V). Gymnastinnen Nachwuchs: 1. Lucy-Ann Huber (AUT/St), 2. Maria
Remezkova (AUT/W), 3. Tereza Kolenata (CZ). Turner Nachwuchs: 1. Marco Achilli (ITA),
2. Yari Olmi (ITA), Eduardo de Rosa (ITA), 7. Maximilian Tamegger (AUT/V).
Mannschafts-
Gesamtwertung:
1. ASVÖ (Österreich), 2. Slowenien, 3. Tschechien.
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  Kunstturnen   | ÖFT (Wien), Samstag 23. März 2013
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Jasmin Mader turnt sich ins Bodenfinale des Weltcups
in Cottbus.
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Starker Weltcup-Saisonauftakt für Turnerin Jasmin Mader. Die 20-jährige Kram-
sacherin qualifizierte sich in Cottbus (D) als Siebente für das Bodenfinale am
Sonntag. Im Sprungbewerb fehlten ihr als Zehntplatzierter nur 25 Hundertstel
auf die Entscheidung der besten Acht: „Der Wettkampf ist so stark besetzt,
dass ich dieses Finale nie erwartet hätte. Meine Übung gelang ausgezeichnet,
das versuche ich in der Entscheidung zu wiederholen.“

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Jasmin Mader (Archivfoto 2013)
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Die weiteren Österreicherinnen und Österreicher schlugen
sich in Cottbus teilweise ebenfalls beachtlich. Michael

Fussenegger gelang Rang 10 im Sprungbewerb, Matthias
Schwab Platz 11 am Reck. An diesem Gerät verpatzte
EM-Finalist Marco
Baldauf die Premiere seiner neuen Kür
etwas, es resultierte Platz 16.
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Elisa
Hämmerle klassierte sich am Stufenbarren und am
Schwebebalken mit sehr gelungenen Auftritten jeweils als
Dreizehnte. Lisa
Ecker erreichte mit leichten Verletzungs-
sorgen am Stufenbarren Platz 16, vom Schwebebalken
stürzte sie leider ab (27.) Weiters: Xheni
Dyrmishi 24. an
den Ringen und 25. am Pauschenpferd; Matthias Schwab
32. am Boden und 35. am Barren; Michael Fussenegger
26. Ringe und 45. (mit Sturz) am Boden.
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ÖFT-Frauentrainer Laurens
van der  Hout zeigte sich mit
der Entwicklung seiner Turnerinnen „zufrieden, die Rich-
tung stimmt.“ Männer-Nationaltrainer Petr
Koudela sah
ebenfalls „überwiegend Positives. Wir haben über den
Winter überall aufgestockt. Da, wo die neuen Küren be-
reits gelungen sind, ist der Schritt nach oben unüberseh-
bar.“
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Event-Website: www.turnier-der-meister.de
   

  Gymnastik-EM Wien 2013   | ÖFT (Wien), Mittwoch 20. März 2013
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Rotweißrote Trendsetter als Big Player

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  Gymnastik-EM Wien 2013   | ÖFT (Wien), Mittwoch 13. März 2013
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Emotionale Momente beim Kick-Off der EM in Wien!
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>>
Promi-Foto-Gallery der EM-Auslosung am 12. März

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  Trampolinspringen   | ÖFT (Wien), Freitag 8. März 2013
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Trampolinspringer Jakob Wallentin tritt zurück.
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Österreichs zweitbester Trampolinspringer beendet erst 19-jährig seine Spitzen-
sport-Karriere: Der EM-Zehnte
Jakob Wallentin stellt nach eingehender Prüfung
seiner Möglichkeiten nun die Weiche Richtung Studium: „Die Entscheidung fällt
mir sehr schwer, aber sie ist logisch und konsequent.“

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Jakob Wallentin

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Gemeinsam mit seinem besten Freund Martin Spatt hatte der
Steyrer in den vergangenen Jahren das Anspruchsdenken im
österreichischen Trampolinspringen deutlich erhöht. Die beiden
sind/waren die ersten hierzulande in dieser olympischen Sport-
art, die den Anschluss an das internationale Niveau gesucht
und gefunden hatten.
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Am Ende von Jakob Wallentins Trampolin-Karriere stehen zwei
gemeinsam mit Spatt im Synchronbewerb erturnte Junioren-
WM-Top10-Plätze (2011, 2009), Elite-Synchron-EM-Platz 10
(2012) und drei Synchron-Staatsmeistertitel. Im Einzelbewerb
auf nationaler Ebene lag Wallentin von Kindesbeinen an stets
knapp hinter Spatt auf Platz 2, zuletzt im ersten Elitejahr 2012
als Vizestaatsmeister.
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2012 durften Spatt und Wallentin als erste Trampolinspringer
ihren Bundesheer-Grundwehrdienst als Sportsoldaten ableisten.
Aus den erstmals professionellen und optimalen Trainingsbe-
dingungen – zu einem Gutteil gemeinsam mit dem deutschen
Nationalteam – ergaben sich unterschiedliche Ergebnisse und
Konsequenzen.
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Martin Spatt wurde vom Heeressportzentrum die Weiterver-
pflichtung ermöglicht, er setzt weiter voll auf seine Sportkarri-
ere und auf Olympia 2016 als ehrgeiziges Ziel. Jakob Wallentin
hingegen erkannte, dass er es im Sport nicht ganz an die Spit-
ze schaffen würde:
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„Ein zwölfjähriger Abschnitt meines Lebens, den ich mit sehr
schönen Erinnerungen verbinde, geht zu Ende. Ich weiß jetzt,
dass ich im Spitzensport nicht glücklich würde – auch, weil ich
seit dem letzten Jahr genau weiß, was das bedeutet“, zieht
der Sohn einer Ärztefamilie den Schlussstrich: „Ich möchte nun
in Innsbruck Physiotherapie und Osteopathie studieren.“
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Trainingspartner Martin Spatt sieht die „Zukunft ohne meine
zweite Hälfte Jakob mit einem lachenden und einem weinenden
Auge. Ich habe ihn eine Kindheit und Jugend lang öfter geseh-
en, als meine Geschwister. Ohne ihn wäre ich im Trampolin-
springen bei Weitem nicht so gut. Doch ich bin sicher, dass ich
meine Sportziele auch ohne ihn erreichen werde – und kann
seine Rücktrittsbeweggründe nachvollziehen. Sehr schade,
doch ich bin überzeugt, dass Jakob langfristig für sein Leben
das Richtige tut.“
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ÖFT-Trampolin-Sportdirektorin Mag. Ingrid Hemedinger: „Der
überraschende Rücktritt trifft uns auf den ersten Blick hart, da
wir ein Vorbild und Aushängeschild verlieren. Gerade im Syn-
chronbewerb wäre für Jakob gemeinsam mit Martin sicher noch
der eine oder andere große Erfolg möglich gewesen. Doch da
Jakob sehr ehrgeizig ist, kann ich verstehen, dass er nach dem
Ausscheiden aus dem HSZ seinen Sport neben dem Studium
nicht nur nebenbei betreiben will“.
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Trampolinspringen ist seit Sydney 2000 und der voraus gegan-
genen Integration in den Weltturnverband FIG eine olympische
Sportart im Einzelbewerb. Der Synchronbewerb gehört dem
Programm der World Games an. In Österreich ist das Trampo-
linspringen seit 1999 eine Fachsparte des Turnverbandes ÖFT.
Nach mehrjähriger konsequenter Aufbauarbeit gelingt nun erst-
mals der Anschluss an das Weltniveau: Österreichs Nachwuchs-
situation ist auch hinter Martin Spatt und dem nun zurück
getretenen Jakob Wallentin sehr vielversprechend.

   

  Gymnastik-EM Wien 2013   | ÖFT (Wien), Dienstag 5. März 2013
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RG-WM 1995 in Wien mit rot-weiß-roter Sensation!
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  Rhythmische Gymnastik   | ÖFT (Moskau/Wien), Sonntag 3. März 2013
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Saisonauftakt der Rhythmischen Gymnastinnen:
Nicol Ruprecht 17. des Grand Prix in Moskau.
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Die internationale Wettkampfsaison der Rhythmischen Gymnastinnen begann
traditionell mit dem Grand Prix in Moskau. Heuer mit vielen neuen Vorzeichen.
Russlands Margarita Mamun gewann vor Silvia Miteva aus Bulgarien und Daria
Svatkovskaya (Russland). Österreichs
Nicol Ruprecht schloss die erste Hälfte
der Ergebnisliste mit Rang 17 „nicht unzufrieden“ ab.

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Nicol Ruprecht
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>> Grand Prix in Moskau
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>> EM 2013 in Wien

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Die Wettkampfregeln der Rhythmischen
Gymnastik wurden mit Jahresbeginn deutlich
verändert. Künstlerische Kürgestaltung, Ori-
ginalität und Tanzelemente kommen nun ver-
mehrt zur Geltung. Alle Gymnastinnen traten
in Moskau deshalb mit neuen Übungen an.
Entsprechend unsicher präsentierte sich die
Szene zuvor.
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Ruprecht resümiert: „Ich war sehr nervös, da
ich keine Einschätzung hatte, wo ich mit mei-
nem neuen Programm stehe. Das erste Mal
turnte ich bei einem Wettkampf gleich vier
völlig neue Übungen. Außerdem hatte ich zu-
letzt zehn wichtige Trainingstage wegen einer
Zahn-Operation verloren. Daher ist das Resul-
tat für mich in Ordnung“. >>
Ergebnisliste.
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ÖFT-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek:
„Nici hat wirklich gut geturnt, mit sehr ex-
pressiver Ausführung, aber mit Ausnahme der
Reifenkür nicht fehlerfrei. Doch das war hier
niemand. In der Komposition müssen wir noch
Verbesserungen durchführen. Mit drei 14. Ge-
räteplätzen und einem 16. muss es dir erst
einmal gelingen, insgesamt 17. zu werden.“
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Der internationale Höhepunkt der nun ange-
laufenen Wettkampfsaison ist die
29. Euro-
pameisterschaft vom 31. Mai bis 2. Juni
2013 in der Wiener Stadthalle
. Österreich
mit Caroline Weber und Nicol Ruprecht hat
Platz 6 in der Teamwertung zu verteidigen.
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Sportdirektorin Welkow-Jusek atmete in Mos-
kau auf: „Ich bin mir jetzt sicher, dass das
eine gute Heim-EM werden kann. Ich habe
schon dreimal auf Holz geklopft, damit ich es
nicht verschreie…“

   
  Gymnastik-EM Wien 2013   | ÖFT (Wien), Freitag 1. März 2013
.
Einladung zur Kick-Off-Pressekonferenz und offiziellen EM-Auslosung am 12. März im Wiener Rathaus
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>> Hier geht es zu den RG-EM-Presseaussendungen im Februar 2013 <<
>> Hier geht es zu den ÖFT-Presseaussendungen im Jänner 2013 <<

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